Self-hosted bietet maximale Kontrolle, überträgt jedoch Verantwortung für Infrastruktur, Sicherheit, Skalierung und Betrieb vollständig auf die eigene Organisation. Der Kurs entwickelt daraus ein realistisches Einführungs- und Betriebskonzept.
Inhaltsübersicht
- Anforderungen und Schutzbedarf aufnehmen
- Zielarchitektur entwerfen
- Kapazität und Skalierung dimensionieren
- Android-Images und Geräteprofile organisieren
- Netzwerk und Sicherheit umsetzen
- API und Testautomation integrieren
- Sharing und Web Player bereitstellen
- Betriebsprozesse definieren
- Einführung und Abnahme planen
Zielsetzung
Erarbeitung einer umsetzbaren Self-hosted-Zielarchitektur mit Dimensionierung, Sicherheitsmodell, Automatisierung, Betriebsverfahren und Einführungsplan.
Zielgruppe
Infrastruktur- und Cloudarchitekten, Systemadministratoren, Platform Engineering, Informationssicherheit, QA-Infrastrukturteams und technische Projektleitungen.
Voraussetzungen
Fundierte Kenntnisse in Virtualisierung oder privater Cloud, Linux, Netzwerk, Speicher, TLS und Plattformbetrieb.
Praxisorientierte Lernschritte
Schritt 1: Anforderungen und Schutzbedarf aufnehmen
- Nutzer, Testarten, Android-Versionen und Parallelität quantifizieren.
- Datenstandort, Netztrennung, Verfügbarkeit und Integrationen bewerten.
- Muss-, Soll- und Kann-Anforderungen als Abnahmekriterien formulieren.
Schritt 2: Zielarchitektur entwerfen
- Compute, Netzwerk, Speicher, Management und Zugriffswege strukturieren.
- x86_64 und arm64 nach App-Kompatibilität und Genauigkeit bewerten.
- Entwicklungs-, Test- und Administrationszonen logisch trennen.
Schritt 3: Kapazität und Skalierung dimensionieren
- Geräte pro Host, Spitzenlast und Reservekapazität berechnen.
- CPU, RAM, Grafik und Speicher-I/O als Engpassfaktoren berücksichtigen.
- Skalierungs-, Quoten- und Warteschlangenmodell festlegen.
Schritt 4: Android-Images und Geräteprofile organisieren
- Freigegebene Android-Versionen und Updatezyklen definieren.
- Hardwareprofile und Geräteeigenschaften standardisieren.
- Google-Dienste, Root und benutzerdefinierte Geräte nach Richtlinie behandeln.
Schritt 5: Netzwerk und Sicherheit umsetzen
- TLS, Firewall, Identität und administrative Zugänge planen.
- Testdaten, Logs und privilegierte Funktionen absichern.
- Mandanten- oder Teamtrennung technisch und organisatorisch definieren.
Schritt 6: API und Testautomation integrieren
- HTTP API in Provisionierung und Testframeworks einbinden.
- Token, Gerätelebenszyklus und Cleanup standardisieren.
- CI/CD, Artefaktspeicher und Monitoring in das Zielbild integrieren.
Schritt 7: Sharing und Web Player bereitstellen
- Interaktive Freigaben und eingebettete Geräte nach Anwendungsfall planen.
- Zugriff, Sitzungsdauer und erlaubte Funktionen begrenzen.
- Webintegration und Gerätebereinigung für wiederholte Nutzung organisieren.
Schritt 8: Betriebsprozesse definieren
- Onboarding, Support, Incident, Change und Update dokumentieren.
- Backup, Wiederherstellung und Notfallbetrieb festlegen.
- Kennzahlen für Verfügbarkeit, Auslastung und Testdurchsatz einführen.
Schritt 9: Einführung und Abnahme planen
- Pilot, Lasttest und Sicherheitsprüfung in Phasen strukturieren.
- Abnahmetests für Funktion, Leistung und Wiederanlauf definieren.
- Produktionsübergabe mit Rollen, Dokumentation und Schulungsbedarf vorbereiten.
Übungen und Arbeitsweise
- Dimensionierung einer Beispielplattform für mehrere Teams.
- Architektur- und Sicherheitsworkshop mit Netz- und Datenflussmodell.
- Erstellung eines Einführungsplans mit Pilot, Abnahme und Betriebsübergabe.
Seminar und Anbieter vergleichen
Öffentliche Schulung
Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.
Inhausschulung
Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.
Webinar
Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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René Launa
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail: rené.launa@seminar-experts.at -

Adam Steyer
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail:
Seminardetails
| Dauer: | 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich und Webinar: € 2.396 zzgl. MwSt. Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Infrastruktur- und Cloudarchitekten, Systemadministratoren, Platform Engineering, Informationssicherheit, QA-Infrastrukturteams und technische Projektleitungen. |
| Voraussetzungen: | Fundierte Kenntnisse in Virtualisierung oder privater Cloud, Linux, Netzwerk, Speicher, TLS und Plattformbetrieb. |
| Standorte: | Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, schrittweise Anleitungen und praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000 |
Seminartermine
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