Dieses Seminar behandelt den Entwurf von Berechtigungsmodellen mit Keto. Der Schwerpunkt liegt auf RBAC, ReBAC, Relationship Tuples und praxisnahen Modellierungsentscheidungen für feingranulare Autorisierung.
Inhaltsverzeichnis
- Zielsetzung und Einordnung
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarziele
- Seminarinhalte mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen
- Praktische Übungen
- Praxisbezug im Projektalltag
Zielsetzung und Einordnung
Berechtigungsmodelle werden nicht nur als technische Konfiguration, sondern als fachliches Architekturmodell betrachtet. Die Inhalte führen von einfachen Rollen bis zu relationenbasierten Berechtigungen über Gruppen, Ressourcen und Hierarchien.
Zielgruppe
Softwarearchitekten, Entwickler, Security Engineers und Plattformteams mit Aufgaben in Autorisierung, Rollenmodellen und feingranularen Berechtigungen.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse in REST, gRPC, Datenmodellierung, Identity-Konzepten und API-Design; Erfahrung mit RBAC oder ACLs ist hilfreich.
Seminarziele
- RBAC, ReBAC, ACLs und relationenbasierte Modelle voneinander abgrenzen.
- Namespaces, Relationen, Subjekte und Objekte verständlich modellieren.
- Permission Checks für reale Fachfragen formulieren.
- Gruppen, Rollen, Eigentümer, Delegationen und Hierarchien abbilden.
- Bestehende Berechtigungssysteme schrittweise in Keto-Modelle überführen.
Seminarinhalte mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen
1. Modellierungsgrundlagen
Zuerst werden die Begriffe geklärt, sonst wird Autorisierung schnell zu Folklore.
- Schritt 1: Fachobjekte und Aktionen sammeln.
- Schritt 2: Subjekte, Gruppen und Systemrollen trennen.
- Schritt 3: Relationen fachlich benennen.
- Schritt 4: Permission-Fragen als prüfbare Aussagen formulieren.
2. RBAC und Gruppenmodelle
Klassische Rollenmodelle bleiben nützlich, müssen aber sauber begrenzt werden.
- Schritt 1: Rollen und Berechtigungen katalogisieren.
- Schritt 2: Gruppenmitgliedschaften als Beziehungen modellieren.
- Schritt 3: Rollen an Ressourcen oder Mandanten binden.
- Schritt 4: Überberechtigungen und Rollenkombinationen prüfen.
3. ReBAC und relationenbasierte Patterns
Relationenbasierte Autorisierung bildet Zugriff aus Beziehungen zwischen Subjekt und Objekt ab.
- Schritt 1: Eigentümer-, Bearbeiter- und Leserbeziehungen definieren.
- Schritt 2: Hierarchische Ressourcen modellieren.
- Schritt 3: Vererbungsregeln und Gruppenbezüge abbilden.
- Schritt 4: Permission Checks für Grenzfälle testen.
4. Migration und Modelltests
Ein gutes Modell muss beweisbar funktionieren, nicht nur auf dem Whiteboard schön aussehen.
- Schritt 1: Bestehende ACLs und Rollen extrahieren.
- Schritt 2: Zielmodell als Namespace-Entwurf beschreiben.
- Schritt 3: Testfälle für erlaubte und verweigerte Zugriffe anlegen.
- Schritt 4: Migrationsschritte und Parallelbetrieb planen.
Praktische Übungen
- Berechtigungsmodell für Dokumente, Teams und Mandanten entwerfen.
- RBAC-Modell in Relationship Tuples überführen.
- ReBAC-Fragen als Permission Checks formulieren.
- Hierarchische Ressourcen testen.
- Migrationsplan für bestehende Rollenstruktur erstellen.
Praxisbezug im Projektalltag
Der Praxisbezug liegt auf der Modellierungsarbeit, die in Projekten oft unterschätzt wird. Ein sauberer Berechtigungsentwurf spart später mehr Zeit als jede nachträgliche Debugging-Nachtschicht.
Fachbereichsleitung / Trainerleitung / Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Softwarearchitekten, Entwickler, Security Engineers und Plattformteams mit Aufgaben in Autorisierung, Rollenmodellen und feingranularen Berechtigungen. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in REST, gRPC, Datenmodellierung, Identity-Konzepten und API-Design; Erfahrung mit RBAC oder ACLs ist hilfreich. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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