Seminar Edgescan Network Vulnerability Management (NVM)

Netzwerkbefunde werden erst durch vollständigen Scope, geeignete Credentials und Asset-Kontext zu einer belastbaren Entscheidungsgrundlage. Die Schulung verbindet technische Erkennung mit risikobasierter Priorisierung und kontrollierter Behebung.

Öffentliche, Cloud- und private Systeme werden in abgestufte Prüfprofile eingeordnet. Validierte Ergebnisse, proprietäre und etablierte Risikokennzahlen sowie wiederholbare Retests bilden den operativen Kern.

Inhaltsübersicht

  • Zielgruppe und Einsatzbereich
  • Voraussetzungen
  • Kompetenzziele
  • Seminarinhalte
  • Praxisaufgaben

Zielgruppe und Einsatzbereich

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Rollen; Verantwortungsbereiche; typische Nutzungsszenarien.

  • Netzwerk- und Cloud-Security
  • Infrastrukturadministration
  • Vulnerability Management
  • Security Operations
  • Service- und Asset-Verantwortliche

Voraussetzungen

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Fachkenntnisse; Plattformzugang; Übungsumgebung.

Grundkenntnisse in TCP/IP, Netzwerkdiensten, Betriebssystemen, Cloud-Endpunkten und Patch- beziehungsweise Konfigurationsmanagement.

Kompetenzziele

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Einordnung; Konfiguration; operative Anwendung; Kontrolle und Dokumentation.

  • Netzwerk- und Cloud-Assets vollständig klassifizieren und priorisieren.
  • Authentifizierte und nicht authentifizierte Prüfungen korrekt planen.
  • Validierte Befunde mit technischen und geschäftlichen Risikofaktoren bewerten.
  • Remediation, Retests und Portfolio-Reporting kontinuierlich betreiben.

Seminarinhalte

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Asset- und Scope-Modell; Credentials und Prüfzugang; Assessment-Planung und Ausführung; Validierte Befunde; Risikobewertung und Priorisierung; Remediation, Retest und Reporting.

Kapitel 1: Asset- und Scope-Modell

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: öffentliche Systeme; Cloud-Endpunkte; private Netze; Tags, Tier und Eigentümer.

Ein gemischter Infrastruktur-Bestand wird klassifiziert und in klare Prüfgrenzen überführt.

  1. Schritt 1: Ziel und fachlichen Kontext von öffentliche Systeme bestimmen, vorhandene Rahmenbedingungen erfassen und Zuständigkeiten festlegen.
  2. Schritt 2: Cloud-Endpunkte in der Übungsumgebung konfigurieren oder vorbereiten; Pflichtangaben, Abhängigkeiten und Sicherheitsgrenzen kontrollieren.
  3. Schritt 3: private Netze anhand eines realistischen Szenarios durchführen und die entstehenden Status-, Risiko- oder Ergebnisdaten nachvollziehen.
  4. Schritt 4: Tags, Tier und Eigentümer prüfen, Abweichungen dokumentieren und daraus einen belastbaren Betriebs-, Bearbeitungs- oder Freigabeschritt ableiten.

Kapitel 2: Credentials und Prüfzugang

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: authentifizierte Prüfung; nicht authentifizierte Prüfung; Credential-Zuordnung; Zugriffskontrolle.

Für unterschiedliche Systemklassen werden sichere und minimal berechtigte Prüfzugänge eingerichtet.

  1. Schritt 1: Ziel und fachlichen Kontext von authentifizierte Prüfung bestimmen, vorhandene Rahmenbedingungen erfassen und Zuständigkeiten festlegen.
  2. Schritt 2: nicht authentifizierte Prüfung in der Übungsumgebung konfigurieren oder vorbereiten; Pflichtangaben, Abhängigkeiten und Sicherheitsgrenzen kontrollieren.
  3. Schritt 3: Credential-Zuordnung anhand eines realistischen Szenarios durchführen und die entstehenden Status-, Risiko- oder Ergebnisdaten nachvollziehen.
  4. Schritt 4: Zugriffskontrolle prüfen, Abweichungen dokumentieren und daraus einen belastbaren Betriebs-, Bearbeitungs- oder Freigabeschritt ableiten.

Kapitel 3: Assessment-Planung und Ausführung

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Prüfprofil; Zeitplan; Änderungsfenster; Status und Abbruch.

Regelmäßige Assessments werden mit Betriebsfenstern und Überwachungskriterien geplant.

  1. Schritt 1: Ziel und fachlichen Kontext von Prüfprofil bestimmen, vorhandene Rahmenbedingungen erfassen und Zuständigkeiten festlegen.
  2. Schritt 2: Zeitplan in der Übungsumgebung konfigurieren oder vorbereiten; Pflichtangaben, Abhängigkeiten und Sicherheitsgrenzen kontrollieren.
  3. Schritt 3: Änderungsfenster anhand eines realistischen Szenarios durchführen und die entstehenden Status-, Risiko- oder Ergebnisdaten nachvollziehen.
  4. Schritt 4: Status und Abbruch prüfen, Abweichungen dokumentieren und daraus einen belastbaren Betriebs-, Bearbeitungs- oder Freigabeschritt ableiten.

Kapitel 4: Validierte Befunde

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: technischer Nachweis; Fehlalarmvermeidung; Asset-Auswirkung; Befundstatus.

Mehrere Netzwerkbefunde werden auf Relevanz, Nachweis und betroffene Services geprüft.

  1. Schritt 1: Ziel und fachlichen Kontext von technischer Nachweis bestimmen, vorhandene Rahmenbedingungen erfassen und Zuständigkeiten festlegen.
  2. Schritt 2: Fehlalarmvermeidung in der Übungsumgebung konfigurieren oder vorbereiten; Pflichtangaben, Abhängigkeiten und Sicherheitsgrenzen kontrollieren.
  3. Schritt 3: Asset-Auswirkung anhand eines realistischen Szenarios durchführen und die entstehenden Status-, Risiko- oder Ergebnisdaten nachvollziehen.
  4. Schritt 4: Befundstatus prüfen, Abweichungen dokumentieren und daraus einen belastbaren Betriebs-, Bearbeitungs- oder Freigabeschritt ableiten.

Kapitel 5: Risikobewertung und Priorisierung

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: EVSS und EXF; CVSS, EPSS und KEV; Asset-Tier; Bearbeitungsreihenfolge.

Ein priorisiertes Infrastruktur-Backlog wird aus technischen Scores und Geschäftskontext gebildet.

  1. Schritt 1: Ziel und fachlichen Kontext von EVSS und EXF bestimmen, vorhandene Rahmenbedingungen erfassen und Zuständigkeiten festlegen.
  2. Schritt 2: CVSS, EPSS und KEV in der Übungsumgebung konfigurieren oder vorbereiten; Pflichtangaben, Abhängigkeiten und Sicherheitsgrenzen kontrollieren.
  3. Schritt 3: Asset-Tier anhand eines realistischen Szenarios durchführen und die entstehenden Status-, Risiko- oder Ergebnisdaten nachvollziehen.
  4. Schritt 4: Bearbeitungsreihenfolge prüfen, Abweichungen dokumentieren und daraus einen belastbaren Betriebs-, Bearbeitungs- oder Freigabeschritt ableiten.

Kapitel 6: Remediation, Retest und Reporting

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Patch und Konfiguration; Verantwortliche und SLA; Retest; Trendbericht.

Ein vollständiger NVM-Zyklus wird bis zur bestätigten Schließung und Trenddarstellung durchgeführt.

  1. Schritt 1: Ziel und fachlichen Kontext von Patch und Konfiguration bestimmen, vorhandene Rahmenbedingungen erfassen und Zuständigkeiten festlegen.
  2. Schritt 2: Verantwortliche und SLA in der Übungsumgebung konfigurieren oder vorbereiten; Pflichtangaben, Abhängigkeiten und Sicherheitsgrenzen kontrollieren.
  3. Schritt 3: Retest anhand eines realistischen Szenarios durchführen und die entstehenden Status-, Risiko- oder Ergebnisdaten nachvollziehen.
  4. Schritt 4: Trendbericht prüfen, Abweichungen dokumentieren und daraus einen belastbaren Betriebs-, Bearbeitungs- oder Freigabeschritt ableiten.

Praxisaufgaben

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Vorbereitung; Durchführung; Kontrolle; Dokumentation.

  1. Netzwerk- und Cloud-Assets mit Tags, Tier und Eigentümer strukturieren.
  2. Authentifizierte Prüfzugänge für ausgewählte Systeme konfigurieren.
  3. Befunde mit EXF, CVSS, EPSS, KEV und Asset-Kontext priorisieren.
  4. Patch-, Konfigurations- und Retest-Prozess einschließlich Bericht umsetzen.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Netzwerk- und Cloud-Security, Infrastrukturadministration, Vulnerability Management, Security Operations, Service- und Asset-Verantwortliche
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in TCP/IP, Netzwerkdiensten, Betriebssystemen, Cloud-Endpunkten und Patch- beziehungsweise Konfigurationsmanagement.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
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