Seminar NestJS – Intensivseminar Enterprise-Backend

Das Intensivformat bündelt die zentralen Fähigkeiten für ein produktionsreifes, modular aufgebautes Enterprise-Backend. Statt isolierter Beispiele entsteht eine zusammenhängende Anwendung mit REST-Schnittstelle, relationaler Persistenz, Sicherheitsmodell, Testpyramide und Betriebsfunktionen.

Der Kurs verdichtet die Inhalte der Grundlagen-, Datenbank-, Sicherheits-, Testing-, Migrations- und Betriebsseminare. Entscheidungen werden unmittelbar im Projekt sichtbar und durch Messwerte, Tests sowie kurze Architekturprotokolle abgesichert.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele
  • Architekturgrundlage und REST-Vertrag
  • Persistenz mit TypeORM und Prisma
  • Sicherheitsmodell und API-Härtung
  • Testarchitektur und Qualitätssicherung
  • NestJS 11, Performance und produktiver Betrieb
  • Durchgängiges Praxisprojekt: Mandantenfähige Serviceplattform
  • Prüfpunkte und typische Fehler

Lernziele

  • Eine modulare NestJS-11-Anwendung von der Projektstruktur bis zur produktionsnahen Bereitstellung aufbauen.
  • REST-Verträge, DTOs, Validierung, Versionierung und Fehlerbehandlung konsistent gestalten.
  • Relationale Persistenz mit TypeORM oder Prisma, Migrationen und Transaktionen integrieren.
  • Authentifizierung, Autorisierung, API-Härtung und Secret-Handling umsetzen.
  • Unit-, Integrations-, End-to-End- und Contract-Tests in einen Prüfpfad überführen.
  • Performance, Logging, Metriken, Tracing, Health Checks, Migration und Deployment verbinden.

Architekturgrundlage und REST-Vertrag

Der erste Themenblock schafft eine gemeinsame Architektur- und Entwicklungsbasis. Fachmodule, Abhängigkeitsrichtungen und API-Verträge werden vor Persistenz und Sicherheit festgelegt.

  1. Projekt mit einheitlichen Build-, Qualitäts- und Laufzeitskripten erzeugen.
  2. Fachliche Module, Controller, Provider, Ports und Adapter strukturieren.
  3. Request-Lifecycle und Reihenfolge von Middleware, Guards, Pipes, Interceptors und Filtern konfigurieren.
  4. REST-Ressourcen, DTOs, Statuscodes, Fehlervertrag und Versionierung definieren.
  5. Globale Validierung, Serialisierung und OpenAPI-Dokumentation einrichten.
  6. Konfiguration typisieren, validieren und nach Verantwortungsbereichen gliedern.

Entscheidungskriterien und Hinweise

  • Architekturentscheidungen werden kurz begründet und im Projekt nachvollziehbar abgelegt.
  • API-Verträge bleiben von Persistenzmodellen getrennt.

Persistenz mit TypeORM und Prisma

Die Beispielanwendung erhält eine relationale Persistenzschicht. Beide Ansätze werden an ausgewählten Modulen gegenübergestellt; die Zielarchitektur verwendet anschließend den passenderen Ansatz.

  1. Fachliche Schlüssel, Relationen, Constraints und Transaktionsgrenzen modellieren.
  2. Migrationen für Entwicklung, Test und Produktion versionieren.
  3. Repository- oder Adapter-Schnittstellen zwischen Fachlogik und ORM einführen.
  4. Transaktionen, Konkurrenz und idempotente Schreiboperationen absichern.
  5. N+1-Abfragen, Pagination, Datenmengen und Indizes messen und optimieren.
  6. Integrationstests gegen ein reproduzierbar migriertes Schema ausführen.

Entscheidungskriterien und Hinweise

  • ORM-Auswahl erfolgt nach Projektanforderungen und nicht nach Gewohnheit.
  • Migrationen und Rückwärtsverträglichkeit sind Bestandteil des Rollouts.

Sicherheitsmodell und API-Härtung

Identität, Berechtigungen und Schutzmaßnahmen werden als einheitliches Modell implementiert. Der Schwerpunkt liegt auf fachlichen Ressourcen und Mandantentrennung.

  1. Bedrohungsmodell, Rollen, Mandanten und besonders schützenswerte Operationen erfassen.
  2. Anmeldung, Zugriffstoken, Erneuerung, Rotation und Widerruf implementieren.
  3. Rollen- und Policy-Guards für Objektzugriffe und administrative Aktionen ergänzen.
  4. Validierung, Header, CORS, Rate Limiting und kontrollierte Fehlerausgaben konfigurieren.
  5. Secrets und Schlüsselmaterial aus kontrollierter Konfiguration laden.
  6. Positive und negative Sicherheitstests für Identität, Rechte und Eingaben erstellen.

Entscheidungskriterien und Hinweise

  • Ein gültiges Token ersetzt keine objektbezogene Berechtigungsprüfung.
  • Sicherheitskontrollen werden als wiederverwendbare Plattformstandards umgesetzt.

Testarchitektur und Qualitätssicherung

Die Teststrategie wird nach Risiken und Rückmeldungsgeschwindigkeit aufgebaut. Fachlogik, NestJS-Komposition, Datenbankzugriff und vollständige HTTP-Abläufe erhalten passende Testebenen.

  1. Unit-Tests für Fachregeln und Provider mit klaren Test Doubles erstellen.
  2. Modul- und Integrationstests für Dependency Injection, Pipes, Guards und Repositories aufbauen.
  3. End-to-End-Tests für vollständige API-Abläufe und Fehlerfälle implementieren.
  4. Contract-Tests für API-Dokumentation, Statuscodes und Antwortschemata ergänzen.
  5. Testdaten deterministisch erzeugen und Parallelität sowie Isolation kontrollieren.
  6. Build, Linting, Tests, Migration und Startprüfung als Pipeline-Gates definieren.

Entscheidungskriterien und Hinweise

  • Testumfang orientiert sich an Risiken und nicht an einer isolierten Prozentzahl.
  • Reale Datenbankmigrationen werden in der Pipeline geprüft.

NestJS 11, Performance und produktiver Betrieb

Der letzte Themenblock verbindet Modernisierung und Betrieb. Eine bestehende Komponente wird aktualisiert; anschließend werden Laufzeitverhalten und Bereitstellung der Gesamtanwendung geprüft.

  1. Runtime- und Paketvoraussetzungen inventarisieren und inkompatible Abhängigkeiten erkennen.
  2. Routing, Query Parsing, Middleware, Adapter, Cache und Health Checks nach der Migration prüfen.
  3. Antwortzeiten, Event-Loop-Verzögerung, Speicher, Datenbankzugriffe und Fehlerquote messen.
  4. Strukturierte Logs, Korrelations-IDs, Metriken und verteiltes Tracing ergänzen.
  5. Liveness-, Readiness- und Abhängigkeitsprüfungen getrennt gestalten.
  6. Container, Konfiguration, Secrets, Ressourcenlimits und Shutdown-Verhalten vorbereiten.
  7. Rollout, Smoke Test, Beobachtung und Rollback dokumentieren und ausführen.

Entscheidungskriterien und Hinweise

  • Optimierungen besitzen einen messbaren Vorher-Nachher-Nachweis.
  • Deployment gilt erst nach funktionaler und telemetrischer Abnahme als erfolgreich.

Durchgängiges Praxisprojekt: Mandantenfähige Serviceplattform

Eine mandantenfähige Serviceplattform verwaltet Kunden, Aufträge und Aufgaben. Das Projekt enthält fachliche Statuswechsel, relationale Persistenz, geschützte Verwaltungsfunktionen, Audit-Ereignisse und produktionsnahe Betriebsendpunkte.

Jeder Themenblock erweitert dieselbe Codebasis. Architekturentscheidungen, Migrationsstände, Sicherheitsmatrix, Testnachweise und Betriebsprüfungen bilden gemeinsam die Abnahmegrundlage.

  1. Fachmodule, REST-Verträge und Konfigurationsschema anlegen.
  2. Persistenzmodell, Migrationen, Repositories und Transaktionsregeln implementieren.
  3. Authentifizierung, Mandanten-Policies, Rate Limiting und sichere Fehlerausgaben ergänzen.
  4. Unit-, Integrations-, End-to-End- und Contract-Tests aufbauen.
  5. Eine Altkomponente kontrolliert auf NestJS 11 migrieren und Rückwärtsplan prüfen.
  6. Lastprofil ausführen und Datenzugriff, Serialisierung sowie Cache optimieren.
  7. Logs, Metriken, Tracing und Health Checks in ein Betriebsbild zusammenführen.
  8. Container-Deployment mit Rollout, Smoke Test, Beobachtung und Rollback durchführen.

Prüfpunkte und typische Fehler

  • Das Intensivformat deckt die zentralen Enterprise-Backend-Themen in einem konsistenten Projekt ab.
  • Module, Persistenz, Sicherheitsregeln und Tests verwenden gemeinsame fachliche Begriffe.
  • Migrationen und Konfiguration sind reproduzierbar.
  • Sicherheit wird durch negative Tests nachgewiesen.
  • Performanceänderungen basieren auf Messwerten.
  • Deployment besitzt eine getestete Rollback-Fähigkeit.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: JavaScript- und TypeScript-Entwickler, Backend-Teams, technische Projektleitungen und Softwarearchitekten, die in kurzer Zeit ein gemeinsames produktionsreifes NestJS-Niveau benötigen
Voraussetzungen: Sehr gute JavaScript- und sichere TypeScript-Grundlagen, HTTP- und SQL-Kenntnisse sowie praktische Erfahrung mit automatisierten Tests und Versionsverwaltung
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachvortrag, Live-Coding, Demonstrationen, praktische Übungen und strukturierte Auswertung am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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