Inhaltsverzeichnis
- Seminarbeschreibung
- Lernziele
- Seminarinhalte
- Praxisübungen
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Methodik
Seminarbeschreibung
Das Seminar zeigt, wie reproduzierbare OSISM-Testbeds für Entwicklung, Schulung, Upgradeproben, Fehlernachstellung und Architekturtests aufgebaut werden. Varianten für virtualisierte oder begrenzte Hardware werden geplant, automatisiert bereitgestellt und zuverlässig zurückgesetzt.
Ein Testbed wird als kontrolliertes Abbild relevanter Produktionsmerkmale verstanden. Konfiguration, Testdaten, Sollzustand, Resetverfahren und bekannte Abweichungen werden so dokumentiert, dass Ergebnisse vergleichbar und wiederholbar bleiben.
Lernziele
- Architektur, Abhängigkeiten und Betriebsziele im Themenfeld „Testziel und Abbildungsgrad“ fachlich einordnen.
- Aufgaben im Bereich „Ressourcen- und Topologieplanung“ mit klaren Vorbedingungen und Prüfpunkten vorbereiten.
- Konfiguration und Umsetzung im Bereich „Konfiguration und Varianten“ nachvollziehbar und reproduzierbar durchführen.
- Betriebszustände im Bereich „Bereitstellung“ mit geeigneten technischen Prüfungen bewerten.
- Typische Fehlerbilder im Themenfeld „Testdesign und Datenerfassung“ systematisch eingrenzen und sicher bearbeiten.
- Änderungen, Nachweise und wiederholbare Verfahren für „Reset und Wiederholbarkeit“ dokumentieren.
Seminarinhalte
Modul 1: Testziel und Abbildungsgrad
- Ausgangslage, Ziel und Abhängigkeiten für Testziel und Abbildungsgrad erfassen; dabei konkrete Fragestellung und Erfolgskriterium festlegen.
- produktionsrelevante Rollen, Netze und Datenpfade auswählen; erforderliche Parameter, Verantwortlichkeiten und Prüfkriterien in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- bewusste Vereinfachungen und ihre Aussagegrenzen dokumentieren; die Umsetzung in der Laborumgebung ausführen und jeden Zwischenzustand technisch prüfen.
- Ergebnis mit Funktions-, Sicherheits- und Betriebsprüfungen bestätigen; Abweichungen, Rückfallpunkt und Wiederholungsweg dokumentieren.
Modul 2: Ressourcen- und Topologieplanung
- Ausgangslage, Ziel und Abhängigkeiten für Ressourcen- und Topologieplanung erfassen; dabei Compute-, RAM-, Storage- und Netzbedarf dimensionieren.
- virtuelle und physische Knotenrollen zuordnen; erforderliche Parameter, Verantwortlichkeiten und Prüfkriterien in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Adressierung, DNS, Zeit und externe Zugänge vorbereiten; die Umsetzung in der Laborumgebung ausführen und jeden Zwischenzustand technisch prüfen.
- Ergebnis mit Funktions-, Sicherheits- und Betriebsprüfungen bestätigen; Abweichungen, Rückfallpunkt und Wiederholungsweg dokumentieren.
Modul 3: Konfiguration und Varianten
- Ausgangslage, Ziel und Abhängigkeiten für Konfiguration und Varianten erfassen; dabei Basisstand im Repository anlegen.
- Testvarianten über klar begrenzte Overrides modellieren; erforderliche Parameter, Verantwortlichkeiten und Prüfkriterien in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Secrets und Testdaten getrennt von Produktion verwalten; die Umsetzung in der Laborumgebung ausführen und jeden Zwischenzustand technisch prüfen.
- Ergebnis mit Funktions-, Sicherheits- und Betriebsprüfungen bestätigen; Abweichungen, Rückfallpunkt und Wiederholungsweg dokumentieren.
Modul 4: Bereitstellung
- Ausgangslage, Ziel und Abhängigkeiten für Bereitstellung erfassen; dabei Seed und Manager beziehungsweise geeignete Laborbasis vorbereiten.
- Knoten und Plattformdienste in definierter Reihenfolge aufbauen; erforderliche Parameter, Verantwortlichkeiten und Prüfkriterien in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Sollzustand nach jeder Phase mit automatischen Prüfungen bestätigen; die Umsetzung in der Laborumgebung ausführen und jeden Zwischenzustand technisch prüfen.
- Ergebnis mit Funktions-, Sicherheits- und Betriebsprüfungen bestätigen; Abweichungen, Rückfallpunkt und Wiederholungsweg dokumentieren.
Modul 5: Testdesign und Datenerfassung
- Ausgangslage, Ziel und Abhängigkeiten für Testdesign und Datenerfassung erfassen; dabei Ausgangszustand, Aktion und erwartetes Ergebnis beschreiben.
- Metriken, Logs und Zeitpunkte für Vergleichbarkeit erfassen; erforderliche Parameter, Verantwortlichkeiten und Prüfkriterien in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Fehlerfälle und Grenzwerte kontrolliert auslösen; die Umsetzung in der Laborumgebung ausführen und jeden Zwischenzustand technisch prüfen.
- Ergebnis mit Funktions-, Sicherheits- und Betriebsprüfungen bestätigen; Abweichungen, Rückfallpunkt und Wiederholungsweg dokumentieren.
Modul 6: Reset und Wiederholbarkeit
- Ausgangslage, Ziel und Abhängigkeiten für Reset und Wiederholbarkeit erfassen; dabei Snapshots, Neuaufbau oder Rücksetzautomation auswählen.
- Restzustände und Seiteneffekte erkennen; erforderliche Parameter, Verantwortlichkeiten und Prüfkriterien in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- identischen Testlauf mit dokumentierter Version wiederholen; die Umsetzung in der Laborumgebung ausführen und jeden Zwischenzustand technisch prüfen.
- Ergebnis mit Funktions-, Sicherheits- und Betriebsprüfungen bestätigen; Abweichungen, Rückfallpunkt und Wiederholungsweg dokumentieren.
Modul 7: Nutzung für Upgrades und Incidents
- Ausgangslage, Ziel und Abhängigkeiten für Nutzung für Upgrades und Incidents erfassen; dabei Releasekandidaten und Kompatibilitäten vor Produktion prüfen.
- Störungen anhand gesicherter Daten nachstellen; erforderliche Parameter, Verantwortlichkeiten und Prüfkriterien in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Erkenntnisse in Runbooks, Kontrollen und Produktionsplanung überführen; die Umsetzung in der Laborumgebung ausführen und jeden Zwischenzustand technisch prüfen.
- Ergebnis mit Funktions-, Sicherheits- und Betriebsprüfungen bestätigen; Abweichungen, Rückfallpunkt und Wiederholungsweg dokumentieren.
Praxisübungen
- Planungsübung zu Testziel und Abbildungsgrad mit Zielbild, Abhängigkeiten und Abnahmekriterien.
- Konfigurationsübung zu Konfiguration und Varianten einschließlich Vorprüfung und kontrollierter Umsetzung.
- Betriebsübung zu Testdesign und Datenerfassung mit Statusprüfung, Messwerten und dokumentierter Entscheidung.
- Störungsszenario zu Nutzung für Upgrades und Incidents mit Triage, Ursachenprüfung, Wiederherstellung und Nachtest.
- Dokumentationsübung: Aus den Arbeitsschritten entsteht ein wiederverwendbares Runbook mit Verantwortlichkeiten und Rückfallpunkten.
Zielgruppe
Cloud- und Plattformteams, Entwickler, QA, Trainer, SRE, Support und technische Architektur.
Voraussetzungen
Linux-, Netzwerk-, Virtualisierungs- und Automatisierungsgrundkenntnisse. OSISM-Grundlagen sind hilfreich.
Methodik
Fachvortrag, moderierte Architekturarbeit, Demonstrationen und praktische Übungen am System. Jeder Arbeitsblock folgt der Reihenfolge Analyse, Vorbereitung, Umsetzung, Prüfung und Dokumentation. Konfigurationsänderungen werden vor der Ausführung kontrolliert und nach der Ausführung durch definierte Funktionsprüfungen bestätigt.
Seminar und Anbieter vergleichen
Öffentliche Schulung
Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.
Inhausschulung
Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.
Webinar
Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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René Launa
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail: rené.launa@seminar-experts.at -

Adam Steyer
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail:
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich und Webinar: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Cloud- und Plattformteams, Entwickler, QA, Trainer, SRE, Support und technische Architektur. |
| Voraussetzungen: | Linux-, Netzwerk-, Virtualisierungs- und Automatisierungsgrundkenntnisse. OSISM-Grundlagen sind hilfreich. |
| Standorte: | Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, moderierte Architekturarbeit und praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000 |
Seminartermine
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