Seminar FoundationDB

Das Portfolio deckt den Einsatz der verteilten Transaktionsplattform von der ersten Architekturentscheidung über Anwendungsentwicklung und Datenmodellierung bis zu Betrieb, Sicherheit, Recovery, Kubernetes, Skalierung und Multi-Region ab.

Die Auswahl kann rollenbezogen als Lernpfad, als dreitägiges Kompaktformat oder als fünftägiges Intensivformat erfolgen. Die automatische Seminarauswahl unterhalb des Textes führt zu den einzelnen Detailseiten.

Inhaltsübersicht

  1. 1. Einstieg und Formatwahl
  2. 2. Lernpfad für Anwendungsentwicklung und Datenmodelle
  3. 3. Lernpfad für Administration, Sicherheit und Recovery
  4. 4. Lernpfad für Kubernetes, Skalierung und Multi-Region
  5. 5. Intensiv- und Kompaktformate
  6. 6. Empfohlene Gesamtreihenfolge

1. Einstieg und Formatwahl

Kapitelinhaltsverzeichnis

  1. 1.1 Zielgruppen bestimmen
  2. 1.2 Vorkenntnisse bewerten
  3. 1.3 Einstiegsformat auswählen
  4. 1.4 Vertiefung festlegen

Einordnung und Zielsetzung

Der Einstieg richtet sich nach Rolle, Vorerfahrung und geplantem Verantwortungsumfang. Ein Überblickstag unterstützt Architektur- und Technologieentscheidungen; das Kompaktformat verbindet bereits Entwicklung und Betrieb.

Schritt-für-Schritt: Auswahl und Reihenfolge

  1. Schritt 1: Rollen in Architektur, Entwicklung, Betrieb, Sicherheit und Plattformtechnik erfassen.
  2. Schritt 2: Vorhandene Kenntnisse zu Transaktionen, Linux, Kubernetes und Programmiersprachen bewerten.
  3. Schritt 3: Für einen Überblick den eintägigen Architekturkurs oder für ein gemeinsames Fundament das dreitägige Kompaktformat wählen.
  4. Schritt 4: Anschließend einen fachlichen Lernpfad oder ein passendes Intensivformat festlegen.
  5. Schritt 5: Voraussetzungen und betriebliche Laborbedingungen vor der Buchung dokumentieren.

Prüfpunkte

  • Das gewählte Startformat entspricht dem tatsächlichen Verantwortungsumfang.
  • Notwendige Grundlagen sind vor der ersten Vertiefung vorhanden.
  • Die weitere Reihenfolge vermeidet Sprünge zwischen nicht aufeinander abgestimmten Kenntnisständen.

2. Lernpfad für Anwendungsentwicklung und Datenmodelle

Kapitelinhaltsverzeichnis

  1. 2.1 Datenmodellierung
  2. 2.2 Transaktionsdesign
  3. 2.3 Sprachbindung
  4. 2.4 Integrationsmuster
  5. 2.5 Record Layer

Einordnung und Zielsetzung

Der Entwicklungspfad führt vom geordneten Schlüsselraum über sichere Transaktionen zu sprachspezifischen Clients und höherwertigen Daten- und Integrationsschichten.

Schritt-für-Schritt: Auswahl und Reihenfolge

  1. Schritt 1: Mit Datenmodellierung auf Basis von Tuple, Subspace und Directory Layer beginnen.
  2. Schritt 2: Transaktionen, Konflikte, Retry und Idempotenz als verbindliche Entwicklungsgrundlage vertiefen.
  3. Schritt 3: Das Sprachseminar für Go, Java oder Python entsprechend dem Zielsystem auswählen.
  4. Schritt 4: Anwendungsarchitektur, Ereignisprotokolle und Integrationsmuster auf die konkrete Systemlandschaft übertragen.
  5. Schritt 5: Bei record-orientierten, indexgestützten oder relationalen Anforderungen den Record Layer anschließen.

Prüfpunkte

  • Das Schlüsselmodell ist vor der Sprachimplementierung festgelegt.
  • Fehler- und Wiederholungssemantik sind Bestandteil der Anwendungsarchitektur.
  • Höherwertige Layer werden nur mit geklärtem Lebenszyklus und Betriebsmodell eingesetzt.

3. Lernpfad für Administration, Sicherheit und Recovery

Kapitelinhaltsverzeichnis

  1. 3.1 Clusterbetrieb
  2. 3.2 Observability
  3. 3.3 Sicherung und Wiederherstellung
  4. 3.4 Sicherheitskontrollen
  5. 3.5 Versionswechsel

Einordnung und Zielsetzung

Der Betriebspfad baut zunächst ein belastbares Clusterverständnis auf und ergänzt es anschließend um Diagnose, Wiederherstellung, Zugangsschutz und kontrollierte Änderungen.

Schritt-für-Schritt: Auswahl und Reihenfolge

  1. Schritt 1: Administration und Clusterbetrieb als technische Basis absolvieren.
  2. Schritt 2: Monitoring, Observability und Incident Response für den Regel- und Störungsbetrieb ergänzen.
  3. Schritt 3: Backup, Restore und Disaster Recovery mit messbaren Schutzzielen und Tests aufbauen.
  4. Schritt 4: TLS, Netzsegmentierung, Secrets und Tenant-Grenzen in einem eigenen Sicherheitsblock prüfen.
  5. Schritt 5: Upgrade, Migration und Versionsstrategie erst nach etablierten Backup- und Diagnoseverfahren durchführen.
  6. Schritt 6: Testing, Simulation und Fehleranalyse als wiederkehrende Freigabestufe integrieren.

Prüfpunkte

  • Betriebsaktionen besitzen messbare Vor- und Nachkontrollen.
  • Recovery-Verfahren sind getestet und nicht nur dokumentiert.
  • Sicherheits- und Versionsänderungen verfügen über Rückfall- und Eskalationsregeln.

4. Lernpfad für Kubernetes, Skalierung und Multi-Region

Kapitelinhaltsverzeichnis

  1. 4.1 Operatorbetrieb
  2. 4.2 Leistungsprofil
  3. 4.3 Hochverfügbarkeit
  4. 4.4 Mandantenplattform
  5. 4.5 Betriebsintegration

Einordnung und Zielsetzung

Der Plattformpfad behandelt die deklarative Bereitstellung, Leistungsgrenzen, standortübergreifende Ausfallsicherheit und die Verteilung mehrerer Mandanten über Datencluster.

Schritt-für-Schritt: Auswahl und Reihenfolge

  1. Schritt 1: Zunächst belastbare Grundlagen in Clusterbetrieb oder im Kompaktformat schaffen.
  2. Schritt 2: Den Kubernetes Operator einschließlich Storage, Netzwerk, Reconciliation und Upgrade beherrschen.
  3. Schritt 3: Performance, Schlüsselverteilung und Lasttests für die Zielworkloads validieren.
  4. Schritt 4: Hochverfügbarkeit und Multi-Region auf Basis definierter Fault Domains und Latenzbudgets planen.
  5. Schritt 5: Tenants, Tenant Groups und Metacluster erst nach geklärter Kapazitäts- und Betriebsstrategie einführen.
  6. Schritt 6: Observability und Recovery für Kubernetes- und Datenbankebene gemeinsam operationalisieren.

Prüfpunkte

  • Kubernetes- und Datenbanksteuerung sind klar voneinander abgegrenzt.
  • Skalierungsentscheidungen beruhen auf reproduzierbaren Lastprofilen.
  • Regions- und Mandantenkonzepte besitzen eigene Störungs- und Recovery-Verfahren.

5. Intensiv- und Kompaktformate

Kapitelinhaltsverzeichnis

  1. 5.1 Kompaktformat
  2. 5.2 Entwicklungsintensiv
  3. 5.3 Betriebsintensiv
  4. 5.4 Plattformintensiv

Einordnung und Zielsetzung

Die zusammengefassten Formate reduzieren Überschneidungen und verbinden mehrere Einzelthemen in durchgängigen Fallstudien. Diese Formate eignen sich für Teams mit klar abgegrenztem Schwerpunkt und ausreichenden Vorkenntnissen.

Schritt-für-Schritt: Auswahl und Reihenfolge

  1. Schritt 1: Das dreitägige Kompaktformat für ein gemeinsames, rollenübergreifendes Fundament wählen.
  2. Schritt 2: Das fünftägige Entwicklungsintensiv für Schlüsselmodelle, Transaktionen, Integrationsmuster und Record Layer einsetzen.
  3. Schritt 3: Das fünftägige Betriebsintensiv für Administration, Diagnose, Recovery, Sicherheit und Versionswechsel einsetzen.
  4. Schritt 4: Das fünftägige Plattformintensiv für Kubernetes, Skalierung, Regionsdesign und Metacluster einsetzen.
  5. Schritt 5: Bei tiefem Spezialisierungsbedarf anschließend die entsprechenden Einzelseminare ergänzen.

Prüfpunkte

  • Kein Intensivformat überschreitet fünf Tage.
  • Die gewählte Verdichtung entspricht den vorhandenen Vorkenntnissen.
  • Spezialisierungslücken sind vor produktiver Verantwortungsübernahme identifiziert.

6. Empfohlene Gesamtreihenfolge

Kapitelinhaltsverzeichnis

  1. 6.1 Grundlagen
  2. 6.2 Kernkompetenzen
  3. 6.3 Rollenpfad
  4. 6.4 Betriebsreife
  5. 6.5 Spezialisierung

Einordnung und Zielsetzung

Für gemischte Teams empfiehlt sich eine gestufte Reihenfolge. Die gestufte Reihenfolge verbindet ein gemeinsames Systemverständnis mit anschließender Rollenspezialisierung und verhindert, dass hochriskante Betriebs- oder Architekturthemen ohne Grundlagen bearbeitet werden.

Schritt-für-Schritt: Auswahl und Reihenfolge

  1. Schritt 1: Einführung und Architekturüberblick absolvieren.
  2. Schritt 2: Datenmodellierung sowie Transaktionen, Konflikte und Idempotenz als gemeinsame Kernkompetenzen aufbauen.
  3. Schritt 3: Danach den Entwicklungs-, Betriebs- oder Plattformpfad entsprechend der Rolle fortsetzen.
  4. Schritt 4: Monitoring, Backup und Sicherheit vor produktiver Freigabe verbindlich ergänzen.
  5. Schritt 5: Performance, Multi-Region, Metacluster, Record Layer oder Sprachbindungen als bedarfsorientierte Spezialisierung einplanen.
  6. Schritt 6: Testing und Versionsstrategie in den wiederkehrenden Betriebs- und Releaseprozess aufnehmen.

Prüfpunkte

  • Alle Rollen teilen ein konsistentes Architektur- und Transaktionsverständnis.
  • Produktionsreife wird vor Spezialisierung an Diagnose, Recovery und Sicherheit gemessen.
  • Die Reihenfolge ist auf konkrete Projektmeilensteine und Verantwortlichkeiten abgebildet.

Seminarauswahl

Seminare zu diesem Hersteller

Seminarorte:

Durchführungsgarantie für jedes Training:

ja, ab 2 Teilnehmern

Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop:

ja, sehr gerne

Unterlage im Seminar:

ja, auf Datenträger oder Download

Zertifikat für Ihre Teilnahme am Training:

ja, selbstverständlich

Nach oben
Seminare als Stream SRI zertifiziert
© 2026 www.seminar-experts.at All rights reserved.  | Kontakt | Impressum | Nach oben