Seminar / Training
Datenbankintegration wird als zustandsbehafteter Prozess mit eindeutiger Fortschrittskontrolle behandelt. Neben Extraktion und Laden stehen Wiederholbarkeit und fachliche Vollständigkeit im Vordergrund.
Inhaltsübersicht
- Einordnung und Zielsetzung
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Lernziele
- JDBC und Connection Pooling
- Voll- und Deltaextraktion
- CDC-Architektur
- Records und Schema
- Schreiben und Idempotenz
- Fehler und Reconciliation
- Leistung und Betriebsübergabe
- Praxisübungen
- Anwendungsszenarien
Einordnung und Zielsetzung
Drei Tage sind notwendig, weil Verbindung, inkrementelle Extraktion, CDC-Muster, Record-Verarbeitung und transaktionale Fehlerfälle in mehreren Datenbankzyklen getestet werden.
Zielgruppe
Data Engineering, Datenintegration, Datenbankadministration, ETL-Entwicklung und technische Architektur.
Voraussetzungen
NiFi-Grundkenntnisse, SQL-Grundlagen sowie Verständnis relationaler Schlüssel und Transaktionen.
Lernziele
- JDBC-Pools sicher konfigurieren.
- Voll-, Delta- und CDC-Muster unterscheiden.
- Inkrementelle Abfragen mit State aufbauen.
- Records schemaorientiert transformieren.
- Idempotenz und Transaktionsgrenzen planen.
- Quelle und Ziel technisch abstimmen.
Seminarinhalte
1. JDBC und Connection Pooling
Treiber, Pooling und Geheimnisse werden als wiederverwendbare Dienste bereitgestellt.
- Schritt 1: JDBC-Treiber und Zielversion prüfen.
- Schritt 2: Connection Pool mit minimalen Rechten anlegen.
- Schritt 3: Zugangsdaten als sensitive Parameter einbinden.
- Schritt 4: Timeout und Transaktionsverhalten testen.
- Schritt 5: DNS-, Port-, Treiber- und Loginfehler unterscheiden.
2. Voll- und Deltaextraktion
Das Extraktionsmuster folgt Datenmenge, Änderungsrate und verfügbaren Schlüsseln.
- Schritt 1: Quelltabelle auf Schlüssel und Änderungszeit untersuchen.
- Schritt 2: Vollabzug als Baseline erstellen.
- Schritt 3: Deltaabfrage mit Maximalwert oder Zeitfenster konfigurieren.
- Schritt 4: Persistierten Prozessorzustand kontrollieren.
- Schritt 5: Neustart und Rücksetzung testen.
3. CDC-Architektur
Polling, Log-basierte Ereignisse und brokervermittelte CDC werden vergleichbar gemacht.
- Schritt 1: Latenz-, Reihenfolge- und Löschanforderungen erfassen.
- Schritt 2: Geeignetes CDC-Muster auswählen.
- Schritt 3: Operationstyp, Schlüssel und Quellposition modellieren.
- Schritt 4: Lücken- und Duplikatprüfung vorsehen.
- Schritt 5: Wiederanlauf ab bestätigter Position simulieren.
4. Records und Schema
Record-Verarbeitung erhält Datentypen und reduziert unnötiges Splitten.
- Schritt 1: Reader für Datenbankergebnisse konfigurieren.
- Schritt 2: Zielschema mit Pflichtfeldern definieren.
- Schritt 3: Felder umbenennen und typisieren.
- Schritt 4: Ungültige Records getrennt routen.
- Schritt 5: Writer und Batchgröße auf das Ziel abstimmen.
5. Schreiben und Idempotenz
Schlüssel, Upsert und Bestätigungszeitpunkt sichern wiederholbare Zielwirkungen.
- Schritt 1: Insert, Update, Upsert und Delete unterscheiden.
- Schritt 2: Idempotenzschlüssel festlegen.
- Schritt 3: Batch- und Transaktionsgrenzen konfigurieren.
- Schritt 4: Teilfehler und Rollback testen.
- Schritt 5: Wiederholten Batch auf doppelte Wirkung prüfen.
6. Fehler und Reconciliation
Technische Zustellung und fachliche Vollständigkeit werden getrennt überwacht.
- Schritt 1: Verbindungs-, Syntax-, Daten- und Constraint-Fehler klassifizieren.
- Schritt 2: Retry mit Grenze und Wartezeit konfigurieren.
- Schritt 3: Quarantäne mit Originaldaten aufbauen.
- Schritt 4: Zählwerte und Schlüsselbereiche vergleichen.
- Schritt 5: Korrekturlauf und Wiederanlauf dokumentieren.
7. Leistung und Betriebsübergabe
Fetch Size, Fenster, Batch und Parallelität werden anhand messbarer Werte abgestimmt.
- Schritt 1: Baseline für Rate und Datenbanklast erfassen.
- Schritt 2: Abfrageplan und Indexnutzung prüfen.
- Schritt 3: Fetch Size und Batchgröße variieren.
- Schritt 4: Back Pressure für Zielausfälle setzen.
- Schritt 5: Betriebskennzahlen und Runbook erstellen.
Praxisübungen
- Inkrementellen Tabellenabzug mit State aufbauen.
- CDC-Ereignisse normalisieren.
- Upsert und Wiederholung testen.
- Fehlerhafte Records quarantänisieren.
- Quell- und Zielbestand abstimmen.
Anwendungsszenarien
- Data-Warehouse-Ladung
- Synchronisation von Stamm- und Bewegungsdaten
- CDC-Zuführung in Kafka
- Modernisierung klassischer ETL-Strecken
Fachbereichsleitung / Leitung der Trainer / Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Data Engineering, Datenintegration, Datenbankadministration, ETL-Entwicklung und technische Architektur. |
| Voraussetzungen: | NiFi-Grundkenntnisse, SQL-Grundlagen sowie Verständnis relationaler Schlüssel und Transaktionen. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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