Seminar CrafterCMS – Content-Modellierung, Form Engine und Governance

Seminarbeschreibung

Dieses praxisorientierte Seminar verbindet fachliche Einordnung, nachvollziehbare Konfigurationsschritte und kontrollierte Übungen an einer durchgängigen CrafterCMS-Laborumgebung. Ein erweiterbares Content-Modell mit ergonomischen Formularen, klaren Wiederverwendungsregeln und automatisierten Qualitätsprüfungen wird erstellt.

Inhaltsverzeichnis

  1. Zielsetzung
  2. 1. Informationsarchitektur und Modellgrenzen
  3. 2. Seiten- und Komponententypen entwickeln
  4. 3. Form Engine, Controls und Datenquellen
  5. 4. Validierung und Lifecycle-Regeln
  6. 5. Vererbung, Lokalisierung und Governance
  7. 6. Tests, Migration und Modellabnahme
  8. Praxisprojekt und Qualitätssicherung
  9. Zielgruppe und Voraussetzungen
  10. Didaktik und Arbeitsweise

Zielsetzung

Ein erweiterbares Content-Modell mit ergonomischen Formularen, klaren Wiederverwendungsregeln und automatisierten Qualitätsprüfungen wird erstellt. Die einzelnen Arbeitsschritte werden jeweils mit einem definierten Ausgangszustand, einem erwarteten Prüfergebnis und einer dokumentierten Korrekturmöglichkeit durchgeführt.

Seminarinhalte

1. Informationsarchitektur und Modellgrenzen

Fachliche Inhalte werden in stabile Entitäten, wiederverwendbare Komponenten und redaktionell verständliche Strukturen zerlegt. Zu jedem Arbeitsschritt wird geprüft, ob Konfiguration, Inhalt und Betriebszustand dem erwarteten Ergebnis entsprechen.

Schritt-für-Schritt

  1. Schritt 1: Inhaltsdomänen, Zielkanäle und redaktionelle Aufgaben erfassen. Prüfpunkt: Modellanforderungen sind vollständig.
  2. Schritt 2: Seiten, Komponenten, Assets und referenzierte Objekte voneinander abgrenzen. Prüfpunkt: Jede Entität besitzt eine klare Verantwortung.
  3. Schritt 3: Wiederverwendung, Varianten und Lokalisierung als Modellkriterien festlegen. Prüfpunkt: Künftige Ausbaustufen sind berücksichtigt.
  4. Schritt 4: Namens-, Pfad- und Versionskonventionen definieren. Prüfpunkt: Das Modell bleibt langfristig wartbar.

2. Seiten- und Komponententypen entwickeln

Strukturierte Typen werden mit passenden Feldern, Pflichtregeln und hierarchischen Beziehungen umgesetzt. Zu jedem Arbeitsschritt wird geprüft, ob Konfiguration, Inhalt und Betriebszustand dem erwarteten Ergebnis entsprechen.

Schritt-für-Schritt

  1. Schritt 1: Einen Seitentyp mit Titel, Teaser, Hauptinhalt und Metadaten anlegen. Prüfpunkt: Der Basistyp lässt sich vollständig bearbeiten.
  2. Schritt 2: Wiederverwendbare Komponenten für Text, Medien und Call-to-Action modellieren. Prüfpunkt: Komponenten können unabhängig gepflegt werden.
  3. Schritt 3: Container, Wiederholungen und verschachtelte Strukturen begrenzen. Prüfpunkt: Formulare bleiben verständlich und performant.
  4. Schritt 4: Standardwerte und redaktionelle Hilfetexte ergänzen. Prüfpunkt: Fehleingaben werden reduziert.
  5. Schritt 5: Beispielinhalte erstellen und Datenstruktur prüfen. Prüfpunkt: Gespeicherte Inhalte entsprechen dem Entwurf.

3. Form Engine, Controls und Datenquellen

Bearbeitungsformulare werden an Aufgaben, Datenqualität und externe Wertelisten angepasst. Zu jedem Arbeitsschritt wird geprüft, ob Konfiguration, Inhalt und Betriebszustand dem erwarteten Ergebnis entsprechen.

Schritt-für-Schritt

  1. Schritt 1: Geeignete Standard-Controls je Datentyp auswählen. Prüfpunkt: Eingabemethode passt zum fachlichen Wert.
  2. Schritt 2: Datenquellen für feste Listen, Taxonomien und dynamische Werte konfigurieren. Prüfpunkt: Auswahldaten sind zentral und konsistent.
  3. Schritt 3: Abhängige Felder und bedingte Sichtbarkeit umsetzen. Prüfpunkt: Formulare zeigen nur relevante Eingaben.
  4. Schritt 4: Ein individuelles Control oder eine projektbezogene Erweiterung einplanen. Prüfpunkt: Sonderanforderung ist sauber abgegrenzt.
  5. Schritt 5: Bedienung mit repräsentativen Redaktionsfällen testen. Prüfpunkt: Formular ist effizient und verständlich.

4. Validierung und Lifecycle-Regeln

Qualitätsregeln werden möglichst früh ausgeführt und durch serverseitige Lifecycle-Logik ergänzt. Zu jedem Arbeitsschritt wird geprüft, ob Konfiguration, Inhalt und Betriebszustand dem erwarteten Ergebnis entsprechen.

Schritt-für-Schritt

  1. Schritt 1: Pflicht-, Format-, Längen- und Wertebereichsregeln definieren. Prüfpunkt: Offensichtliche Fehleingaben werden verhindert.
  2. Schritt 2: Abhängige Feldregeln und fachliche Konsistenz prüfen. Prüfpunkt: Mehrfeldfehler werden erkannt.
  3. Schritt 3: Serverseitige Controller für Initialisierung, Berechnung oder Prüfung entwerfen. Prüfpunkt: Regeln gelten unabhängig vom Client.
  4. Schritt 4: Fehlermeldungen verständlich und handlungsorientiert formulieren. Prüfpunkt: Korrektur ist ohne technisches Wissen möglich.
  5. Schritt 5: Positive und negative Testfälle automatisieren. Prüfpunkt: Regeln bleiben bei Änderungen stabil.

5. Vererbung, Lokalisierung und Governance

Gemeinsame Inhalte, lokale Abweichungen und kontrollierte Modelländerungen werden zusammen geplant. Zu jedem Arbeitsschritt wird geprüft, ob Konfiguration, Inhalt und Betriebszustand dem erwarteten Ergebnis entsprechen.

Schritt-für-Schritt

  1. Schritt 1: Globale und lokale Inhaltsanteile festlegen. Prüfpunkt: Redundanz und lokale Verantwortung sind ausbalanciert.
  2. Schritt 2: Vererbungs- und Überschreibungsregeln modellieren. Prüfpunkt: Abweichungen bleiben transparent.
  3. Schritt 3: Lokalisierbare und nicht lokalisierbare Felder kennzeichnen. Prüfpunkt: Übersetzungsaufwand ist steuerbar.
  4. Schritt 4: Änderungsprozess für Typen und Formulare definieren. Prüfpunkt: Produktive Inhalte werden nicht unkontrolliert beeinträchtigt.
  5. Schritt 5: Kompatibilitätsregeln für neue Feldversionen dokumentieren. Prüfpunkt: Weiterentwicklung ist planbar.

6. Tests, Migration und Modellabnahme

Das Modell wird gegen Redaktionsaufgaben, APIs, Frontends und bestehende Inhalte geprüft. Zu jedem Arbeitsschritt wird geprüft, ob Konfiguration, Inhalt und Betriebszustand dem erwarteten Ergebnis entsprechen.

Schritt-für-Schritt

  1. Schritt 1: Testinhalte für Normal-, Grenz- und Fehlerfälle anlegen. Prüfpunkt: Alle Feldvarianten sind abgedeckt.
  2. Schritt 2: Ausgabe über REST oder GraphQL mit dem Inhaltsvertrag vergleichen. Prüfpunkt: API-Struktur ist stabil und erwartbar.
  3. Schritt 3: Bestehende Inhalte gegen eine Modelländerung migrieren. Prüfpunkt: Änderung führt nicht zu Datenverlust.
  4. Schritt 4: Redaktionelle Aufgaben mit Zeit- und Fehlerbeobachtung durchführen. Prüfpunkt: Ergonomie ist messbar bewertet.
  5. Schritt 5: Abnahmekriterien und Modellkatalog finalisieren. Prüfpunkt: Das Modell ist veröffentlichungsreif.

Praxisprojekt und Qualitätssicherung

Für ein mehrsprachiges Unternehmensportal werden Seitentypen, wiederverwendbare Komponenten, Navigation, Taxonomien, Medienfelder, Datenquellen und Lifecycle-Regeln als zusammenhängendes Modell umgesetzt. Die Übung wird mit einer Abnahmeliste abgeschlossen, die Funktionsprüfung, Fehlerfall, Dokumentation und reproduzierbaren Wiederanlauf umfasst.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Content Architects, CrafterCMS-Entwicklung, Lösungsarchitektur, technische Redaktionsverantwortung und Integrationsentwicklung.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse in XML, JSON, Webentwicklung und Content Management; Erfahrung mit strukturierten Datenmodellen ist empfohlen.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse wechseln mit Demonstrationen, geführten Konfigurationsschritten, eigenständigen Übungen, negativen Testfällen und strukturierten Auswertungen. Ergebnisse werden in Checklisten, Mappingtabellen, Testfällen oder Runbooks festgehalten, damit die erarbeiteten Verfahren im Projekt- und Betriebsalltag wiederholbar bleiben.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Content Architects, CrafterCMS-Entwicklung, Lösungsarchitektur, technische Redaktionsverantwortung und Integrationsentwicklung
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in XML, JSON, Webentwicklung und Content Management; Erfahrung mit strukturierten Datenmodellen ist empfohlen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Wien 3 Tage
Stream live 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
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Linz 3 Tage
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