Seminar / Training Erik für Relying Parties: Client-Integration, Fetch-Logik, Validierung
Inhaltsverzeichnis
- Abstract
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Lernziele
- Inhalte (detailliert)
- Praxisübungen Schritt für Schritt
- Ergebnisprofil
Abstract
Dieses Seminar fokussiert die Integration von Erik in Relying-Party-Software und Validated-Caches. Im Zentrum stehen Client-seitige Verarbeitungsschritte: Index-Handling, Partition-Selektion, Manifest-Auswahl per Sequenznummern- und Zeitlogik, objektbasierter Abruf per Hash sowie Ablage- und Garbage-Collection-Strategien. Zusätzlich werden Sicherheits- und Robustheitsmechanismen aus Sicht des Clients behandelt: Scope-Prüfungen, Hash-Verifikation, Relay-Rotation bei Fehlern und der parallele Betrieb mehrerer Transportwege. Das Seminar liefert eine umsetzbare Referenzarchitektur für Client-Implementierungen und Betriebsparameter für zuverlässige Synchronisationsläufe.
Zielgruppe
- Teams, die RPKI-Validatoren/Validated Caches betreiben oder entwickeln
- Plattformteams mit Verantwortung für Verfügbarkeit und Update-Zyklen
- Engineering Leads für Routing-Sicherheitskomponenten
Voraussetzungen
- Seminar Erik Synchronization Protocol: Architektur, Datenstrukturen, Ablauf oder gleichwertiges Erik-Protokollverständnis.
- Erfahrung mit einem Validator oder Cache-Konzept (betrieblich oder entwicklungstechnisch).
- Grundkenntnisse HTTP, Hashing, Filesystem-/Objektspeicherung.
Lernziele
- Client-Fetch-Pipeline für Erik end-to-end entwerfen.
- Relevanzlogik für Manifeste (Sequenznummern, Zeitfelder) korrekt anwenden.
- Scope-Checks und Hash-Verifikation als Sicherheitsgates implementieren.
- Hybridbetrieb (Erik plus weitere Transportwege) robust umsetzen und testen.
- Garbage Collection und Cache-Konsistenz unter Fehlerbedingungen steuern.
Inhalte (detailliert)
- Client-Pipeline: Index-Fetch, Vergleich mit lokalem Zustand, Partition-Fetch, Manifest-Fetch, Objekt-Fetch.
- Local State: Speicherung nach Hash, Metadatenindex, Wiederverwendung bereits geladener Objekte.
- Entscheidungslogik:
- Partition-Fetch nur bei Bedarf (z. B. unbekannte Partition-Hashes).
- Manifest-Fetch nach Sequenznummern und Zeitfeldern.
- Objekt-Fetch aus Manifest-FileLists und Abgleich mit lokalem Cache.
- Sicherheitsgates:
- Index-Scope vs. angefragter Scope.
- Locations und SIA-gebundene Pfade: nur scope-konforme Objekte.
- Hash-Verifikation für jeden Abruf.
- Robustheit:
- Kein Session-Konzept: Wechsel zwischen Relays im Lauf.
- Retry-/Backoff-Strategien pro Objekttyp (Index vs. Objekt).
- Umgang mit byzantinen oder fehlerhaften Relays durch Rotation.
- Hybridbetrieb:
- Priorisierung von Erik vs. alternative Quellen (z. B. Fallback).
- Telemetrie zur Entscheidungsfindung (Latenz, Fehlerraten, Hash-Mismatch).
- Cache-Hygiene:
- Mark-and-sweep-Ansatz: „referenziert vs. nicht referenziert“.
- Umgang mit veralteten Objekten ohne serverseitige Withdraw-Information.
Praxisübungen Schritt für Schritt
- Client-Pipeline als Checkliste implementieren: Zustandsdiagramm erstellen (Idle → Index → Partition → Manifest → Objekt → Validate).
- Scope-Validierung als Unit-Test-Set: Negativfälle definieren (falscher Scope, fremde Locations).
- Hash-Fetch-Storage: Ablagekonzept entwerfen (Content-Store, Metadaten-DB, dedup).
- Hybrid-Fallback: Regeln definieren, wann alternative Quellen genutzt werden; Tests mit erzwungenen Fehlern.
- Fehlerlabor: Simulierte HTTP-Fehler, Timeouts, Hash-Mismatch, inkonsistente Relays; erwartetes Client-Verhalten.
Ergebnisprofil
- Referenzarchitektur für Erik-fähige Validatoren.
- Testset und Betriebsparameter für zuverlässige Synchronisationsläufe.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Teams, die RPKI-Validatoren/Validated Caches betreiben oder entwickeln, Plattformteams mit Verantwortung für Verfügbarkeit und Update-Zyklen, Engineering Leads für Routing-Sicherheitskomponenten |
| Vorausetzung: | Seminar Erik Synchronization Protocol: Architektur, Datenstrukturen, Ablauf oder gleichwertiges Erik-Protokollverständnis, Erfahrung mit einem Validator oder Cache-Konzept (betrieblich oder entwicklungstechnisch), Grundkenntnisse HTTP, Hashing, Filesystem-/Objektspeicherung |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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