Das Seminar vermittelt die produktionsnahe Bereitstellung von open-appsec in Kubernetes mit Helm und deklarativer Konfiguration über Custom Resources. Behandelt werden Ingress- und Gateway-Integrationen, Persistenz des Lernmodells, CRD-Schemata, Geltungsbereiche, Mandantentrennung, Upgradeverfahren, GitOps und systematische Fehlersuche. Die Laborumgebung bildet den vollständigen Weg vom Clustercheck bis zur geschützten Anwendung ab.
Inhaltsverzeichnis
- Seminarprofil
- Lernziele
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Praktische Übungen
- Methodik und Unterlagen
Seminarprofil
Kubernetes verändert nicht nur die Installationsmethode, sondern auch Zuständigkeiten, Objektmodell und Rolloutverfahren. Das Seminar behandelt open-appsec als Teil der Plattformarchitektur. Ingress Controller oder API Gateway, Agent, Policies, Practices, Exceptions, Log Trigger und Custom Responses werden als versionierte Ressourcen geplant und betrieben.
Lernziele
- Cluster, RBAC, Namespace, Storage und Netzwerk vor der Installation prüfen.
- Helm-Bereitstellungen für Ingress NGINX, Kong, APISIX und weitere Gateway-Muster einordnen.
- open-appsec-Custom-Resources sicher modellieren und zuordnen.
- Cluster- und Namespace-Scope für Mehrmandantenbetrieb bewerten.
- Persistenz, Ressourcenlimits, Hochverfügbarkeit und Upgradepfade planen.
- Policies über GitOps ausrollen und technisch verifizieren.
- typische Fehler bei Traffic-Erkennung, Policy-Load und Routing isolieren.
Zielgruppe
Geeignet für Kubernetes-Administration, Plattformengineering, DevOps, DevSecOps, Cloud- und Security-Engineering sowie technische Verantwortliche für Ingress- und API-Gateway-Plattformen.
Voraussetzungen
Erforderlich sind praktische Kenntnisse zu Kubernetes, kubectl, Namespaces, Services, Ingress beziehungsweise Gateway-Routing, RBAC und Helm. YAML und grundlegende Containerdiagnose werden vorausgesetzt.
Seminarinhalte
1. Zielarchitektur und Cluster-Vorprüfung
Zunächst werden vorhandener Ingress- oder Gateway-Stack, Traffic-Pfade, Load Balancer, TLS-Terminierung, Namespace-Modell und Betriebsverantwortung erfasst.
- Ingress Controller oder API Gateway und dessen Version dokumentieren.
- öffentliche und interne Listener sowie Backend-Services bestimmen.
- Clusterrechte, Admission-Komponenten und benötigte CRDs prüfen.
- StorageClass und Persistenzanforderung für das Lernen bewerten.
- Ressourcenbudgets und Ausfallszenarien festlegen.
2. Helm-Installation und Integrationsvarianten
Behandelt werden die gemeinsame Bereitstellung mit Ingress NGINX, Kong oder APISIX sowie Integrationsmuster für vorhandene Gateways. Values-Dateien werden versioniert statt ausschließlich über lange Kommandozeilenparameter gepflegt.
- Chart- und Imageversionen festlegen.
- Namespace und Release-Namen definieren.
- Values-Datei für Managementmodus, Persistenz, Ressourcen und Logging erstellen.
- CRDs und Workloads installieren.
- Pods, Services, Rollen und Events prüfen.
- Test-Ingress oder Gateway-Route anlegen und den Datenpfad nachweisen.
3. Konfiguration mit Custom Resources
Das Objektmodell wird anhand aktueller CRD-Schemata aufgebaut. Policies verknüpfen Regeln mit Threat-Prevention- und Access-Control-Practices. Ergänzend werden Log Trigger, Exceptions, Custom Responses, Source Identifiers und Trusted Sources eingesetzt.
- AppSec-Klasse und Namenskonvention festlegen.
- Practice für Web- und API-Schutz definieren.
- Policy mit Default-Verhalten und spezifischen Host-/Pfadregeln erstellen.
- Log Trigger und datenschutzgerechten Detailumfang konfigurieren.
- Custom Response und eng begrenzte Exception ergänzen.
- Ressourcen anwenden und Policy-Load-Status kontrollieren.
4. Geltungsbereiche und Mandantentrennung
Clusterweite und namespace-bezogene Ressourcen werden nach Zuständigkeit, Wiederverwendung und Risiko bewertet. Für größere Umgebungen entstehen Regeln für Namensräume, Klassen, Ownership, Freigabe und Konfliktvermeidung.
5. Persistenz, Skalierung und Verfügbarkeit
Das Lernmodell benötigt einen stabilen Lebenszyklus. Persistent Volumes, Pod-Neustarts, Rollouts, Ressourcenlimits und Replikation werden so geplant, dass Lernfortschritt und Schutzwirkung nicht unkontrolliert verloren gehen. Fail-open- und Fail-close-Entscheidungen werden mit dem Verfügbarkeitsziel abgestimmt.
6. GitOps, Upgrade und Rollback
Helm-Values und Custom Resources werden in getrennten, prüfbaren Ebenen versioniert. Schema- und Syntaxprüfungen, Diff, Freigabe, gestufter Rollout und Rückkehr zur letzten funktionsfähigen Version bilden den Standardprozess.
- Änderung in einem Feature-Branch erstellen.
- YAML, Schema und Richtlinienbezüge validieren.
- Diff und Risikoklasse dokumentieren.
- zunächst auf Test- oder Canary-Umgebung anwenden.
- Policy-Load, Datenpfad, Ereignisse und Metriken prüfen.
- Freigabe erteilen oder Rollback ausführen.
7. Fehlersuche in Kubernetes
Die Diagnose folgt festen Schichten: Kubernetes-Objekte, Podzustand, Attachment, Agent, Policy-Zuordnung, Routing, Anwendung. Dadurch werden Symptome wie fehlende Transaktionen, nicht geladene Policies, unerwartete 4xx-Antworten oder erhöhte Latenz reproduzierbar eingegrenzt.
Praktische Übungen
- Clustercheck und Zielarchitektur dokumentieren.
- open-appsec mit Helm und persistenter Konfiguration bereitstellen.
- geschützte Beispielanwendung über Ingress oder Gateway veröffentlichen.
- Practice, Policy, Log Trigger und Custom Response als Custom Resources anlegen.
- Lern- und Erkennungsmodus prüfen und Testangriffe auswerten.
- namespace-bezogene Variante für einen zweiten Anwendungsbereich modellieren.
- Upgrade oder Values-Änderung über Git-Diff, Rolloutprüfung und Rollback durchführen.
- vorgegebenen Fehler im Datenpfad mit einem Schichten-Runbook lokalisieren.
Methodik und Unterlagen
Die Übungen verwenden versionierte YAML- und Helm-Dateien. Die Unterlagen enthalten Objektübersicht, Namenskonzept, Prüflisten für Cluster und Policy-Load, GitOps-Ablauf sowie Diagnosebaum für Ingress- und Gateway-Szenarien.
Seminar und Anbieter vergleichen
Öffentliche Schulung
Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.
Inhausschulung
Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.
Webinar
Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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René Launa
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail: rené.launa@seminar-experts.at -

Adam Steyer
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail:
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich und Webinar: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Kubernetes-Administration, Plattformengineering, DevOps, DevSecOps, Cloud- und Security-Engineering |
| Voraussetzungen: | Kubernetes, kubectl, Namespaces, Services, Ingress oder Gateway, RBAC, Helm, YAML und Containerdiagnose |
| Standorte: | Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000 |
Seminartermine
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