Seminar ASGARD Analysis Cockpit – Installation, Upgrade und Wartung

Das Seminar führt von der Kapazitäts- und Netzwerkplanung über die Installation bis zum kontrollierten Upgrade und Regelbetrieb. Besondere Aufmerksamkeit erhalten Datenvolumen, Retention, Backup, Elasticsearch-Ressourcen und getestete Wiederherstellungsverfahren.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Hardware-, Speicher-, Netzwerk- und Namensanforderungen dimensionieren.
  • Eine Appliance reproduzierbar installieren und härten.
  • Konfiguration, Zertifikate und Datenhaltung sichern.
  • Upgrades für Einzel- und Clusterinstallationen kontrolliert durchführen.
  • Wartung, Kapazitätskontrolle und Störungsdiagnose in Runbooks überführen.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Kapazität und Installationsarchitektur

Schwerpunkt: Endpoint-Zahl, Ereignisvolumen, Retention, CPU, Arbeitsspeicher, SSD, Netzwerk und Betriebsmodell.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Kapazität und Installationsarchitektur“ erfassen.
  2. Relevante Datenquellen, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Endpoint-Zahl, Ereignisvolumen, Retention, CPU, Arbeitsspeicher, SSD, Netzwerk und Betriebsmodell modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Analyse- oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine belastbare Dimensionierungs- und Architekturentscheidung dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

2. Virtuelle Maschine und Basisinstallation

Schwerpunkt: VM-Ressourcen, Installationsmedium, Partitionierung, Passwort, Proxy und sichere Baseline.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Virtuelle Maschine und Basisinstallation“ erfassen.
  2. Relevante Datenquellen, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von VM-Ressourcen, Installationsmedium, Partitionierung, Passwort, Proxy und sichere Baseline modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Analyse- oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine reproduzierbar installierte Cockpit-Appliance dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

3. Netzwerk, DNS und TLS

Schwerpunkt: FQDN, Namensauflösung, Ports, Zertifikatskette, Zeit, Routing und Verbindungstests.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Netzwerk, DNS und TLS“ erfassen.
  2. Relevante Datenquellen, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von FQDN, Namensauflösung, Ports, Zertifikatskette, Zeit, Routing und Verbindungstests modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Analyse- oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine geprüfte Netzwerk- und TLS-Konfiguration dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

4. Serviceinstallation und Erstabnahme

Schwerpunkt: Lizenz, Service, Benutzer, Updates, Systemstatus, Testimport und Administrationskontrollen.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Serviceinstallation und Erstabnahme“ erfassen.
  2. Relevante Datenquellen, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Lizenz, Service, Benutzer, Updates, Systemstatus, Testimport und Administrationskontrollen modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Analyse- oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine formal abgenommene Erstinstallation dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

5. Retention, Backup und Restore

Schwerpunkt: Datenklassen, Aufbewahrung, Konfigurationssicherung, Rücksicherung, Integritätsprüfung und Testintervalle.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Retention, Backup und Restore“ erfassen.
  2. Relevante Datenquellen, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Datenklassen, Aufbewahrung, Konfigurationssicherung, Rücksicherung, Integritätsprüfung und Testintervalle modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Analyse- oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen getesteten Sicherungs- und Wiederherstellungsplan dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

6. Elasticsearch und Kapazitätswartung

Schwerpunkt: Heap, Auto Optimize, Clusterzustand, Speicherwachstum, Indexpflege und Engpassanalyse.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Elasticsearch und Kapazitätswartung“ erfassen.
  2. Relevante Datenquellen, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Heap, Auto Optimize, Clusterzustand, Speicherwachstum, Indexpflege und Engpassanalyse modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Analyse- oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein messbares Kapazitäts- und Wartungsmodell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

7. Upgrade und Fehlerbehebung

Schwerpunkt: Vorprüfung, Einzel- oder Clusterupgrade, Rollback, Diagnose, Zertifikatsreset und Betriebsfreigabe.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Upgrade und Fehlerbehebung“ erfassen.
  2. Relevante Datenquellen, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Vorprüfung, Einzel- oder Clusterupgrade, Rollback, Diagnose, Zertifikatsreset und Betriebsfreigabe modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Analyse- oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein ausführbares Upgrade- und Troubleshooting-Runbook dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Dimensionierung einer Beispielumgebung anhand von Endpoint- und Ereignisvolumen.
  • Installation und Erstabnahme einer Cockpit-Laborinstanz.
  • Simulation eines Upgrades mit Sicherung, Prüfpunkten und Rollback-Entscheidung.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Linux- und Plattformadministration, SOC-Infrastruktur, Virtualisierung, Storage, technische Projektleitung und Betriebsverantwortung.

Voraussetzungen: Praxiskenntnisse in Virtualisierung, IP-Netzen, DNS, TLS, Speicherplanung und Linux-basierter Systemadministration.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als Betriebsstandard wiederholbar bleiben.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Linux- und Plattformadministration, SOC-Infrastruktur, Virtualisierung, Storage, technische Projektleitung und Betriebsverantwortung
Voraussetzungen: Praxiskenntnisse in Virtualisierung, IP-Netzen, DNS, TLS, Speicherplanung und Linux-basierter Systemadministration
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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