Seminar Payload CMS – Headless-APIs mit REST, GraphQL und Local API

Seminar / Training

Das Fachseminar vermittelt die fachlichen und technischen Kompetenzen für eine planbare, wartbare und überprüfbare Umsetzung. Der Schwerpunkt liegt auf dem sicheren Entwurf, der effizienten Nutzung und der systematischen Prüfung von REST-, GraphQL- und serverinternen API-Zugriffen. Die Inhalte werden an einem durchgängigen Beispielprojekt erarbeitet und in nachvollziehbaren Arbeitsschritten umgesetzt.

Das Seminar behandelt Payload als Daten- und Anwendungsplattform für verschiedene Clients. Abfragen, Filter, Sortierung, Projektion, Beziehungen, Authentifizierung, Fehlerverträge, eigene Endpunkte, Local API, Performance, API-Governance und automatisierte Vertragstests werden praktisch umgesetzt.

Inhaltsübersicht

  • Einordnung und Zielbild
  • Kompetenzziele
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen
  • Lernkontrolle und Dokumentation

Einordnung und Zielbild

Die gewählte Dauer von 3 Tagen ermöglicht eine belastbare Verbindung aus Konzeptklärung, Demonstration, angeleiteter Umsetzung, eigenständiger Übung und strukturierter Qualitätskontrolle.

Zu Beginn werden Zielarchitektur, Verantwortlichkeiten und Abgrenzungen geklärt. Darauf folgen die fachliche Modellierung, die technische Umsetzung, die Überprüfung typischer Fehlerbilder und die Überführung in eine dokumentierte Projektkonvention.

Kompetenzziele

  • REST, GraphQL und Local API nach Kontext, Latenz und Sicherheitsmodell auswählen.
  • Filter, Projektion, Beziehungen und Seitennavigation effizient einsetzen.
  • Authentifizierte Zugriffe und eindeutige Fehlerverträge implementieren.
  • Eigene Endpunkte und serverinterne Operationen sicher gestalten.
  • API-Verträge, Performance und Rückwärtskompatibilität automatisiert prüfen.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Backend-, Frontend- und Full-Stack-Entwicklung, Integrationsentwicklung, API Architecture und Qualitätssicherung.

Voraussetzungen: Gute Kenntnisse in TypeScript, HTTP, JSON und Payload-Grundlagen; Erfahrung mit REST oder GraphQL ist hilfreich.

Schrittweise Seminarinhalte

1. API-Landschaft und Clientkontexte

Die Wahl des Zugriffswegs folgt dem Ausführungskontext und nicht einer pauschalen Präferenz.

Kapitelinhaltsverzeichnis

  • Schritt 1: Browser, Serverkomponente, Mobilclient, Integrationsdienst und Hintergrundprozess unterscheiden.
  • Schritt 2: Netzwerkgrenze, Authentifizierung und erwartete Latenz je Kontext erfassen.
  • Schritt 3: REST, GraphQL und Local API gegen diese Kriterien bewerten.
  • Schritt 4: Verantwortung für Datenzuschnitt und Fehlerbehandlung zuordnen.
  • Schritt 5: Eine Entscheidungsmatrix für das Beispielprojekt erstellen.
  • Praxisauftrag
  1. Schritt 1: Browser, Serverkomponente, Mobilclient, Integrationsdienst und Hintergrundprozess unterscheiden.
  2. Schritt 2: Netzwerkgrenze, Authentifizierung und erwartete Latenz je Kontext erfassen.
  3. Schritt 3: REST, GraphQL und Local API gegen diese Kriterien bewerten.
  4. Schritt 4: Verantwortung für Datenzuschnitt und Fehlerbehandlung zuordnen.
  5. Schritt 5: Eine Entscheidungsmatrix für das Beispielprojekt erstellen.

Praxisauftrag: Fünf Clientkontexte werden einem begründeten primären und alternativen API-Zugriff zugeordnet.

2. REST-Abfragen und Ressourcenoperationen

REST-Zugriffe werden mit klaren Ressourcen, Filtern, Seitennavigation und standardisierten Fehlern aufgebaut.

Kapitelinhaltsverzeichnis

  • Schritt 1: Listen- und Einzelressourcen lesen sowie Änderungen kontrolliert ausführen.
  • Schritt 2: Filter, Sortierung, Seitennavigation und Feldauswahl kombinieren.
  • Schritt 3: Beziehungstiefe und Datenmenge bewusst begrenzen.
  • Schritt 4: Authentifizierungsinformationen und Fehlerstatus korrekt verarbeiten.
  • Schritt 5: Abfragen mit reproduzierbaren Beispielen dokumentieren.
  • Praxisauftrag
  1. Schritt 1: Listen- und Einzelressourcen lesen sowie Änderungen kontrolliert ausführen.
  2. Schritt 2: Filter, Sortierung, Seitennavigation und Feldauswahl kombinieren.
  3. Schritt 3: Beziehungstiefe und Datenmenge bewusst begrenzen.
  4. Schritt 4: Authentifizierungsinformationen und Fehlerstatus korrekt verarbeiten.
  5. Schritt 5: Abfragen mit reproduzierbaren Beispielen dokumentieren.

Praxisauftrag: Eine such- und filterbare Inhaltsliste mit Detailansicht und kontrollierter Aktualisierung wird über REST umgesetzt.

3. GraphQL-Schema und Abfrageentwurf

GraphQL ermöglicht clientseitigen Datenzuschnitt, verlangt aber Disziplin bei Tiefe, Komplexität und Fehlerauswertung.

Kapitelinhaltsverzeichnis

  • Schritt 1: Generiertes Schema und Typen für Collections und Globals untersuchen.
  • Schritt 2: Queries mit Variablen, Filtern und Seitennavigation formulieren.
  • Schritt 3: Verschachtelte Beziehungen und wiederverwendbare Fragmente kontrolliert einsetzen.
  • Schritt 4: Fehlerdaten und Teilergebnisse korrekt auswerten.
  • Schritt 5: Abfragetiefe und Datenmenge gegen Performanceziele prüfen.
  • Praxisauftrag
  1. Schritt 1: Generiertes Schema und Typen für Collections und Globals untersuchen.
  2. Schritt 2: Queries mit Variablen, Filtern und Seitennavigation formulieren.
  3. Schritt 3: Verschachtelte Beziehungen und wiederverwendbare Fragmente kontrolliert einsetzen.
  4. Schritt 4: Fehlerdaten und Teilergebnisse korrekt auswerten.
  5. Schritt 5: Abfragetiefe und Datenmenge gegen Performanceziele prüfen.

Praxisauftrag: Eine mehrstufige Abfrage wird schrittweise optimiert und mit einer äquivalenten REST-Abfrage verglichen.

4. Local API und serverseitige Prozesse

Die Local API vermeidet Netzwerkwege, benötigt aber explizite Entscheidungen zu Benutzerkontext und Zugriffskontrolle.

Kapitelinhaltsverzeichnis

  • Schritt 1: Serverseitigen Ausführungskontext und Transaktionsbedarf bestimmen.
  • Schritt 2: Benutzer- oder Servicekontext an die Operation übergeben.
  • Schritt 3: Zugriffskontrolle bewusst anwenden und unbeabsichtigte Übersteuerung vermeiden.
  • Schritt 4: Mehrere Operationen mit konsistenter Fehlerbehandlung verbinden.
  • Schritt 5: Antworten auf den tatsächlich benötigten Datenumfang begrenzen.
  • Praxisauftrag
  1. Schritt 1: Serverseitigen Ausführungskontext und Transaktionsbedarf bestimmen.
  2. Schritt 2: Benutzer- oder Servicekontext an die Operation übergeben.
  3. Schritt 3: Zugriffskontrolle bewusst anwenden und unbeabsichtigte Übersteuerung vermeiden.
  4. Schritt 4: Mehrere Operationen mit konsistenter Fehlerbehandlung verbinden.
  5. Schritt 5: Antworten auf den tatsächlich benötigten Datenumfang begrenzen.

Praxisauftrag: Ein serverseitiger Aggregations- und Aktualisierungsprozess wird mit begrenztem Benutzerkontext implementiert.

5. Eigene Endpunkte und Geschäftsoperationen

Spezifische Geschäftsoperationen werden als klarer Vertrag statt als lose Folge generischer Änderungen bereitgestellt.

Kapitelinhaltsverzeichnis

  • Schritt 1: Operation, Eingabe, Vorbedingungen und Nachbedingungen definieren.
  • Schritt 2: Schema- und fachliche Validierung der Eingabe trennen.
  • Schritt 3: Authentifizierung und Autorisierung vor Datenänderungen prüfen.
  • Schritt 4: Idempotenz, Konflikte und wiederholte Anfragen berücksichtigen.
  • Schritt 5: Erfolgs- und Fehlerantworten versionierbar dokumentieren.
  • Praxisauftrag
  1. Schritt 1: Operation, Eingabe, Vorbedingungen und Nachbedingungen definieren.
  2. Schritt 2: Schema- und fachliche Validierung der Eingabe trennen.
  3. Schritt 3: Authentifizierung und Autorisierung vor Datenänderungen prüfen.
  4. Schritt 4: Idempotenz, Konflikte und wiederholte Anfragen berücksichtigen.
  5. Schritt 5: Erfolgs- und Fehlerantworten versionierbar dokumentieren.

Praxisauftrag: Ein geschützter Freigabe-Endpunkt mit Eingabeprüfung, Konflikterkennung und idempotentem Wiederholungsfall wird erstellt.

6. Beziehungen, Projektion und N-plus-eins-Risiken

Datenzuschnitt wird anhand der Darstellung geplant, um übergroße Antworten und wiederholte Folgeabfragen zu vermeiden.

Kapitelinhaltsverzeichnis

  • Schritt 1: Benötigte Felder und Beziehungen pro Clientansicht festlegen.
  • Schritt 2: Beziehungstiefe und selektive Felder gezielt einsetzen.
  • Schritt 3: Wiederholte Einzelabfragen und unnötige Hydrierung messen.
  • Schritt 4: Serverseitige Aggregation oder gezielte Vorabfrage als Alternative bewerten.
  • Schritt 5: Antwortgröße und Abfragezahl in einem Budget festhalten.
  • Praxisauftrag
  1. Schritt 1: Benötigte Felder und Beziehungen pro Clientansicht festlegen.
  2. Schritt 2: Beziehungstiefe und selektive Felder gezielt einsetzen.
  3. Schritt 3: Wiederholte Einzelabfragen und unnötige Hydrierung messen.
  4. Schritt 4: Serverseitige Aggregation oder gezielte Vorabfrage als Alternative bewerten.
  5. Schritt 5: Antwortgröße und Abfragezahl in einem Budget festhalten.

Praxisauftrag: Eine absichtlich ineffiziente Übersichtsseite wird gemessen und auf ein vereinbartes Daten- und Abfragebudget optimiert.

7. Authentifizierung, CORS und Fehlerverträge

Schnittstellensicherheit und Diagnosefähigkeit hängen von konsistenten Zugriffs- und Fehlerregeln ab.

Kapitelinhaltsverzeichnis

  • Schritt 1: Erlaubte Ursprünge und Clienttypen bestimmen.
  • Schritt 2: Sitzungs- oder Tokeninformationen sicher übertragen.
  • Schritt 3: Nicht authentifiziert, nicht berechtigt, ungültig und konfliktbehaftet unterscheiden.
  • Schritt 4: Interne Details aus Fehlerantworten entfernen und serverseitig korrelierbar protokollieren.
  • Schritt 5: Negativfälle für manipulierte Filter, IDs und Mandanten testen.
  • Praxisauftrag
  1. Schritt 1: Erlaubte Ursprünge und Clienttypen bestimmen.
  2. Schritt 2: Sitzungs- oder Tokeninformationen sicher übertragen.
  3. Schritt 3: Nicht authentifiziert, nicht berechtigt, ungültig und konfliktbehaftet unterscheiden.
  4. Schritt 4: Interne Details aus Fehlerantworten entfernen und serverseitig korrelierbar protokollieren.
  5. Schritt 5: Negativfälle für manipulierte Filter, IDs und Mandanten testen.

Praxisauftrag: Ein einheitlicher Fehlervertrag und eine Negativtestmatrix für drei API-Zugänge werden umgesetzt.

8. API-Verträge, Versionierung und Tests

Stabile Integrationen benötigen maschinenprüfbare Erwartungen und einen kontrollierten Umgang mit Änderungen.

Kapitelinhaltsverzeichnis

  • Schritt 1: Relevante Requests, Responses und Fehler als Vertrag erfassen.
  • Schritt 2: Schema- und Beispieltests für REST und eigene Endpunkte definieren.
  • Schritt 3: GraphQL-Abfragen gegen erwartete Typen und Felder prüfen.
  • Schritt 4: Brechende Änderungen erkennen und Migrationszeitraum festlegen.
  • Schritt 5: Vertragstests in Build und Freigabe integrieren.
  • Praxisauftrag
  1. Schritt 1: Relevante Requests, Responses und Fehler als Vertrag erfassen.
  2. Schritt 2: Schema- und Beispieltests für REST und eigene Endpunkte definieren.
  3. Schritt 3: GraphQL-Abfragen gegen erwartete Typen und Felder prüfen.
  4. Schritt 4: Brechende Änderungen erkennen und Migrationszeitraum festlegen.
  5. Schritt 5: Vertragstests in Build und Freigabe integrieren.

Praxisauftrag: Ein kleiner Satz automatisierter Vertragstests wird erstellt und durch eine absichtlich brechende Änderung verifiziert.

Praxisübungen

  • API-Entscheidungsmatrix
  • REST- und GraphQL-Abfragen mit Filtern
  • Local-API-Prozess mit Benutzerkontext
  • Eigener idempotenter Endpunkt
  • Performance- und Vertragstests

Die Übungen werden mit klaren Eingangsdaten, Prüfkriterien und dokumentierten Soll-Ergebnissen durchgeführt. Fehler werden nicht nur korrigiert, sondern anhand ihrer Ursache, Auswirkung und geeigneten Präventionsmaßnahme eingeordnet.

Lernkontrolle und Dokumentation

Die Lernkontrolle verbindet kurze Verständnisfragen, Konfigurationsprüfungen, Code- oder Modellreviews und eine abschließende Transferaufgabe. Entscheidend ist die nachvollziehbare Begründung der gewählten Lösung.

  • Abgleich der Umsetzung mit den fachlichen Akzeptanzkriterien
  • Prüfung von Berechtigungen, Validierung, Fehlerbehandlung und Wartbarkeit
  • Dokumentation der zentralen Entscheidungen und Betriebsannahmen
  • Festhalten offener Risiken und der nächsten Umsetzungsschritte
  • Erstellung einer wiederverwendbaren Checkliste für das eigene Projekt

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Backend-, Frontend- und Full-Stack-Entwicklung, Integrationsentwicklung, API Architecture und Qualitätssicherung.
Voraussetzungen: Gute Kenntnisse in TypeScript, HTTP, JSON und Payload-Grundlagen; Erfahrung mit REST oder GraphQL ist hilfreich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Stream live 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
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