Seminar Formbricks – Betrieb, Monitoring, Backup und Upgrade

Tagesbetrieb, Health Checks, Logs, Alarmierung, Kapazität, Backup, Restore, Upgrade, Rollback und Incident Management werden in messbare Betriebsstandards überführt.

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Arbeitsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jeder Themenblock endet mit einem prüfbaren Arbeitsergebnis und dokumentierten Abnahmekriterien.

Seminarziele

  • Betriebsinventar und Verantwortungen zielgerichtet planen, konfigurieren, prüfen und dokumentieren
  • Health Checks und Tageskontrollen zielgerichtet planen, konfigurieren, prüfen und dokumentieren
  • Protokollierung und Korrelation zielgerichtet planen, konfigurieren, prüfen und dokumentieren
  • Metriken und Alarmierung zielgerichtet planen, konfigurieren, prüfen und dokumentieren
  • Kapazität und Performance zielgerichtet planen, konfigurieren, prüfen und dokumentieren

Inhaltsübersicht

  • Seminarziele und fachlicher Rahmen
  • Schrittweises Seminarprogramm
    • Betriebsinventar und Verantwortungen
    • Health Checks und Tageskontrollen
    • Protokollierung und Korrelation
    • Metriken und Alarmierung
    • Kapazität und Performance
    • Backup-Design
    • Restore und Wiederanlauf
    • Upgrade-Vorbereitung
    • Upgrade, Rollback und Abnahme
    • Incident Management und Runbooks
  • Praxisübungen und Prüfpunkte
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Schrittweises Seminarprogramm

1. Betriebsinventar und Verantwortungen

Schwerpunkt: Komponenten, Abhängigkeiten, Eigentümer, Wartungsfenster, SLOs und Eskalationswege.

  1. Ausgangslage, Beteiligte und messbare Prüfkriterien für den Themenblock „Betriebsinventar und Verantwortungen“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Komponenten, Abhängigkeiten, Eigentümer, Wartungsfenster, SLOs und Eskalationswege modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge schrittweise in der Laborumgebung beziehungsweise im Prozessmodell umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein vollständiges Betriebsinventar dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

2. Health Checks und Tageskontrollen

Schwerpunkt: Dienste, Endpunkte, Datenbank, Cache, Dateispeicher, E-Mail und Hintergrundverarbeitung.

  1. Ausgangslage, Beteiligte und messbare Prüfkriterien für den Themenblock „Health Checks und Tageskontrollen“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Dienste, Endpunkte, Datenbank, Cache, Dateispeicher, E-Mail und Hintergrundverarbeitung modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge schrittweise in der Laborumgebung beziehungsweise im Prozessmodell umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen Tageskontrollplan dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

3. Protokollierung und Korrelation

Schwerpunkt: Anwendungslogs, Reverse Proxy, Datenbank, Auditdaten, Korrelationsmerkmale und Datenschutz.

  1. Ausgangslage, Beteiligte und messbare Prüfkriterien für den Themenblock „Protokollierung und Korrelation“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Anwendungslogs, Reverse Proxy, Datenbank, Auditdaten, Korrelationsmerkmale und Datenschutz modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge schrittweise in der Laborumgebung beziehungsweise im Prozessmodell umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine strukturierte Diagnosekette dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

4. Metriken und Alarmierung

Schwerpunkt: Verfügbarkeit, Latenz, Fehlerquote, Ressourcen, Warteschlangen, Zertifikate und Schwellwerte.

  1. Ausgangslage, Beteiligte und messbare Prüfkriterien für den Themenblock „Metriken und Alarmierung“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Verfügbarkeit, Latenz, Fehlerquote, Ressourcen, Warteschlangen, Zertifikate und Schwellwerte modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge schrittweise in der Laborumgebung beziehungsweise im Prozessmodell umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein priorisiertes Alarmmodell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

5. Kapazität und Performance

Schwerpunkt: CPU, Speicher, Datenbankwachstum, Response-Volumen, Exporte, Dateiablage und Lastspitzen.

  1. Ausgangslage, Beteiligte und messbare Prüfkriterien für den Themenblock „Kapazität und Performance“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von CPU, Speicher, Datenbankwachstum, Response-Volumen, Exporte, Dateiablage und Lastspitzen modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge schrittweise in der Laborumgebung beziehungsweise im Prozessmodell umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein messbares Kapazitätsmodell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

6. Backup-Design

Schwerpunkt: Datenbank, Konfiguration, Geheimnisse, Dateispeicher, Schlüssel, Konsistenz und Aufbewahrung.

  1. Ausgangslage, Beteiligte und messbare Prüfkriterien für den Themenblock „Backup-Design“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Datenbank, Konfiguration, Geheimnisse, Dateispeicher, Schlüssel, Konsistenz und Aufbewahrung modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge schrittweise in der Laborumgebung beziehungsweise im Prozessmodell umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen prüfbaren Sicherungsplan dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

7. Restore und Wiederanlauf

Schwerpunkt: Reihenfolge, Zielumgebung, RPO, RTO, Validierung, Teilwiederherstellung und Freigabe.

  1. Ausgangslage, Beteiligte und messbare Prüfkriterien für den Themenblock „Restore und Wiederanlauf“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Reihenfolge, Zielumgebung, RPO, RTO, Validierung, Teilwiederherstellung und Freigabe modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge schrittweise in der Laborumgebung beziehungsweise im Prozessmodell umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen praktisch geprüften Restore-Ablauf dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

8. Upgrade-Vorbereitung

Schwerpunkt: Releaseprüfung, Abhängigkeiten, Schemaänderungen, Sicherung, Testfälle und Kommunikation.

  1. Ausgangslage, Beteiligte und messbare Prüfkriterien für den Themenblock „Upgrade-Vorbereitung“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Releaseprüfung, Abhängigkeiten, Schemaänderungen, Sicherung, Testfälle und Kommunikation modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge schrittweise in der Laborumgebung beziehungsweise im Prozessmodell umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine vollständige Upgrade-Checkliste dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

9. Upgrade, Rollback und Abnahme

Schwerpunkt: Staging, Wartungsfenster, Migration, Smoke Tests, fachliche Prüfung und Rückfallentscheidung.

  1. Ausgangslage, Beteiligte und messbare Prüfkriterien für den Themenblock „Upgrade, Rollback und Abnahme“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Staging, Wartungsfenster, Migration, Smoke Tests, fachliche Prüfung und Rückfallentscheidung modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge schrittweise in der Laborumgebung beziehungsweise im Prozessmodell umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten Upgradeprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

10. Incident Management und Runbooks

Schwerpunkt: Symptome, Triage, Beweissicherung, Kommunikation, Wiederherstellung und Nachbearbeitung.

  1. Ausgangslage, Beteiligte und messbare Prüfkriterien für den Themenblock „Incident Management und Runbooks“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Symptome, Triage, Beweissicherung, Kommunikation, Wiederherstellung und Nachbearbeitung modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge schrittweise in der Laborumgebung beziehungsweise im Prozessmodell umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein ausführbares Störungsrunbook dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

Praxisübungen

  • Für Betriebsinventar und Verantwortungen ein vollständiges Arbeitspaket aufbauen, anhand definierter Fehlerfälle prüfen und als ein vollständiges Betriebsinventar dokumentieren
  • Für Health Checks und Tageskontrollen ein vollständiges Arbeitspaket aufbauen, anhand definierter Fehlerfälle prüfen und als einen Tageskontrollplan dokumentieren
  • Für Protokollierung und Korrelation ein vollständiges Arbeitspaket aufbauen, anhand definierter Fehlerfälle prüfen und als eine strukturierte Diagnosekette dokumentieren
  • Für Metriken und Alarmierung ein vollständiges Arbeitspaket aufbauen, anhand definierter Fehlerfälle prüfen und als ein priorisiertes Alarmmodell dokumentieren
  • Für Kapazität und Performance ein vollständiges Arbeitspaket aufbauen, anhand definierter Fehlerfälle prüfen und als ein messbares Kapazitätsmodell dokumentieren
  • Für Backup-Design ein vollständiges Arbeitspaket aufbauen, anhand definierter Fehlerfälle prüfen und als einen prüfbaren Sicherungsplan dokumentieren
  • Für Restore und Wiederanlauf ein vollständiges Arbeitspaket aufbauen, anhand definierter Fehlerfälle prüfen und als einen praktisch geprüften Restore-Ablauf dokumentieren

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Linux- und Plattformadministration, DevOps, Site Reliability Engineering, IAM, Informationssicherheit und technische Serviceverantwortung.

Voraussetzungen: Sichere Linux-, Container-, Netzwerk-, TLS- und Datenbankgrundlagen; eine Laborumgebung ist erforderlich.

Didaktik und Arbeitsweise

Die Bearbeitung folgt einer festen Folge aus Zieldefinition, Modellierung, Konfiguration, Prüfung und Dokumentation. Übungen verwenden definierte Ausgangswerte, Testdaten, erwartete Resultate und Rückfallpunkte. Fachliche und technische Entscheidungen werden so festgehalten, dass die Abläufe im eigenen Projekt reproduzierbar bleiben.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Linux- und Plattformadministration, DevOps, Site Reliability Engineering, IAM, Informationssicherheit und technische Serviceverantwortung
Voraussetzungen: Sichere Linux-, Container-, Netzwerk-, TLS- und Datenbankgrundlagen; eine Laborumgebung ist erforderlich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
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