Seminar Open Cluster Management Intensiv: Workloads, Governance und GitOps

Das Intensivseminar bündelt die Verteilung und Steuerung von Workloads über eine Kubernetes-Flotte. ManifestWork, Placement, Policy Framework, Argo-CD-Pull-Modelle und AI-Scheduling werden in einen gemeinsamen deklarativen Plattformablauf integriert.

Zielsetzung

Ressourcen und Anwendungen werden ausgewählt, verteilt, überwacht, geregelt und bei Fehlern zurückgenommen. Die Inhalte verdichten die Workload-, Scheduling-, Governance-, GitOps- und AI-Spezialseminare.

Zielgruppe

  • Platform Engineers
  • GitOps-, DevOps- und SRE-Teams
  • Kubernetes- und OCM-Administratoren

Voraussetzungen

Sichere OCM-Grundlagen, Clusterinventar, Kubernetes-Ressourcen, GitOps und praktische YAML-Erfahrung.

Inhaltsübersicht

  1. Tag 1: ManifestWork erstellen, anwenden und beobachten
  2. Tag 2: Priorisierung, Rollout und erweitertes Scheduling
  3. Tag 3: Configuration Policy und dynamische Vorlagen
  4. Tag 4: ApplicationSet, Placement und Statusrückmeldung
  5. Tag 5: AI-Workloads, Rollout und Gesamtprüfung

Kapitel 1 – Tag 1: ManifestWork erstellen, anwenden und beobachten

Inhaltsverzeichnis: Aufbau und Namespace-Zuordnung von ManifestWork; Ressourcenreihenfolge und deklarative Anwendung; Applied-, Available- und Ressourcenstatus; FeedbackRules mit JSONPath und Statusauswertung

Fachliche Inhalte

  • Aufbau und Namespace-Zuordnung von ManifestWork
  • Ressourcenreihenfolge und deklarative Anwendung
  • Applied-, Available- und Ressourcenstatus
  • FeedbackRules mit JSONPath und Statusauswertung

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Ein mehrteiliges Manifest mit Namespace, Konfiguration und Deployment in einer ManifestWork-Struktur modellieren.
  2. Schritt 2: Die ManifestWork im Namespace des Zielclusters anlegen und die geordnete Anwendung der Ressourcen verfolgen.
  3. Schritt 3: Applied- und Available-Bedingungen sowie einzelne ResourceStatus-Einträge auswerten.
  4. Schritt 4: Gezielte Feldwerte vom Spoke zum Hub zurückmelden und für eine Betriebsentscheidung aufbereiten.

Praxisprüfung

Die Verteilung wird durch Soll-Ist-Vergleich, Statusfeedback und einen absichtlich fehlerhaften Ressourcensatz überprüft.

Kapitel 2 – Tag 2: Priorisierung, Rollout und erweitertes Scheduling

Inhaltsverzeichnis: Prioritizer, Gewichtung und Score-Sichtbarkeit; Taints, Tolerations und Wartungsszenarien; Decision Groups, Failure Domains und Rollout-Strategien; Placement-Debugging und Erweiterung durch Add-on-Scores

Fachliche Inhalte

  • Prioritizer, Gewichtung und Score-Sichtbarkeit
  • Taints, Tolerations und Wartungsszenarien
  • Decision Groups, Failure Domains und Rollout-Strategien
  • Placement-Debugging und Erweiterung durch Add-on-Scores

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Weiche Auswahlkriterien gewichten und die Rangfolge der Kandidaten nachvollziehbar machen.
  2. Schritt 2: Unreachable-, Unavailable- und benutzerdefinierte Taints in die Scheduling-Politik einbeziehen.
  3. Schritt 3: Entscheidungsgruppen für Zonen oder Regionen definieren und einen gestaffelten Rollout planen.
  4. Schritt 4: Ein unerwartetes Ergebnis mit Debug-Daten, Scores und Events bis zur verursachenden Regel zurückverfolgen.

Praxisprüfung

Die Abschlussübung verteilt eine Anwendung resilient über mehrere Failure Domains und dokumentiert jede Auswahlentscheidung.

Kapitel 3 – Tag 3: Configuration Policy und dynamische Vorlagen

Inhaltsverzeichnis: musthave-, mustonlyhave- und mustnothave-Semantik; inform- und enforce-Remediation; Hub Templates, Lookups und sensible Werte; Prune-Verhalten, Objektvorlagen und Fehleranalyse

Fachliche Inhalte

  • musthave-, mustonlyhave- und mustnothave-Semantik
  • inform- und enforce-Remediation
  • Hub Templates, Lookups und sensible Werte
  • Prune-Verhalten, Objektvorlagen und Fehleranalyse

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Konfigurationsanforderungen in präzise Objektvorlagen und Vergleichssemantik übersetzen.
  2. Schritt 2: Eine Policy zunächst informativ ausrollen und erst nach Prüfung auf enforce umstellen.
  3. Schritt 3: Clusterabhängige Werte über Hub Templates ableiten und den Umgang mit Secrets absichern.
  4. Schritt 4: Prune- und Fehlerverhalten bei geänderten oder entfernten Vorlagen reproduzierbar testen.

Praxisprüfung

Eine Drift-Situation wird erkannt, dokumentiert und kontrolliert behoben, ohne zulässige lokale Felder zu überschreiben.

Kapitel 4 – Tag 4: ApplicationSet, Placement und Statusrückmeldung

Inhaltsverzeichnis: ApplicationSet-Generatoren und OCM-Clusterentscheidungen; Labels und Annotationen für Pull-Verteilung; ManifestWork-basierte Übergabe im Basic Pull Model; Synchronisationsstatus, Drift und Rollback

Fachliche Inhalte

  • ApplicationSet-Generatoren und OCM-Clusterentscheidungen
  • Labels und Annotationen für Pull-Verteilung
  • ManifestWork-basierte Übergabe im Basic Pull Model
  • Synchronisationsstatus, Drift und Rollback

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Eine Zielauswahl aus PlacementDecision in ein ApplicationSet überführen.
  2. Schritt 2: Anwendungen so kennzeichnen, dass sie auf dem Hub nicht lokal reconciliert, sondern an Spokes übergeben werden.
  3. Schritt 3: Die erzeugten ManifestWork- und Application-Objekte entlang der Kette kontrollieren.
  4. Schritt 4: Drift, fehlerhafte Synchronisation und Rücknahme einer Version anhand definierter Statussignale behandeln.

Praxisprüfung

Eine Anwendung wird zunächst auf eine Pilotgruppe und danach auf weitere Cluster ausgerollt; ein Rollback wird vollständig nachvollzogen.

Kapitel 5 – Tag 5: AI-Workloads, Rollout und Gesamtprüfung

Inhaltsverzeichnis: GPU-, Accelerator- und Kapazitätsmerkmale im Clusterinventar; Placement für Training und Inferenz; MultiKueue und flottenweites Queueing; Registrierung und Zertifikatsfehler

Fachliche Inhalte

  • GPU-, Accelerator- und Kapazitätsmerkmale im Clusterinventar
  • Placement für Training und Inferenz
  • MultiKueue und flottenweites Queueing
  • Registrierung und Zertifikatsfehler

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Clustermerkmale für GPU-Typ, Speicher, Region, Kostenklasse und Compliance als Claims oder Properties modellieren.
  2. Schritt 2: Harte Anforderungen und weiche Prioritäten für einen Trainings- und einen Inferenzfall formulieren.
  3. Schritt 3: Einen Job oder Dienst per ManifestWork an ausgewählte Cluster verteilen und Statusfeedback sammeln.
  4. Schritt 4: Korrektur, Wiederanlauf und Nachkontrolle durchführen, ohne Symptome nur durch Neustarts zu verdecken.

Praxisprüfung

Eine GPU-orientierte Zielauswahl steuert Workload und Policy; Status, Drift, Fehler und Rücknahme werden über den gesamten Pfad geprüft.

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Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Platform Engineers; GitOps-, DevOps- und SRE-Teams; Kubernetes- und OCM-Administratoren
Voraussetzungen: Sichere OCM-Grundlagen, Clusterinventar, Kubernetes-Ressourcen, GitOps und praktische YAML-Erfahrung.
Standorte: Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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