Seminar Cyberwatch Vulnerability Manager – Asset Discovery, Inventarisierung und Scope Management

Das Seminar behandelt den Aufbau eines vollständigen und belastbaren Asset-Inventars. Unterschiedliche Entdeckungsquellen werden angebunden, normalisiert und in einen kontrollierten Scope mit klarer Eigentümerschaft, Datenqualität und messbarer Scanabdeckung überführt.

Inhaltsverzeichnis

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Führende Asset-Quellen und Coverage-Ziele für unterschiedliche Infrastrukturzonen bestimmen.
  • Lokale, Cloud-, Container-, Netzwerk- und Domain-Discoveries konfigurieren.
  • Discovery-Ergebnisse bereinigen, deduplizieren und kontrolliert registrieren.
  • Projekte, Gruppen, Metadaten und Verantwortlichkeiten für den Scope nutzen.
  • Datenqualität und Scanabdeckung mit wiederholbaren Kontrollen nachweisen.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Scope-Zielbild und führende Datenquellen

Schwerpunkt: Asset-Klassen, Eigentümer, CMDB, Verzeichnisdienste, Virtualisierung, Cloud-Konten, Netzwerkbereiche, Containerplattformen und Domain-Bestand.

  1. Ausgangslage, Scope, Verantwortlichkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Scope-Zielbild und führende Datenquellen“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Asset-Klassen, Eigentümer, CMDB, Verzeichnisdienste, Virtualisierung, Cloud-Konten, Netzwerkbereiche, Containerplattformen und Domain-Bestand in einem Arbeitsmodell strukturieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise Prozessfolge am Laborsystem, an einer Beispielintegration oder im Prozessmodell schrittweise umsetzen und Zwischenstände dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein abgestimmtes Scope- und Source-of-Authority-Modell erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

2. Lokale Infrastruktur entdecken

Schwerpunkt: Active Directory, LDAP, VMware vSphere und ESXi, Hyper-V, Nutanix, Proxmox, Netzwerk- und Security-Plattformen sowie gespeicherte Zugangsdaten.

  1. Ausgangslage, Scope, Verantwortlichkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Lokale Infrastruktur entdecken“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Active Directory, LDAP, VMware vSphere und ESXi, Hyper-V, Nutanix, Proxmox, Netzwerk- und Security-Plattformen sowie gespeicherte Zugangsdaten in einem Arbeitsmodell strukturieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise Prozessfolge am Laborsystem, an einer Beispielintegration oder im Prozessmodell schrittweise umsetzen und Zwischenstände dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine getestete lokale Discovery-Konfiguration erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

3. Cloud-Infrastruktur erfassen

Schwerpunkt: Amazon Web Services, Microsoft Azure, Google Cloud Platform, OpenStack, Oracle Cloud, Organisationsstrukturen, Rollen und automatisierte Wiederholung.

  1. Ausgangslage, Scope, Verantwortlichkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Cloud-Infrastruktur erfassen“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Amazon Web Services, Microsoft Azure, Google Cloud Platform, OpenStack, Oracle Cloud, Organisationsstrukturen, Rollen und automatisierte Wiederholung in einem Arbeitsmodell strukturieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise Prozessfolge am Laborsystem, an einer Beispielintegration oder im Prozessmodell schrittweise umsetzen und Zwischenstände dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein dokumentiertes Cloud-Discovery-Modell erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

4. Container- und Kubernetes-Quellen anbinden

Schwerpunkt: Docker Registries, ECR, Harbor, GitLab, OpenShift, Rancher, EKS, AKS, OKE, Namespaces, Images und automatische Registrierung.

  1. Ausgangslage, Scope, Verantwortlichkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Container- und Kubernetes-Quellen anbinden“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Docker Registries, ECR, Harbor, GitLab, OpenShift, Rancher, EKS, AKS, OKE, Namespaces, Images und automatische Registrierung in einem Arbeitsmodell strukturieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise Prozessfolge am Laborsystem, an einer Beispielintegration oder im Prozessmodell schrittweise umsetzen und Zwischenstände dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine vollständige Container-Discovery- und Registrierungskette erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

5. Netzwerk- und Domain-Erkennung

Schwerpunkt: Netzwerkscans, Reverse DNS, sichere Industrieabfragen, Geräteerkennung, DNS Enumeration, Certificate Transparency und WHOIS-Auswertung.

  1. Ausgangslage, Scope, Verantwortlichkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Netzwerk- und Domain-Erkennung“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Netzwerkscans, Reverse DNS, sichere Industrieabfragen, Geräteerkennung, DNS Enumeration, Certificate Transparency und WHOIS-Auswertung in einem Arbeitsmodell strukturieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise Prozessfolge am Laborsystem, an einer Beispielintegration oder im Prozessmodell schrittweise umsetzen und Zwischenstände dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten Shadow-IT- und Exposure-Discovery-Prozess erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

6. Deklarative Discoveries und CMDB-Integration

Schwerpunkt: strukturierte Quelldaten, ServiceNow, benutzerdefinierte Attribute, Importlogik, eindeutige Kennungen, Aktualisierung und Löschregeln.

  1. Ausgangslage, Scope, Verantwortlichkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Deklarative Discoveries und CMDB-Integration“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von strukturierte Quelldaten, ServiceNow, benutzerdefinierte Attribute, Importlogik, eindeutige Kennungen, Aktualisierung und Löschregeln in einem Arbeitsmodell strukturieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise Prozessfolge am Laborsystem, an einer Beispielintegration oder im Prozessmodell schrittweise umsetzen und Zwischenstände dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein flexibles deklaratives Discovery- und Mapping-Modell erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

7. Datenqualität, Registrierung und Coverage

Schwerpunkt: Dubletten, veraltete Assets, automatische Registrierung, Projekte, Gruppen, Metadaten, Scanstatus, Eigentümer, Ausnahmen und Abdeckungskennzahlen.

  1. Ausgangslage, Scope, Verantwortlichkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Datenqualität, Registrierung und Coverage“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Dubletten, veraltete Assets, automatische Registrierung, Projekte, Gruppen, Metadaten, Scanstatus, Eigentümer, Ausnahmen und Abdeckungskennzahlen in einem Arbeitsmodell strukturieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise Prozessfolge am Laborsystem, an einer Beispielintegration oder im Prozessmodell schrittweise umsetzen und Zwischenstände dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein messbares Inventar- und Coverage-Kontrollverfahren erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Planung eines Discovery-Portfolios für Rechenzentrum, Cloud, Netzwerk und Containerplattform.
  • Konfiguration einer LDAP- oder Virtualisierungs-Discovery mit anschließender Registrierung ausgewählter Assets.
  • Bereinigung von Dubletten, veralteten Objekten und unklaren Eigentumszuordnungen.
  • Erstellung eines Coverage-Dashboards mit Soll-Scope, registriertem Scope und aktiv gescanntem Scope.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Asset Management, CMDB-Verantwortliche, System- und Cloud-Administration, Netzwerkbetrieb, Vulnerability Management und Security Architecture.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Verzeichnisdiensten, Virtualisierung, Cloud-IAM, Netzwerkadressierung und Asset-Lifecycle-Prozessen.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, Praxisübungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als technischer oder organisatorischer Standard wiederholbar bleiben.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Asset Management, CMDB-Verantwortliche, System- und Cloud-Administration, Netzwerkbetrieb, Vulnerability Management und Security Architecture
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Verzeichnisdiensten, Virtualisierung, Cloud-IAM, Netzwerkadressierung und Asset-Lifecycle-Prozessen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
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