Seminar / Training
Seminarprofil
Die Veranstaltung richtet sich auf Snippets, die dauerhaft in umfangreichen Testlaboren betrieben werden. Aus einem einfachen RPC-Modul entsteht eine robuste, versionierte und beobachtbare Geräteschnittstelle mit definierten Betriebs- und Qualitätsregeln.
Didaktische Einordnung: Vier Tage sind notwendig, weil neben fortgeschrittenem API-Design auch Nebenläufigkeit, Ereignisverarbeitung, Instrumentierungsintegration, Versionskompatibilität, Diagnose und ein belastbarer Produktivierungsworkshop praktisch umgesetzt werden.
Lernziele
- Langfristig stabile und versionierte Snippet-APIs entwerfen
- Nebenläufige Aktionen und Ereignisströme ohne Race Conditions verarbeiten
- Prozess-, Sitzungs- und Recovery-Logik für Laborbetrieb implementieren
- Instrumentierung und projektspezifische Android-Komponenten integrieren
- Qualität, Diagnose und Auslieferung automatisiert absichern
Zielgruppe
Erfahrene Android- und Framework-Entwickler, Testarchitekten sowie Senior-Testautomatisierer mit Verantwortung für eigene Snippet-Plattformen.
Voraussetzungen
Sichere Android-Entwicklung in Java oder Kotlin, gute Python-Kenntnisse und praktische Erfahrung mit Mobly Snippet Lib oder vergleichbaren RPC-Schnittstellen.
Inhaltsübersicht
- Tag 1 – API-Governance und Kompatibilität definieren
- Tag 1 – Komplexe Datentypen sicher modellieren
- Tag 1 – Fehlerdomänen und Zeitlimits strukturieren
- Tag 2 – Nebenläufigkeit kontrollieren
- Tag 2 – Ereignisströme robust gestalten
- Tag 2 – Sitzungen und Recovery entwickeln
- Tag 3 – Android-Instrumentierung anbinden
- Tag 3 – Berechtigungen und Sicherheitsgrenzen prüfen
- Tag 3 – Beobachtbarkeit und Diagnose einbauen
- Tag 4 – Automatisierte Tests für den API-Vertrag erstellen
- Tag 4 – Build, Signierung und Auslieferung standardisieren
- Tag 4 – Produktivierungsworkshop durchführen
1. Tag 1 – API-Governance und Kompatibilität definieren
Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.
- Schritt 1: Öffentliche RPC-Verträge von internen Implementierungsdetails trennen.
- Schritt 2: Semantische Änderungen, Deprecation und Kompatibilitätsfenster festlegen.
- Schritt 3: Fähigkeits- und Versionsabfragen für heterogene Geräteflotten entwerfen.
2. Tag 1 – Komplexe Datentypen sicher modellieren
Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.
- Schritt 1: Serialisierbare Datenobjekte mit stabilen Feldern und Standardwerten definieren.
- Schritt 2: Große Ergebnisse begrenzen, paginieren oder als Artefakt auslagern.
- Schritt 3: Nullwerte, unbekannte Felder und Versionsunterschiede robust behandeln.
3. Tag 1 – Fehlerdomänen und Zeitlimits strukturieren
Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.
- Schritt 1: Validierungs-, Geräte-, Berechtigungs- und Infrastrukturfehler klassifizieren.
- Schritt 2: Fehlercodes und verständliche Meldungen für den Python-Client bereitstellen.
- Schritt 3: Timeouts, Abbruch und Cleanup für langlaufende Aktionen implementieren.
4. Tag 2 – Nebenläufigkeit kontrollieren
Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.
- Schritt 1: Threading- und Callback-Kontexte der Android-Komponenten analysieren.
- Schritt 2: Gemeinsame Ressourcen durch geeignete Synchronisation schützen.
- Schritt 3: Parallelzugriffe mit reproduzierbaren Last- und Konflikttests prüfen.
5. Tag 2 – Ereignisströme robust gestalten
Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.
- Schritt 1: Ereignisse mit Sequenz, Zeitstempel und Korrelationskennung versehen.
- Schritt 2: Verlust, Duplikate und verspätete Ereignisse auf Hostseite erkennen.
- Schritt 3: Abonnements, Filter und definierte Abschlussereignisse implementieren.
6. Tag 2 – Sitzungen und Recovery entwickeln
Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.
- Schritt 1: Geräteaktionen einer expliziten Sitzung zuordnen.
- Schritt 2: Verwaiste Ressourcen nach Clientabbruch oder Prozessneustart erkennen.
- Schritt 3: Idempotente Start-, Stop- und Reset-Funktionen bereitstellen.
7. Tag 3 – Android-Instrumentierung anbinden
Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.
- Schritt 1: Instrumentierungsprozesse und Snippet-Prozess voneinander abgrenzen.
- Schritt 2: Test- oder Anwendungsfunktionen über klar definierte Adapter zugänglich machen.
- Schritt 3: Argumente, Ergebnisse und Logs zwischen Host und Instrumentierung korrelieren.
8. Tag 3 – Berechtigungen und Sicherheitsgrenzen prüfen
Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.
- Schritt 1: Benötigte Android-Berechtigungen auf das notwendige Maß reduzieren.
- Schritt 2: Privilegierte Funktionen und gerätespezifische Voraussetzungen explizit prüfen.
- Schritt 3: Fehlende Rechte mit klaren Diagnosehinweisen statt Folgefehlern melden.
9. Tag 3 – Beobachtbarkeit und Diagnose einbauen
Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.
- Schritt 1: Strukturierte Logs mit Sitzung, Methode und Korrelationskennung erzeugen.
- Schritt 2: Zustands- und Gesundheitsinformationen über Diagnose-RPCs bereitstellen.
- Schritt 3: Fehlerpakete aus Hostlog, Logcat und Snippet-Zustand zusammenstellen.
10. Tag 4 – Automatisierte Tests für den API-Vertrag erstellen
Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.
- Schritt 1: Serialisierung, Validierung und Fehlerabbildung mit gezielten Prüfungen abdecken.
- Schritt 2: Gerätebasierte Integrationstests für Methoden und Ereignisse ausführen.
- Schritt 3: Kompatibilität zwischen Client- und APK-Versionen in einer Matrix prüfen.
11. Tag 4 – Build, Signierung und Auslieferung standardisieren
Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.
- Schritt 1: Reproduzierbare Buildvarianten und Artefaktnamen definieren.
- Schritt 2: Signierung, Installation und Versionsprüfung in den Laborworkflow integrieren.
- Schritt 3: Rollback und parallelen Betrieb mehrerer kompatibler Versionen planen.
12. Tag 4 – Produktivierungsworkshop durchführen
Die Arbeitsschritte bauen aufeinander auf und werden unmittelbar am Testsystem nachvollzogen.
- Schritt 1: Eine bestehende Snippet-Funktion anhand der Qualitätskriterien überarbeiten.
- Schritt 2: Last-, Abbruch- und Wiederanlaufszenarien systematisch testen.
- Schritt 3: Eine Betriebsfreigabe mit API-, Diagnose- und Recovery-Checkliste erstellen.
Praxisprojekt
- Schritt 1: Einen versionierten API-Vertrag mit Capability-Abfrage implementieren.
- Schritt 2: Einen nebenläufigen Ereignisstrom mit Korrelation und Abschlussbedingung absichern.
- Schritt 3: Einen Prozessabbruch provozieren und die Sitzung automatisch bereinigen.
- Schritt 4: Ein Snippet mit automatisierten Vertrags-, Integrations- und Kompatibilitätstests produktionsreif machen.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.396 zzgl. MwSt. Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Erfahrene Android- und Framework-Entwickler, Testarchitekten sowie Senior-Testautomatisierer mit Verantwortung für eigene Snippet-Plattformen. |
| Voraussetzungen: | Sichere Android-Entwicklung in Java oder Kotlin, gute Python-Kenntnisse und praktische Erfahrung mit Mobly Snippet Lib oder vergleichbaren RPC-Schnittstellen. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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