Inhaltsübersicht
- Einordnung des Themenbereichs
- Technische Schwerpunkte
- Schrittweise Laborarbeit
- Projektbezug und typische Fehlerbilder
- Voraussetzungen und Zielgruppe
Einordnung des Themenbereichs
Ein Image ist erst wertvoll, wenn es prüfbar startet und definierte Basisfunktionen erfüllt. Zwei Tage reichen aus, um Bootprüfungen, Emulation, Artefaktprüfung und einfache Testautomatisierung praktisch aufzubauen.
QEMU ersetzt nicht jede Zielhardware, ist aber für frühe Smoke-Tests, Dateisystemprüfung und reproduzierbare Pipeline-Schritte nützlich. Für hardwareabhängige Funktionen bleibt ein Test auf realer Plattform erforderlich.
Technische Schwerpunkte
- Image-Artefakte identifizieren und prüfen
- QEMU-basierte Starttests
- Serielle Konsole und Bootlog-Auswertung
- Smoke-Tests für Dienste und Dateien
- Deployment-Struktur für Images
- Grenzen von Emulation gegenüber echter Hardware
Schrittweise Laborarbeit
Schritt 1: Artefakte sortieren
Root-Filesystem, Kernel, Bootloader, DTB, vollständige Images und Prüfdaten werden eindeutig benannt und abgelegt.
Schritt 2: Emulationsstart vorbereiten
Eine geeignete QEMU-Konfiguration wird erstellt. Kernel, Root-Filesystem und Konsolenparameter werden passend verbunden.
Schritt 3: Bootlog auswerten
Bootmeldungen werden auf Kernel-Panik, fehlende Geräte, Mountfehler und Dienstprobleme geprüft.
Schritt 4: Smoke-Tests definieren
Einfache Prüfungen kontrollieren Login, Dienste, Netzwerkgrundlagen, Dateirechte und Versionsinformationen.
Schritt 5: Deployment-Paket strukturieren
Images, Checksummen, Konfigurationen, Manifestdaten und Hinweise für Flash-Prozesse werden zusammengeführt.
Schritt 6: Pipeline-Prüfung anschließen
Die Testschritte werden so vorbereitet, dass sie in einem Buildserver automatisiert wiederholt werden können.
Projektbezug und typische Fehlerbilder
Der Projektbezug liegt in früher Fehlererkennung. Ein Build, der erfolgreich durchläuft, aber nicht bootet, darf nicht erst im manuellen Abnahmetest auffallen.
- QEMU-Erfolg ersetzt keinen Hardwaretest für Treiber und Timing.
- Unklare Artefaktnamen führen zu falschen Flashständen.
- Bootlogs ohne Archivierung verhindern spätere Ursachenanalyse.
- Smoke-Tests dürfen nicht von zufälligen Umgebungszuständen abhängen.
Voraussetzungen und Zielgruppe
Geeignet für Teams, die Buildroot-Images regelmäßig erzeugen und eine pragmatische technische Qualitätssicherung benötigen.
- Teilnehmerkreis: Embedded-Entwickler, Tester, Build-Verantwortliche und technische Integratoren
- Voraussetzungen: Buildroot-Grundlagen, Linux-Shell, Grundverständnis von Bootprozessen
- Empfohlene Dauer: 2 Tage aufgrund des praktischen Laborumfangs und der notwendigen Wiederholbarkeit der Arbeitsschritte.
Seminar und Anbieter vergleichen
Öffentliche Schulung
Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.
Inhausschulung
Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.
Webinar
Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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René Launa
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail: rené.launa@seminar-experts.at -

Adam Steyer
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail:
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich und Webinar: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmerkreis: | Embedded-Entwickler, Tester, Build-Verantwortliche und technische Integratoren |
| Voraussetzungen: | Buildroot-Grundlagen, Linux-Shell, Grundverständnis von Bootprozessen |
| Standorte: | Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000 |
Seminartermine
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