Der Kurs strukturiert den täglichen und periodischen Betrieb eines produktiven VPN-Dienstes. Reproduzierbare Änderungen, belastbare Sicherungen, kontrollierte Updates und klare Runbooks ersetzen improvisierte Einzelmaßnahmen.
Inhaltsverzeichnis
- Seminarprofil
- Lernziele
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Praxisübungen
- Qualitäts- und Abnahmekriterien
- Einordnung in das Gesamtprogramm
Seminarprofil
ocserv sicher betreiben: Dienste, Konfiguration, Benutzer, Zertifikate, Backups, Updates, Rollback, Runbooks und geregelte Betriebsprozesse. Die festgelegte Dauer ist fachlich begründet: Zwei Tage sind erforderlich, weil laufender Betrieb, Zertifikats- und Benutzermanagement, Sicherung, Update, Rollback und Runbook-Arbeit praktisch durchgeführt werden.
Lernziele
- Dienstzustand, Konfiguration, Sitzungen und Ressourcen systematisch prüfen.
- Benutzer-, Gruppen- und Zertifikatsänderungen kontrolliert durchführen.
- Sicherungs- und Wiederherstellungsverfahren aufbauen.
- Updates mit Abnahmetests und Rollback steuern.
- Betriebshandbücher und Checklisten erstellen.
Zielgruppe
Linux- und Netzwerkadministration, Plattformbetrieb, IT-Sicherheit, Serviceverantwortliche und technische Betriebsleitung.
Voraussetzungen
Linux-, TCP/IP-, TLS- und Systemdienst-Grundkenntnisse sowie erste Erfahrung mit VPN- oder vergleichbaren Netzwerkdiensten.
Seminarinhalte
Schritt 1: Betriebszustand und technische Ausgangsbasis
Paketstand, Prozesse, Zertifikatslaufzeiten, Ports, Adresspools, Authentifizierungswege und externe Abhängigkeiten werden als reproduzierbarer Systemsteckbrief erfasst. Zunächst werden Ausgangslage, Abhängigkeiten und Sicherheitsanforderungen erfasst. Danach folgt die schrittweise Umsetzung in einer Laborumgebung. Der technische Zustand wird mit positiven und negativen Prüfungen verifiziert. Abschließend werden Betriebswerte, Rückfallweg und notwendige Dokumentation festgehalten.
- Planung und Voraussetzungen für Betriebszustand und technische Ausgangsbasis
- Konfiguration und kontrollierte Umsetzung von Betriebszustand und technische Ausgangsbasis
- Funktions-, Sicherheits- und Fehlerprüfung für Betriebszustand und technische Ausgangsbasis
- Betriebscheckliste, Abnahme und Rückfallweg für Betriebszustand und technische Ausgangsbasis
Schritt 2: Konfigurationsänderungen sicher einspielen
Syntaxprüfung, Versionskontrolle, Vier-Augen-Freigabe, Reload oder Neustart sowie technische Abnahme werden zu einem festen Änderungsweg verbunden. Zunächst werden Ausgangslage, Abhängigkeiten und Sicherheitsanforderungen erfasst. Danach folgt die schrittweise Umsetzung in einer Laborumgebung. Der technische Zustand wird mit positiven und negativen Prüfungen verifiziert. Abschließend werden Betriebswerte, Rückfallweg und notwendige Dokumentation festgehalten.
- Planung und Voraussetzungen für Konfigurationsänderungen sicher einspielen
- Konfiguration und kontrollierte Umsetzung von Konfigurationsänderungen sicher einspielen
- Funktions-, Sicherheits- und Fehlerprüfung für Konfigurationsänderungen sicher einspielen
- Betriebscheckliste, Abnahme und Rückfallweg für Konfigurationsänderungen sicher einspielen
Schritt 3: Benutzer und Sitzungen verwalten
Aktive Sitzungen, Wiederverbindungen, Sperrung, Trennung und Wiederzulassung werden mit eindeutiger Identifikation und Nachweis behandelt. Zunächst werden Ausgangslage, Abhängigkeiten und Sicherheitsanforderungen erfasst. Danach folgt die schrittweise Umsetzung in einer Laborumgebung. Der technische Zustand wird mit positiven und negativen Prüfungen verifiziert. Abschließend werden Betriebswerte, Rückfallweg und notwendige Dokumentation festgehalten.
- Planung und Voraussetzungen für Benutzer und Sitzungen verwalten
- Konfiguration und kontrollierte Umsetzung von Benutzer und Sitzungen verwalten
- Funktions-, Sicherheits- und Fehlerprüfung für Benutzer und Sitzungen verwalten
- Betriebscheckliste, Abnahme und Rückfallweg für Benutzer und Sitzungen verwalten
Schritt 4: Zertifikatswechsel planen
Laufzeitüberwachung, parallele Vertrauenskette, Schlüsselschutz, Clientvertrauen und Rücknahme fehlerhafter Zertifikate werden praktisch geprüft. Zunächst werden Ausgangslage, Abhängigkeiten und Sicherheitsanforderungen erfasst. Danach folgt die schrittweise Umsetzung in einer Laborumgebung. Der technische Zustand wird mit positiven und negativen Prüfungen verifiziert. Abschließend werden Betriebswerte, Rückfallweg und notwendige Dokumentation festgehalten.
- Planung und Voraussetzungen für Zertifikatswechsel planen
- Konfiguration und kontrollierte Umsetzung von Zertifikatswechsel planen
- Funktions-, Sicherheits- und Fehlerprüfung für Zertifikatswechsel planen
- Betriebscheckliste, Abnahme und Rückfallweg für Zertifikatswechsel planen
Schritt 5: Sicherung und Wiederherstellung
Konfiguration, Zertifikate, Schlüsselmaterial, Skripte, Benutzerdateien und Paketinformationen werden getrennt gesichert und auf einer Ersatzinstanz wiederhergestellt. Zunächst werden Ausgangslage, Abhängigkeiten und Sicherheitsanforderungen erfasst. Danach folgt die schrittweise Umsetzung in einer Laborumgebung. Der technische Zustand wird mit positiven und negativen Prüfungen verifiziert. Abschließend werden Betriebswerte, Rückfallweg und notwendige Dokumentation festgehalten.
- Planung und Voraussetzungen für Sicherung und Wiederherstellung
- Konfiguration und kontrollierte Umsetzung von Sicherung und Wiederherstellung
- Funktions-, Sicherheits- und Fehlerprüfung für Sicherung und Wiederherstellung
- Betriebscheckliste, Abnahme und Rückfallweg für Sicherung und Wiederherstellung
Schritt 6: Updates und Wartungsfenster
Kompatibilitätsprüfung, Staging, Drain, Abnahmetest, produktiver Wechsel und Rückfall auf Paket-, Konfigurations- und Zertifikatsebene bilden einen vollständigen Ablauf. Zunächst werden Ausgangslage, Abhängigkeiten und Sicherheitsanforderungen erfasst. Danach folgt die schrittweise Umsetzung in einer Laborumgebung. Der technische Zustand wird mit positiven und negativen Prüfungen verifiziert. Abschließend werden Betriebswerte, Rückfallweg und notwendige Dokumentation festgehalten.
- Planung und Voraussetzungen für Updates und Wartungsfenster
- Konfiguration und kontrollierte Umsetzung von Updates und Wartungsfenster
- Funktions-, Sicherheits- und Fehlerprüfung für Updates und Wartungsfenster
- Betriebscheckliste, Abnahme und Rückfallweg für Updates und Wartungsfenster
Schritt 7: Runbooks und Regelkontrollen
Tages-, Wochen- und Monatsprüfungen, Eskalation, Bereitschaft und Übergabe werden in ausführbare Betriebsanweisungen überführt. Zunächst werden Ausgangslage, Abhängigkeiten und Sicherheitsanforderungen erfasst. Danach folgt die schrittweise Umsetzung in einer Laborumgebung. Der technische Zustand wird mit positiven und negativen Prüfungen verifiziert. Abschließend werden Betriebswerte, Rückfallweg und notwendige Dokumentation festgehalten.
- Planung und Voraussetzungen für Runbooks und Regelkontrollen
- Konfiguration und kontrollierte Umsetzung von Runbooks und Regelkontrollen
- Funktions-, Sicherheits- und Fehlerprüfung für Runbooks und Regelkontrollen
- Betriebscheckliste, Abnahme und Rückfallweg für Runbooks und Regelkontrollen
Schritt 8: Störungsnachweis und Nachkontrolle
Zeitlinie, Auswirkungen, technische Beweise, Sofortmaßnahme, dauerhafte Korrektur und Regressionstest werden nachvollziehbar dokumentiert. Zunächst werden Ausgangslage, Abhängigkeiten und Sicherheitsanforderungen erfasst. Danach folgt die schrittweise Umsetzung in einer Laborumgebung. Der technische Zustand wird mit positiven und negativen Prüfungen verifiziert. Abschließend werden Betriebswerte, Rückfallweg und notwendige Dokumentation festgehalten.
- Planung und Voraussetzungen für Störungsnachweis und Nachkontrolle
- Konfiguration und kontrollierte Umsetzung von Störungsnachweis und Nachkontrolle
- Funktions-, Sicherheits- und Fehlerprüfung für Störungsnachweis und Nachkontrolle
- Betriebscheckliste, Abnahme und Rückfallweg für Störungsnachweis und Nachkontrolle
Praxisübungen
- Betriebszustand und technische Ausgangsbasis anhand eines vorbereiteten Szenarios planen, umsetzen und technisch prüfen.
- Konfigurationsänderungen sicher einspielen anhand eines vorbereiteten Szenarios planen, umsetzen und technisch prüfen.
- Benutzer und Sitzungen verwalten anhand eines vorbereiteten Szenarios planen, umsetzen und technisch prüfen.
- Zertifikatswechsel planen anhand eines vorbereiteten Szenarios planen, umsetzen und technisch prüfen.
- Sicherung und Wiederherstellung anhand eines vorbereiteten Szenarios planen, umsetzen und technisch prüfen.
- Updates und Wartungsfenster anhand eines vorbereiteten Szenarios planen, umsetzen und technisch prüfen.
Qualitäts- und Abnahmekriterien
- Jede Konfigurationsänderung besitzt einen dokumentierten Ausgangszustand und einen Rückfallpunkt.
- Erlaubte Funktionen werden positiv, verbotene oder fehlerhafte Zustände ausdrücklich negativ getestet.
- Client-, Server-, Netzwerk- und Identitätssicht werden zeitlich korreliert.
- Geheimnisse, Schlüssel und personenbezogene Sitzungsdaten bleiben geschützt.
- Die Laborergebnisse werden in eine wiederholbare Betriebs- oder Projektcheckliste überführt.
Einordnung in das Gesamtprogramm
Der Kurs folgt nach Installation, Netzwerkdesign und Authentifizierung. Monitoring, Hochverfügbarkeit und Automatisierung sind die passenden Vertiefungen.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Linux- und Netzwerkadministration, Plattformbetrieb, IT-Sicherheit, Serviceverantwortliche und technische Betriebsleitung. |
| Voraussetzungen: | Linux-, TCP/IP-, TLS- und Systemdienst-Grundkenntnisse sowie erste Erfahrung mit VPN- oder vergleichbaren Netzwerkdiensten. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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