Seminar MkDocs – Intensivseminar Administration, CI/CD und Erweiterung

Das Intensivformat bündelt die technischen Themen für Aufbau, Automatisierung, Erweiterung und sicheren Betrieb einer MkDocs-Plattform. Es reicht von reproduzierbaren Umgebungen und Konfiguration über Plugins, Themes und API-Referenzen bis zu Pipeline, Deployment, Diagnose und Lebenszyklusplanung.

Inhaltsübersicht

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Seminarinhalte
  • Praxisübungen
  • Methodik

Zielsetzung

In einem zusammenhängenden Plattformprojekt wird eine administrierbare und erweiterbare Dokumentationslösung aufgebaut. Alle Arbeitsschritte werden als Konfiguration, Code, Tests, Pipeline und Betriebsdokumentation nachvollziehbar festgehalten.

Zielgruppe

Administratoren, DevOps-Teams, Python- und Frontend-Entwickler sowie technische Architekten mit Gesamtverantwortung für eine Dokumentationsplattform.

Voraussetzungen

Sichere Kenntnisse in Git, Kommandozeile und YAML; Grundkenntnisse in Python, HTML und CSS sowie praktische MkDocs-Erfahrung.

Seminarinhalte

Die Themen werden in einer festen Arbeitsfolge aus Analyse, Einrichtung, Umsetzung und Prüfung bearbeitet.

Arbeitsumgebung und reproduzierbare Installation

  1. Schritt 1: Geeignete Python-Version prüfen und eine isolierte Umgebung anlegen.
  2. Schritt 2: MkDocs, Theme und Erweiterungen mit festgeschriebenen Versionen installieren.
  3. Schritt 3: Installierte Komponenten und ausführbare Befehle kontrollieren.
  4. Schritt 4: Abhängigkeiten für einen reproduzierbaren Neuaufbau dokumentieren.

Zentrale MkDocs-Konfiguration

  1. Schritt 1: YAML-Struktur, Einrückung, Datentypen und mehrzeilige Werte sicher beherrschen.
  2. Schritt 2: Site-Angaben, Verzeichnisse, Theme, Plugins und Erweiterungen nachvollziehbar ordnen.
  3. Schritt 3: Konfigurationsvarianten für Entwicklung, Test und Produktion kontrolliert trennen.
  4. Schritt 4: Fehler mit minimaler Konfiguration und Vergleichsbuilds systematisch eingrenzen.

CI/CD-Stufenmodell

  1. Schritt 1: Ereignisse für Prüfung, Vorschau, Freigabe und Veröffentlichung festlegen.
  2. Schritt 2: Pipeline-Stufen nach Geschwindigkeit, Risiko und Abhängigkeit ordnen.
  3. Schritt 3: Artefakte, Protokolle und Freigaben als überprüfbare Ergebnisse definieren.
  4. Schritt 4: Abbruch-, Wiederanlauf- und Fehlerregeln vor der Implementierung festlegen.

Qualitätsgates im Build

  1. Schritt 1: Konfiguration, Markdown und Metadaten mit schnellen Prüfungen validieren.
  2. Schritt 2: Strikten MkDocs-Build als verbindliches Gate einrichten.
  3. Schritt 3: Links, Anker, Medienpfade und erzeugte HTML-Struktur kontrollieren.
  4. Schritt 4: Fehlerausgaben mit Datei, Zeile, Regel und Verantwortungsbereich erzeugen.

Build-Artefakte und Vorschauumgebungen

  1. Schritt 1: Statische Ausgabe als unveränderliches, versioniertes Artefakt behandeln.
  2. Schritt 2: Quellrevision, Build-Zeitpunkt und Abhängigkeitsstand nachweisbar einbetten.
  3. Schritt 3: Isolierte Vorschauen für Reviews mit eindeutiger Lebensdauer bereitstellen.
  4. Schritt 4: Artefakte zwischen Pipeline-Stufen weitergeben statt erneut zu bauen.

Deployment und Veröffentlichung

  1. Schritt 1: Zielsystem und Übertragungsstrategie nach Betriebsanforderung auswählen.
  2. Schritt 2: Veröffentlichung atomar oder über versionierte Zielverzeichnisse durchführen.
  3. Schritt 3: Berechtigungen, Cache-Invalidierung und konsistente Assets berücksichtigen.
  4. Schritt 4: Produktiven Stand nach Veröffentlichung technisch und fachlich prüfen.

Plugin-Architektur und Paketstruktur

  1. Schritt 1: Erweiterungsbedarf gegen Konfiguration, Markdown-Erweiterung und Skript abgrenzen.
  2. Schritt 2: Python-Paket, Plugin-Klasse und Entry Point korrekt anlegen.
  3. Schritt 3: Ein- und Ausgaben sowie erlaubte Seiteneffekte dokumentieren.
  4. Schritt 4: Eine kleine, testbare erste Plugin-Version planen.

Plugin-Tests, Performance und Packaging

  1. Schritt 1: Unit-Tests für reine Transformationslogik schreiben.
  2. Schritt 2: Temporäre MkDocs-Projekte für Integrations- und Build-Tests erzeugen.
  3. Schritt 3: Dateisystemzugriffe, Laufzeit und Eingaben defensiv behandeln.
  4. Schritt 4: Versionen, Abhängigkeiten, Dokumentation und interne Verteilung vorbereiten.

Theme-Architektur und Paket

  1. Schritt 1: Portaltypen, Layoutbereiche, Komponenten und responsive Zustände modellieren.
  2. Schritt 2: Installierbares Python-Paket mit Theme-Verzeichnis und Konfiguration anlegen.
  3. Schritt 3: Basistemplates, statische Dateien und optionale Vorlagen strukturieren.
  4. Schritt 4: Ein minimales Referenzprojekt mit dem Theme erfolgreich bauen.

Jinja-Overrides und Partials

  1. Schritt 1: Template-Hierarchie, Blöcke, Partials und Kontextvariablen untersuchen.
  2. Schritt 2: Eine minimale Override-Struktur anlegen und nur notwendige Bereiche ersetzen.
  3. Schritt 3: Header, Footer oder Inhaltsbereiche mit eigenen Fragmenten erweitern.
  4. Schritt 4: Upgrade-Risiken dokumentieren und Rückbaupfade vorbereiten.

Betriebsbaseline und Runbooks

  1. Schritt 1: Normale Build-Zeit, Artefaktgröße und Veröffentlichungsdauer als Baseline erfassen.
  2. Schritt 2: Betriebs-, Wartungs- und Störungsaufgaben in Runbooks strukturieren.
  3. Schritt 3: Sicherung von Quellen, Konfiguration, Abhängigkeiten und Artefakten festlegen.
  4. Schritt 4: Pflegeintervalle, Verantwortlichkeiten und Wartungsfenster terminieren.

Systematische Fehleranalyse

  1. Schritt 1: Warnungen, Fehler und Folgefehler nach Entstehungsphase unterscheiden.
  2. Schritt 2: Konfiguration, Inhalt, Plugin, Theme und Umgebung nacheinander isolieren.
  3. Schritt 3: Minimale Reproduktionsprojekte für komplexe Fehler erstellen.
  4. Schritt 4: Korrekturen gegen Referenzbuild und Regressionstests absichern.

Lieferkette, Abhängigkeiten und Plugins

  1. Schritt 1: Direkte und transitive Python-Abhängigkeiten vollständig inventarisieren.
  2. Schritt 2: Versionen, Herkunft und unterstützte Bereiche festschreiben.
  3. Schritt 3: Plugins als ausführbaren Code mit Berechtigungen und Seiteneffekten bewerten.
  4. Schritt 4: Aktualisierungs- und Sicherheitsprüfung in den Lebenszyklus integrieren.

Upgrade in Staging und Kompatibilität

  1. Schritt 1: Abhängigkeiten in isolierter Umgebung schrittweise aktualisieren.
  2. Schritt 2: Konfiguration, Warnungen, Funktion und Darstellung gegen Referenzstand vergleichen.
  3. Schritt 3: Kompatibilitätsgrenzen zwischen MkDocs-Generationen, Material und Plugins bewerten.
  4. Schritt 4: Notwendige Anpassungen in einer nachvollziehbaren Migrationsliste erfassen.

Migrationsentscheidung, Pilot und Umschaltung

  1. Schritt 1: Weiterbetrieb, Upgrade und Plattformwechsel anhand gewichteter Kriterien vergleichen.
  2. Schritt 2: Repräsentativen Pilotbereich mit begrenztem Risiko auswählen.
  3. Schritt 3: Inhalte, Konfiguration, Theme, Plugins und Pipeline als getrennte Stränge behandeln.
  4. Schritt 4: Parallelbetrieb, Umschaltung, Rollback und nächsten Entscheidungstermin dokumentieren.

Praxisübungen

  • Eine reproduzierbare Plattform-Baseline mit festen Abhängigkeiten erstellen
  • Eine Erweiterung und einen Theme-Override mit Tests in die Pipeline integrieren
  • Deployment, Diagnose, Rollback und Migrationsentscheidung als Betriebsfall durchführen

Methodik

Fachliche Einführung, nachvollziehbare Demonstration, angeleitete Umsetzung, selbstständige Übungsphasen, strukturierte Fehleranalyse und gemeinsame Qualitätskontrolle wechseln einander ab. Alle Arbeitsschritte werden an einem zusammenhängenden Beispielprojekt durchgeführt.

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Administratoren, DevOps-Teams, Python- und Frontend-Entwickler sowie technische Architekten mit Gesamtverantwortung für eine Dokumentationsplattform.
Voraussetzungen: Sichere Kenntnisse in Git, Kommandozeile und YAML; Grundkenntnisse in Python, HTML und CSS sowie praktische MkDocs-Erfahrung.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, schrittweise Übungen am System, Projektarbeit und Qualitätskontrolle
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Wien 5 Tage
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