Seminar Joomla – Sicherheit, Hardening und Incident Response

Das Seminar entwickelt eine mehrschichtige Sicherheitsbaseline für Joomla. Identitäten, Updates, Erweiterungen, Webserver, Dateien, Eingaben, Sitzungen, Protokolle und Wiederherstellung werden als zusammenhängende Schutz- und Reaktionskette behandelt.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Schutzbedarf, Angriffsflächen und technische Verantwortlichkeiten einer Joomla-Website bestimmen.
  • Privilegierte Konten, MFA, WebAuthn, ACL und Notfallzugänge sicher konfigurieren.
  • Core, Erweiterungen, PHP, Webserver, Dateirechte und HTTP-Header systematisch härten.
  • Protokolle, Aktionslogs, Warnsignale und Integritätsabweichungen für die Erkennung nutzen.
  • Incident-Eindämmung, Beweissicherung, Wiederherstellung und Nachsorge in einem Runbook festlegen.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Schutzbedarf, Bedrohungsmodell und Verantwortungen

Schwerpunkt: Datenarten, Benutzer, Administratoren, Integrationen, Hosting, Lieferkette, Angriffsflächen, Verfügbarkeit und Eskalation.

  1. Schutzbedarf, Angriffsflächen und Missbrauchsszenarien für „Schutzbedarf, Bedrohungsmodell und Verantwortungen“ erfassen.
  2. Sicherheitskontrollen für Datenarten, Benutzer, Administratoren, Integrationen, Hosting, Lieferkette, Angriffsflächen, Verfügbarkeit und Eskalation nach dem Prinzip der minimalen Berechtigung konfigurieren.
  3. Härtungsmaßnahmen schrittweise umsetzen und Änderungen mit Protokoll- und Wiederherstellungspunkten absichern.
  4. Berechtigungs-, Eingabe-, Sitzungs-, Update- und Wiederanlauftests mit kontrollierten Negativfällen durchführen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein priorisiertes Bedrohungs- und Kontrollmodell als Kontrollkatalog und Incident-Runbook dokumentieren.

2. Konten, MFA, WebAuthn und ACL

Schwerpunkt: Super User, getrennte Operator-Konten, Gruppen, Zugriffsebenen, MFA-Methoden, Passkeys, Recovery-Codes, Offboarding und Break Glass.

  1. Schutzbedarf, Angriffsflächen und Missbrauchsszenarien für „Konten, MFA, WebAuthn und ACL“ erfassen.
  2. Sicherheitskontrollen für Super User, getrennte Operator-Konten, Gruppen, Zugriffsebenen, MFA-Methoden, Passkeys, Recovery-Codes, Offboarding und Break Glass nach dem Prinzip der minimalen Berechtigung konfigurieren.
  3. Härtungsmaßnahmen schrittweise umsetzen und Änderungen mit Protokoll- und Wiederherstellungspunkten absichern.
  4. Berechtigungs-, Eingabe-, Sitzungs-, Update- und Wiederanlauftests mit kontrollierten Negativfällen durchführen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein gehärtetes Identitäts- und Berechtigungsmodell als Kontrollkatalog und Incident-Runbook dokumentieren.

3. Updates und Erweiterungssicherheit

Schwerpunkt: Releasekanäle, Security-Releases, Pre-Update-Check, automatische Updates, Erweiterungsinventar, Schwachstellen, Abhängigkeiten und Entfernung.

  1. Schutzbedarf, Angriffsflächen und Missbrauchsszenarien für „Updates und Erweiterungssicherheit“ erfassen.
  2. Sicherheitskontrollen für Releasekanäle, Security-Releases, Pre-Update-Check, automatische Updates, Erweiterungsinventar, Schwachstellen, Abhängigkeiten und Entfernung nach dem Prinzip der minimalen Berechtigung konfigurieren.
  3. Härtungsmaßnahmen schrittweise umsetzen und Änderungen mit Protokoll- und Wiederherstellungspunkten absichern.
  4. Berechtigungs-, Eingabe-, Sitzungs-, Update- und Wiederanlauftests mit kontrollierten Negativfällen durchführen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen priorisierten Patch- und Erweiterungsprozess als Kontrollkatalog und Incident-Runbook dokumentieren.

4. Webserver, HTTPS, HTTP-Header und Sitzungen

Schwerpunkt: TLS, HTTPS-Erzwingung, HSTS, CSP, Frame-Schutz, Referrer Policy, Cookies, Sitzungslaufzeit, CORS und Proxygrenzen.

  1. Schutzbedarf, Angriffsflächen und Missbrauchsszenarien für „Webserver, HTTPS, HTTP-Header und Sitzungen“ erfassen.
  2. Sicherheitskontrollen für TLS, HTTPS-Erzwingung, HSTS, CSP, Frame-Schutz, Referrer Policy, Cookies, Sitzungslaufzeit, CORS und Proxygrenzen nach dem Prinzip der minimalen Berechtigung konfigurieren.
  3. Härtungsmaßnahmen schrittweise umsetzen und Änderungen mit Protokoll- und Wiederherstellungspunkten absichern.
  4. Berechtigungs-, Eingabe-, Sitzungs-, Update- und Wiederanlauftests mit kontrollierten Negativfällen durchführen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine abgestimmte Transport- und Browser-Sicherheitsbaseline als Kontrollkatalog und Incident-Runbook dokumentieren.

5. Dateien, Eingaben, Uploads und Missbrauchsschutz

Schwerpunkt: Dateirechte, Besitzer, Konfigurationsdatei, Uploadtypen, Medienpfade, Editor, Form Tokens, Ausgabe-Escaping, CAPTCHA und Spamabwehr.

  1. Schutzbedarf, Angriffsflächen und Missbrauchsszenarien für „Dateien, Eingaben, Uploads und Missbrauchsschutz“ erfassen.
  2. Sicherheitskontrollen für Dateirechte, Besitzer, Konfigurationsdatei, Uploadtypen, Medienpfade, Editor, Form Tokens, Ausgabe-Escaping, CAPTCHA und Spamabwehr nach dem Prinzip der minimalen Berechtigung konfigurieren.
  3. Härtungsmaßnahmen schrittweise umsetzen und Änderungen mit Protokoll- und Wiederherstellungspunkten absichern.
  4. Berechtigungs-, Eingabe-, Sitzungs-, Update- und Wiederanlauftests mit kontrollierten Negativfällen durchführen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten Datei- und Eingabeschutz als Kontrollkatalog und Incident-Runbook dokumentieren.

6. Logging, Erkennung und technische Analyse

Schwerpunkt: Joomla-Logs, Aktionsprotokolle, Webserverlogs, Anmeldefehler, Dateiänderungen, Warnschwellen, Korrelation und Aufbewahrung.

  1. Sollzustände, Serviceabhängigkeiten und Messpunkte für „Logging, Erkennung und technische Analyse“ festlegen.
  2. Überwachung, Protokollierung und Betriebsparameter für Joomla-Logs, Aktionsprotokolle, Webserverlogs, Anmeldefehler, Dateiänderungen, Warnschwellen, Korrelation und Aufbewahrung konfigurieren.
  3. Regelaufgaben, Wartungsabläufe und kontrollierte Änderungen am Laborsystem durchführen.
  4. Störungen simulieren, Diagnoseinformationen korrelieren und Wiederanlauf beziehungsweise Eskalation testen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen Erkennungs- und Triageprozess als prüfbares Runbook dokumentieren.

7. Incident Response, Wiederherstellung und Nachsorge

Schwerpunkt: Eindämmung, Wartungsmodus, Kontensperre, Beweissicherung, Backupwahl, Restore, Passwortwechsel, Ursachenanalyse und Verbesserungsmaßnahmen.

  1. Schutzbedarf, Angriffsflächen und Missbrauchsszenarien für „Incident Response, Wiederherstellung und Nachsorge“ erfassen.
  2. Sicherheitskontrollen für Eindämmung, Wartungsmodus, Kontensperre, Beweissicherung, Backupwahl, Restore, Passwortwechsel, Ursachenanalyse und Verbesserungsmaßnahmen nach dem Prinzip der minimalen Berechtigung konfigurieren.
  3. Härtungsmaßnahmen schrittweise umsetzen und Änderungen mit Protokoll- und Wiederherstellungspunkten absichern.
  4. Berechtigungs-, Eingabe-, Sitzungs-, Update- und Wiederanlauftests mit kontrollierten Negativfällen durchführen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein ausführbares Joomla-Incident- und Recovery-Runbook als Kontrollkatalog und Incident-Runbook dokumentieren.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Erstellung eines Bedrohungsmodells und einer priorisierten Hardening-Checkliste.
  • Härtung von Super-User- und Operator-Zugängen mit MFA und kontrollierten Rechten.
  • Konfiguration und Prüfung ausgewählter HTTP-Sicherheitsheader und Dateirechte.
  • Analyse vorbereiteter Anmelde-, Upload-, Plugin- und Dateiänderungsereignisse.
  • Simulation eines Incidents mit Eindämmung, Wiederherstellung und Nachkontrolle.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Joomla-Administration, Systembetrieb, Informationssicherheit, Webagenturen, Incident Response und technische Projektleitung

Voraussetzungen: Sichere Joomla-Administration sowie Grundlagen in Webservern, HTTPS, Benutzerrechten, Logs und Backup-Verfahren

Didaktik und Arbeitsweise

Fachimpulse, Live-Demonstrationen und aufeinander aufbauende Laboraufgaben wechseln sich ab. Jeder Themenblock endet mit Positiv- und Negativtests sowie einer dokumentierten Sollkonfiguration, damit die Abläufe im eigenen Betrieb reproduzierbar bleiben.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weiterer Tag 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Joomla-Administration, Systembetrieb, Informationssicherheit, Webagenturen, Incident Response und technische Projektleitung
Voraussetzungen: Sichere Joomla-Administration sowie Grundlagen in Webservern, HTTPS, Benutzerrechten, Logs und Backup-Verfahren
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
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Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
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Wien 2 Tage
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