Statische Typen verbessern Express-Projekte nur dann nachhaltig, wenn Compilerwissen, Laufzeitdaten und Architektur zusammenpassen. Beliebige Type Assertions oder global erweiterte Request-Objekte erzeugen dagegen ein falsches Sicherheitsgefühl.
Das Seminar entwickelt einen durchgängigen Ansatz für typisierte HTTP-Anwendungen. Externe Eingaben werden zur Laufzeit geprüft, intern in fachliche Typen überführt und entlang klarer Modulgrenzen verarbeitet. Build, Tests und produktiver Start werden von Beginn an mitgedacht.
Inhaltsübersicht
- Seminarziele
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Inhalte im Detail
- Praxis und Arbeitsweise
- Einordnung in den Lernpfad
Seminarziele
Nach Abschluss können die Teilnehmenden:
- Compiler-, Modul- und Projektkonfiguration für Express.js belastbar aufsetzen
- Pfadparameter, Query-Daten, Bodies, Responses und Kontextinformationen sinnvoll typisieren
- Laufzeitvalidierung mit internen Fachtypen verbinden
- Fehlerklassen, Resultate und Service-Schnittstellen konsistent modellieren
- Abhängigkeitsgrenzen und Module compilerunterstützt absichern
- Tests, Build, Artefakte und produktiven Start reproduzierbar gestalten
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: JavaScript- und TypeScript-Entwickler, Backend-Teams und technische Projektverantwortliche
Voraussetzungen: Gute Express.js- und JavaScript-Kenntnisse; TypeScript-Grundkenntnisse zu Typen, Interfaces, Generics und Modulen
Inhalte im Detail
Tag 1: Projektkonfiguration und typisierte HTTP-Grenzen
- Schritt 1: Compileroptionen, Modulformat, Zielplattform, Quell- und Ausgabeverzeichnisse konsistent konfigurieren.
- Schritt 2: Entwicklungsstart, Build, Source Maps und Umgebungsvariablen in reproduzierbare Skripte überführen.
- Schritt 3: Route-Parameter, Query-Daten, Request-Bodies und Response-Typen ohne pauschale Assertions modellieren.
- Schritt 4: typisierte Handler, Middleware und Router-Grenzen mit klaren Ein- und Ausgaben gestalten.
- Schritt 5: typische Typfallen durch gezielte Compilerfehler und kleine Tests sichtbar machen.
Tag 2: Laufzeitvalidierung, Fachtypen und Fehlerarchitektur
- Schritt 1: unbekannte externe Daten validieren und erst danach in vertrauenswürdige interne Typen überführen.
- Schritt 2: fachliche Identitäten, Zustände, Wertobjekte und unveränderliche Datenstrukturen modellieren.
- Schritt 3: Kontextdaten kontrolliert über lokale Typen oder gezielte Deklarationserweiterungen bereitstellen.
- Schritt 4: Fehlerklassen, Resultattypen und HTTP-Abbildung ohne unkontrollierte Ausnahmebehandlung verbinden.
- Schritt 5: Repository- und Service-Schnittstellen so definieren, dass Abhängigkeiten austauschbar und testbar bleiben.
Tag 3: Modulgrenzen, Tests, Build und produktiver Start
- Schritt 1: Module nach fachlichen Verantwortlichkeiten strukturieren und unerwünschte Importpfade begrenzen.
- Schritt 2: Unit-, Middleware-, HTTP- und Integrationstests mit TypeScript und Laufzeitdaten kombinieren.
- Schritt 3: Testdoubles, Fixtures und Builder typstabil gestalten, ohne Produktionsverträge zu duplizieren.
- Schritt 4: Build-Artefakte, Abhängigkeiten, Konfiguration und Startkommando für den Betrieb prüfen.
- Schritt 5: eine typisierte Beispielanwendung anhand von Compiler-, Test- und Architekturprüfungen bewerten.
Praxis und Arbeitsweise
Die Inhalte werden schrittweise an einem zusammenhängenden Fallbeispiel umgesetzt. Entwurfsentscheidungen, Implementierung und Prüfung werden unmittelbar miteinander verbunden.
- Migration einer JavaScript-Struktur in klar abgegrenzte TypeScript-Module
- Laufzeitvalidierung an allen externen HTTP-Grenzen
- Compilerfehler als gezielte Architektur- und Vertragsprüfung
- Build- und Testpipeline für reproduzierbare Artefakte
Einordnung in den Lernpfad
Das Seminar ist nach den Express.js-Grundlagen sinnvoll und ergänzt API-, Sicherheits- und Testmodule. Für größere Systemgrenzen schließt Architektur und Microservices an.
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Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage, jeweils ca. 6 Stunden; Beginn am 1. Tag 10:00 Uhr, an den Folgetagen 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | JavaScript- und TypeScript-Entwickler, Backend-Teams und technische Projektverantwortliche |
| Voraussetzungen: | Gute Express.js- und JavaScript-Kenntnisse; TypeScript-Grundkenntnisse zu Typen, Interfaces, Generics und Modulen |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop – alle Seminare mit Trainer vor Ort; Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch – bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation als Download oder auf Datenträger |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen wahlweise vegetarisch |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
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