Seminar Asterisk Engineer Intensiv: Komplettausbildung für Architektur, Betrieb und Entwicklung

Empfohlene Dauer: 10 Tage (vollständige Qualifizierung mit Abschlussprojekt)

 

Inhaltsverzeichnis

  • Abstract
  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • 10-Tage-Curriculum
  • Praxisfahrplan
  • Abschlussprojekt
  • Artefakte und Vorlagen

 

Abstract

 

Das Engineer-Intensivseminar ist eine vollständige Ausbildung, die alle Einzelseminare in einem zusammenhängenden Curriculum integriert. Neben Technikgrundlagen werden Architektur-, Betriebs- und Integrationskompetenzen aufgebaut. Das Format arbeitet iterativ an einer Referenzplattform, inklusive Testkatalog, Security- und Observability-Baselines sowie einem Abschlussprojekt.

 

Zielgruppe

  • Technische Teams, die Asterisk als zentrale Plattform planen, implementieren und betreiben.
  • Architektur- und Integrationsrollen mit Verantwortung für Standards, Skalierung und Schnittstellen.

 

Voraussetzungen

  • Linux- und Netzwerkgrundlagen.
  • Grundverständnis VoIP ist hilfreich; Programmierkenntnisse sind nützlich, aber nicht zwingend.

 

10-Tage-Curriculum

  • Tage 1–2: Grundlagen + saubere Installation + Basis-PJSIP + Laborstandards.
  • Tage 3–4: SIP/PJSIP vertieft (Trunks, NAT, TLS-Modelle, Diagnose) + Media-Grundlagen.
  • Tage 5–6: Dialplan Deep Dive (Architektur, Subroutinen, Failover, Tests) + Nummernplan.
  • Tage 7–8: PBX-Funktionen (IVR/Voicemail/Queues/Conferencing) + CDR/CEL-Grundlagen + Recording-Konzept.
  • Tag 9: Betrieb & Performance (Observability, Debugging, Kapazitätsdenken) + Security-Baseline.
  • Tag 10: Integrationen (AMI/ARI/AGI-Architektur), WebRTC- und HA-Konzepte, Migration/Upgrade-Methodik + Abschlussprojekt.

 

Praxisfahrplan

  1. Referenzplattform in Iterationen entwickeln: jede Iteration erweitert Funktionen und erhöht Betriebsreife.
  2. Konfigurations- und Template-Standards etablieren: Wiederverwendung, Lesbarkeit, Reviewbarkeit.
  3. Testgetriebene Telefonie: Routing-Regressionen und Fehlerszenarien kontinuierlich prüfen.
  4. Betriebsreife erhöhen: Monitoring, Logs, Security, Backups, Recovery-Tests.
  5. Architekturentscheidungen dokumentieren und in skalierbare Bausteine überführen.

 

Abschlussprojekt

  • Ziel: Entwurf und Umsetzung einer produktionsnahen Telefonieplattform als Referenz.
  • Umfang: Multi-Standort-Nummernplan, redundante Trunk-Strategie, Dienste (IVR/Queue/Voicemail), Security-Baseline, Observability-Baseline.
  • Erweiterung: exemplarische Integration (Event/Call-Control) und optionaler WebRTC-Zugang (laborbasiert).
  • Abgabe: Konfigurationspaket, Betriebsleitfaden, Testkatalog, Architekturübersicht.

 

Artefakte und Vorlagen

  • Vollständige Referenzkonfiguration inkl. Standards für PJSIP, Dialplan und Dienste.
  • Betriebs- und Security-Baselines als Checklisten.
  • Testfall- und Rollout-Katalog (Regression, Failover, Recovery).
  • Architekturvorlage für Skalierung und Redundanz (konzeptuell).
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