Seminar / Training
Das Seminar konsolidiert Schwachstellen aus Cloud-Provider-Diensten, virtuellen Maschinen, Registries, Container-Images, Kubernetes-SBOMs und Code-Kontext zu einem risikobasierten Vulnerability-Management-Prozess.
Zielsetzung
Findings aus unterschiedlichen Erfassungswegen normalisieren, nach tatsächlicher Exposition und Laufzeitkontext priorisieren, Behebungen planen und deren Wirksamkeit verlässlich nachweisen.
Inhaltsübersicht
- Erfassungswege und Scanmodelle einordnen
- Findings analysieren und normalisieren
- Kontextbasierte Priorisierung durchführen
- VM-Scanning kontrolliert betreiben
- Container- und Kubernetes-Risiken behandeln
- Vulnerability-Prozess operationalisieren
Schrittweise Seminarinhalte
1. Erfassungswege und Scanmodelle einordnen
- Schritt 1: Provider-Findings, Registry-Scans, Kubernetes-SBOMs und Cyscale-VM-Scans unterscheiden.
- Schritt 2: Snapshot- und SSH-basiertes VM-Scanning nach Sicherheit, Abdeckung und Betriebseignung bewerten.
- Schritt 3: Erwartete Assets und Erfassungswege in einer Scan-Abdeckungsmatrix erfassen.
- Schritt 4: Qualitätskriterien für Aktualität, Paketbezug und Finding-Vollständigkeit festlegen.
2. Findings analysieren und normalisieren
- Schritt 1: Vulnerabilities nach CVE, Paket, Asset, Quelle, Severity und Fix-Verfügbarkeit filtern.
- Schritt 2: Doppelte oder überlappende Befunde aus mehreren Erfassungswegen erkennen.
- Schritt 3: Untriagierte und unvollständige Findings mit definierten Prüfschritten behandeln.
- Schritt 4: Technische Evidenz und Remediation-Hinweise stichprobenartig verifizieren.
3. Kontextbasierte Priorisierung durchführen
- Schritt 1: Öffentliche Erreichbarkeit, aktive Workloads, Identitätszugriff und Datenbezug einbeziehen.
- Schritt 2: Laufende Container von nicht verwendeten Images und isolierten Assets unterscheiden.
- Schritt 3: Graphbeziehungen und betroffene Assets zur Bewertung des Blast Radius nutzen.
- Schritt 4: Prioritätsklassen aus technischer Ausnutzbarkeit, Geschäftskritikalität und Behebbarkeit bilden.
4. VM-Scanning kontrolliert betreiben
- Schritt 1: Geeignete VM-Gruppen für Snapshot- oder SSH-Scanning auswählen.
- Schritt 2: Zugriffsrechte, Netzwerkpfad, Geheimnisse und Änderungsfenster prüfen.
- Schritt 3: Scanlauf überwachen und fehlgeschlagene Erfassung systematisch diagnostizieren.
- Schritt 4: Ergebnisse gegen Asset-Inventar und Paketbestand plausibilisieren.
5. Container- und Kubernetes-Risiken behandeln
- Schritt 1: Registry-Images, SBOMs und laufende Workloads miteinander verknüpfen.
- Schritt 2: Betroffene Basisimages und gemeinsame Paketursachen identifizieren.
- Schritt 3: Rebuild-, Test-, Rollout- und Rollback-Abfolge festlegen.
- Schritt 4: Behebung bis zum aktualisierten Image und laufenden Workload verifizieren.
6. Vulnerability-Prozess operationalisieren
- Schritt 1: SLA, Ausnahme, Risikoeigentum und Eskalation nach Prioritätsklasse definieren.
- Schritt 2: Ticket- und Benachrichtigungsabläufe mit Asset- und Remediation-Kontext gestalten.
- Schritt 3: Nach Behebung erneuten Scan, Synchronisation und Finding-Status prüfen.
- Schritt 4: Kennzahlen für Abdeckung, kritische Exposition, Alter und Behebungszeit etablieren.
Praxisanteile
- Aufbau einer Scan-Abdeckungsmatrix.
- Priorisierung desselben CVE in drei unterschiedlichen Asset-Kontexten.
- End-to-End-Behebung eines Container-Findings mit Verifikation.
Zielgruppen
Vulnerability Management, Cloud Security, Security Operations, Plattformteams, DevSecOps und technische Risikoverantwortliche.
Vorkenntnisse
Grundkenntnisse zu CVEs, CVSS, Betriebssystem- und Paketpatching, Container-Images und Cloud-Workloads.
Fachbereichsleitung / Trainingsleitung / Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Vulnerability Management, Cloud Security, Security Operations, Plattformteams, DevSecOps und technische Risikoverantwortliche. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse zu CVEs, CVSS, Betriebssystem- und Paketpatching, Container-Images und Cloud-Workloads. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, geführte Analysen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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