Automatisierung reduziert manuelle Übergaben, darf aber weder Berechtigungen noch Fehlerzustände verschleiern. Das Seminar entwickelt sichere und nachvollziehbare Workflows für Assets, Scans, Befunde, Tickets, Benachrichtigungen und Statusrückmeldungen.
Die Übungen verbinden einen API-Client mit einem exemplarischen Ticket- und Benachrichtigungsprozess. Wiederholbarkeit, Idempotenz, Secret-Schutz, Protokollierung und kontrollierte Fehlerbehandlung bilden den roten Faden.
Inhaltsübersicht
- Automatisierungsziele und Prozessgrenzen
- API-Authentifizierung und Secrets
- Datenabruf und Mapping
- Ticketing und Benachrichtigungen
- Betrieb, Fehlerbehandlung und Monitoring
- Praxis und Übungen
- Arbeitsweise
- Vorkenntnisse und Zielgruppe
Zielsetzung
API- und Integrationsworkflows können so entworfen werden, dass sie minimal berechtigt, fehlertolerant, nachvollziehbar und betrieblich überwachbar sind. Befund- und Assetdaten werden ohne manuelle Medienbrüche in definierte Folgeprozesse überführt.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Automatisierungsziele und Prozessgrenzen
Schwerpunkt: Auslöser, Datenobjekte, Verantwortlichkeiten, Genehmigungen, Rückkanäle und manuelle Kontrollpunkte.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Automatisierungsziele und Prozessgrenzen“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Auslöser, Datenobjekte, Verantwortlichkeiten, Genehmigungen, Rückkanäle und manuelle Kontrollpunkte strukturiert modellieren.
- Einen Ende-zu-Ende-Workflow vom Ereignis bis zum Abschlussstatus modellieren und jeden Konfigurations- beziehungsweise Prozessschritt protokollieren.
- Fachliche Vollständigkeit und klare Systemgrenzen mit definierten Positiv-, Negativ- und Fehlerfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein abgestimmtes Automatisierungsdiagramm dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
2. API-Authentifizierung und Secrets
Schwerpunkt: Tokens, minimale Rechte, Aufbewahrung, Rotation, Umgebungen, Protokollierung und Widerruf.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und messbare Zielkriterien für den Themenblock „API-Authentifizierung und Secrets“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Tokens, minimale Rechte, Aufbewahrung, Rotation, Umgebungen, Protokollierung und Widerruf strukturiert modellieren.
- Einen API-Client mit getrennten Test- und Betriebszugängen konfigurieren und jeden Konfigurations- beziehungsweise Prozessschritt protokollieren.
- Berechtigungen, Secret-Leckage und Widerrufsweg mit definierten Positiv-, Negativ- und Fehlerfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein sicheres Credential-Betriebskonzept dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
3. Datenabruf und Mapping
Schwerpunkt: Assets, Scans, Befunde, Status, Schweregrade, Eigentümer, Kennzeichnungen und Zeitstempel.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Datenabruf und Mapping“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Assets, Scans, Befunde, Status, Schweregrade, Eigentümer, Kennzeichnungen und Zeitstempel strukturiert modellieren.
- API-Daten abrufen, normalisieren und in ein Zielmodell überführen und jeden Konfigurations- beziehungsweise Prozessschritt protokollieren.
- Vollständigkeit, Typen, Paging und Duplikate mit definierten Positiv-, Negativ- und Fehlerfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein versioniertes Datenmapping dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
4. Ticketing und Benachrichtigungen
Schwerpunkt: Erstellregeln, Deduplizierung, Priorität, Zuweisung, Updates, Eskalation und Abschluss.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Ticketing und Benachrichtigungen“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Erstellregeln, Deduplizierung, Priorität, Zuweisung, Updates, Eskalation und Abschluss strukturiert modellieren.
- Einen idempotenten Ticket- und Benachrichtigungsfluss implementieren und jeden Konfigurations- beziehungsweise Prozessschritt protokollieren.
- Wiederholte Ereignisse, Zustandswechsel und Fehlerfälle mit definierten Positiv-, Negativ- und Fehlerfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen getesteten Integrationsworkflow dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
5. Betrieb, Fehlerbehandlung und Monitoring
Schwerpunkt: Retries, Rate Limits, Timeouts, Dead-Letter-Fälle, Metriken, Logs und Alarmierung.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Betrieb, Fehlerbehandlung und Monitoring“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Retries, Rate Limits, Timeouts, Dead-Letter-Fälle, Metriken, Logs und Alarmierung strukturiert modellieren.
- Fehlerpfade simulieren und kontrollierte Wiederanläufe konfigurieren und jeden Konfigurations- beziehungsweise Prozessschritt protokollieren.
- Datenverlust, Doppelverarbeitung und Erkennungszeit mit definierten Positiv-, Negativ- und Fehlerfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein Betriebs- und Störungshandbuch dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
Praxis und Übungen
- Einen automatisierten Befundprozess mit Auslöser, Kontrollpunkten und Rückmeldung modellieren.
- Einen API-Client mit minimal berechtigtem Testzugang aufsetzen und Zugriffsfehler behandeln.
- Befunddaten in ein Ticketmodell überführen und Deduplizierung implementieren.
- Timeouts, Rate Limits und fehlerhafte Zielsystemantworten simulieren und überwachte Wiederanläufe prüfen.
Arbeitsweise
Fachliche Einordnung, Demonstrationen und angeleitete Laborphasen wechseln sich ab. Jede Übung folgt dem Schema Vorbereitung, kontrollierte Durchführung, technische Prüfung, Dokumentation und betriebliche Standardisierung. Produktive Ziele werden nur innerhalb eines schriftlich freigegebenen Scopes und mit abgestimmten Schutzmaßnahmen geprüft.
Vorkenntnisse und Zielgruppe
Zielgruppe: Security Automation, DevSecOps, Plattform Engineering, Vulnerability Management, SOC Engineering, Integrationsentwicklung und technische Administration.
Vorkenntnisse: Grundkenntnisse zu REST, JSON, API-Authentifizierung, Skripting und Ticket- beziehungsweise Benachrichtigungsprozessen.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Security Automation, DevSecOps, Plattform Engineering, Vulnerability Management, SOC Engineering, Integrationsentwicklung und technische Administration. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse zu REST, JSON, API-Authentifizierung, Skripting und Ticket- beziehungsweise Benachrichtigungsprozessen. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachvortrag, Demonstrationen, angeleitete Laborphasen, Fallanalysen und technische Reviews |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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