Modelle werden in diesem Seminar als versionierte Softwareartefakte behandelt. Ablagestruktur, Dateinamen, Branching, Reviews und konfliktarme Zusammenarbeit bilden die Grundlage. Darauf folgen XML-normalisierte Vergleiche, automatisiertes Linting, Metadaten- und Schema-Prüfungen, Artefaktpakete, Freigabegates und kontrollierte Bereitstellung. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Trennung zwischen fachlicher Modellfreigabe und technischer Deploymentfreigabe.
Inhaltsübersicht
- Kapitel 1: Tag 1: Repository, Zusammenarbeit und Reviews
- Kapitel 2: Tag 2: Pipeline, Freigabegates und Deployment
Lernziele
- Repository- und Verzeichnisstruktur für BPMN, DMN und Forms fachlich einordnen, praktisch umsetzen und anhand definierter Prüfpunkte bewerten
- Dateinamen, IDs, Versionen und Metadaten fachlich einordnen, praktisch umsetzen und anhand definierter Prüfpunkte bewerten
- Linting, Schema- und Metadatenprüfung fachlich einordnen, praktisch umsetzen und anhand definierter Prüfpunkte bewerten
- Testfälle und Pipeline-Fehlerdiagnose fachlich einordnen, praktisch umsetzen und anhand definierter Prüfpunkte bewerten
Kapitel 1: Tag 1: Repository, Zusammenarbeit und Reviews
Modellartefakte erhalten eine konfliktarme Struktur und einen nachvollziehbaren Änderungsprozess.
Kapitelinhaltsverzeichnis: 1.1 Repository- und Verzeichnisstruktur für BPMN, DMN und Forms; 1.2 Dateinamen, IDs, Versionen und Metadaten; 1.3 Branching, Commits und fachlich lesbare Änderungen; 1.4 XML-Diff, Mergekonflikte und Reviewchecklisten
- Schritt 1: Repository- und Verzeichnisstruktur für BPMN, DMN und Forms
Zunächst wird „Repository- und Verzeichnisstruktur für BPMN, DMN und Forms“ systematisch eingeordnet. Begriffe, Verantwortlichkeiten, Eingaben und erwartete Artefakte werden abgegrenzt. Das Teilziel wird mit den Qualitätskriterien des Kapitels verbunden.
- Schritt 2: Dateinamen, IDs, Versionen und Metadaten
Danach wird „Dateinamen, IDs, Versionen und Metadaten“ am Schulungssystem umgesetzt. Einstellungen, Dateien und Modellierungsschritte werden in einer nachvollziehbaren Reihenfolge ausgeführt; jeder Zwischenstand wird unmittelbar kontrolliert.
- Schritt 3: Branching, Commits und fachlich lesbare Änderungen
Im nächsten Schritt wird „Branching, Commits und fachlich lesbare Änderungen“ mit Positiv-, Grenz- und Fehlerfällen geprüft. Meldungen, Modellartefakte und sichtbares Verhalten werden ausgewertet, damit Abweichungen nicht nur behoben, sondern ursächlich verstanden werden.
- Schritt 4: XML-Diff, Mergekonflikte und Reviewchecklisten
Abschließend wird „XML-Diff, Mergekonflikte und Reviewchecklisten“ in eine wiederverwendbare Arbeitsanweisung überführt. Reviewpunkte, Versionshinweise, Zuständigkeiten und typische Fehlermuster werden so dokumentiert, dass der Ablauf im Projekt reproduzierbar bleibt.
Praxisaufgabe: Ein Modellprojekt wird versioniert, parallel geändert, konfliktarm zusammengeführt und fachlich wie technisch reviewed.
Kontrollpunkte: Das Ergebnis ist reproduzierbar, fachlich nachvollziehbar, ohne ungeklärte Warnungen gespeichert und anhand mindestens eines Fehlerfalls geprüft.
Kapitel 2: Tag 2: Pipeline, Freigabegates und Deployment
Automatisierte Qualitätsprüfungen sichern jede Änderung vor Paketierung und Bereitstellung ab.
Kapitelinhaltsverzeichnis: 2.1 Linting, Schema- und Metadatenprüfung; 2.2 Testfälle und Pipeline-Fehlerdiagnose; 2.3 Artefaktpakete, Version Tags und Freigaben; 2.4 Deploymentstufen, Rückfall und Nachweisführung
- Schritt 1: Linting, Schema- und Metadatenprüfung
Zunächst wird „Linting, Schema- und Metadatenprüfung“ systematisch eingeordnet. Begriffe, Verantwortlichkeiten, Eingaben und erwartete Artefakte werden abgegrenzt. Das Teilziel wird mit den Qualitätskriterien des Kapitels verbunden.
- Schritt 2: Testfälle und Pipeline-Fehlerdiagnose
Danach wird „Testfälle und Pipeline-Fehlerdiagnose“ am Schulungssystem umgesetzt. Einstellungen, Dateien und Modellierungsschritte werden in einer nachvollziehbaren Reihenfolge ausgeführt; jeder Zwischenstand wird unmittelbar kontrolliert.
- Schritt 3: Artefaktpakete, Version Tags und Freigaben
Im nächsten Schritt wird „Artefaktpakete, Version Tags und Freigaben“ mit Positiv-, Grenz- und Fehlerfällen geprüft. Meldungen, Modellartefakte und sichtbares Verhalten werden ausgewertet, damit Abweichungen nicht nur behoben, sondern ursächlich verstanden werden.
- Schritt 4: Deploymentstufen, Rückfall und Nachweisführung
Abschließend wird „Deploymentstufen, Rückfall und Nachweisführung“ in eine wiederverwendbare Arbeitsanweisung überführt. Reviewpunkte, Versionshinweise, Zuständigkeiten und typische Fehlermuster werden so dokumentiert, dass der Ablauf im Projekt reproduzierbar bleibt.
Praxisaufgabe: Eine Pipeline prüft Beispielartefakte, bricht bei Regelverletzungen ab und erzeugt nach Freigabe ein versioniertes Deploymentpaket.
Kontrollpunkte: Das Ergebnis ist reproduzierbar, fachlich nachvollziehbar, ohne ungeklärte Warnungen gespeichert und anhand mindestens eines Fehlerfalls geprüft.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Prozessentwickler, DevOps-Teams, Plattformengineering, Softwarearchitekten, Qualitätssicherung und Release-Verantwortliche.
Voraussetzungen: BPMN-Grundkenntnisse, grundlegende Git-Erfahrung und Verständnis automatisierter Build- oder Deployment-Pipelines.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse wechseln mit Demonstrationen, strukturierten Arbeitsschritten, eigenständigen Übungen und kontrollierten Fehlerfällen. Jede Aufgabe enthält Ausgangslage, Ziel, Umsetzung, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen. Dadurch entstehen nicht nur funktionierende Modelle oder Erweiterungen, sondern wiederholbare Vorgehensweisen für Projekt- und Teamarbeit.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Prozessentwickler, DevOps-Teams, Plattformengineering, Softwarearchitekten, Qualitätssicherung und Release-Verantwortliche |
| Voraussetzungen: | BPMN-Grundkenntnisse, grundlegende Git-Erfahrung und Verständnis automatisierter Build- oder Deployment-Pipelines |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, strukturierte Übungen, Praxisaufgaben und kontrollierte Fehlerfälle |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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