Seminar ProjectDiscovery Nuclei – Kompaktseminar: Nuclei in der Praxis

Seminar / Training

Das Kompaktformat richtet sich an Fachkräfte, die in kurzer Zeit einen belastbaren Einstieg mit direktem Praxisbezug benötigen. Der Schwerpunkt liegt auf den am häufigsten benötigten Arbeitsabläufen: Ziele vorbereiten, Scans sicher steuern, Templates verstehen und entwickeln, geschützte Anwendungen prüfen, Ergebnisse verifizieren und Abläufe automatisieren.

Inhaltsübersicht

  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Lernziele
  • Seminarinhalte
  • Modul 1: Tag 1: Aufbau, Zieldefinition und erster Baseline-Scan
  • Modul 2: Tag 1: Ergebnisinterpretation und sichere Scanprofile
  • Modul 3: Tag 2: Template-Grundstruktur und HTTP-Request
  • Modul 4: Tag 2: Matcher, Extraktor und Mehrschrittlogik
  • Modul 5: Tag 2: Authentifizierter Laborfall
  • Modul 6: Tag 3: Automation und CI/CD-Baustein
  • Modul 7: Tag 3: Reporting, Baseline und Wiederholungsprüfung
  • Modul 8: Tag 3: Betriebsgrenzen und nächste Ausbaustufen
  • Praxisübungen
  • Methodik

Zielgruppe

  • Technische Security-Teams mit kurzfristigem Einführungsbedarf
  • DevSecOps-, Plattform- und Application-Security-Fachkräfte
  • System- und Cloud-Administration mit Prüfaufgaben
  • Softwareentwicklung und Qualitätssicherung für wiederkehrende Sicherheitskontrollen

Voraussetzungen

  • Grundkenntnisse zu Netzwerk, HTTP, TLS und Webanwendungen
  • Grundlegender Umgang mit Kommandozeile und YAML
  • Verständnis eines einfachen CI/CD-Ablaufs ist hilfreich
  • Nutzung ausschließlich in der bereitgestellten Laborumgebung oder nach ausdrücklicher Freigabe

Lernziele

  • Nuclei installieren, aktualisieren und reproduzierbar ausführen
  • Ziele und Templates für einen klaren Prüfauftrag auswählen
  • Sichere Limits und nachvollziehbare Scanprofile einsetzen
  • Ein eigenes HTTP-Template mit Matchern und Extraktor entwickeln
  • Authentifizierte Prüfung in einem begrenzten Laborfall konfigurieren
  • Ergebnisse verifizieren, priorisieren und maschinenlesbar exportieren
  • Einen kleinen Pipeline- und Wiederholungsprozess aufbauen

Seminarinhalte

Die Inhalte werden vom sicheren Aufbau einer Laborumgebung bis zur reproduzierbaren Anwendung in Entwicklungs-, Betriebs- und Sicherheitsprozessen erarbeitet. Jeder Themenblock verbindet fachliche Einordnung, Konfiguration, Ausführung, Auswertung und Qualitätssicherung.

1. Tag 1: Aufbau, Zieldefinition und erster Baseline-Scan

Der Einstieg verbindet Laboraufbau, Versionierung, Zielbereinigung und konservative Ausführung. Ein kleiner Baseline-Scan schafft die gemeinsame Arbeitsgrundlage.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Arbeitsverzeichnis und Ausführungsumgebung vorbereiten
  2. Versionen von Runner und Templates erfassen
  3. Zielliste normalisieren und auf freigegebene Laborziele begrenzen
  4. Kleinen Template-Satz nach Technologie und Zweck auswählen
  5. Scan mit niedriger Rate ausführen und Treffer sowie Fehler getrennt speichern

2. Tag 1: Ergebnisinterpretation und sichere Scanprofile

Treffer werden anhand der Template-Logik verifiziert. Aus Zielquelle, Filtern, Limits und Ausgabeformat entsteht ein wiederverwendbares Profil.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Treffer in Template-ID, Ziel, Matcher und Schweregrad zerlegen
  2. Template-Nachweisbedingung nachvollziehen
  3. Positiven Treffer in der Laborumgebung reproduzieren
  4. Fehlalarm und technisches Scanproblem unterscheiden
  5. Geprüfte Parameter als Baseline-Profil dokumentieren

3. Tag 2: Template-Grundstruktur und HTTP-Request

Aus einer klaren Prüfhypothese wird ein minimales HTTP-Template. Metadaten und Request bleiben nachvollziehbar und auf den Laborfall begrenzt.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Prüfhypothese und positiven sowie negativen Zustand formulieren
  2. Template-ID, Name, Schweregrad und Tags anlegen
  3. Minimalen HTTP-Request mit Methode und Pfad definieren
  4. Template syntaktisch validieren
  5. Request gegen beide Testzustände ausführen und vergleichen

4. Tag 2: Matcher, Extraktor und Mehrschrittlogik

Mehrere Signale reduzieren Fehlalarme. Ein extrahierter Wert wird in einem kontrollierten Folge-Request wiederverwendet.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Primären Status- oder Inhaltsmatcher erstellen
  2. Unterstützenden Matcher ergänzen und logisch verknüpfen
  3. Dynamischen Wert aus der ersten Antwort extrahieren
  4. Wert in einem zweiten Request verwenden
  5. Positiven, negativen und fehlenden Extraktionsfall testen

5. Tag 2: Authentifizierter Laborfall

Zugangsdaten bleiben außerhalb des Templates. Login-Erfolg und Sitzungsgültigkeit werden vor der eigentlichen Prüfung kontrolliert.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Testkonto und erlaubten Funktionsumfang festlegen
  2. Zugangswert über eine getrennte Secret-Konfiguration bereitstellen
  3. Login- oder Token-Schritt ausführen
  4. Erfolgsmerkmal und Zugriff auf geschützte Ressource prüfen
  5. Sitzung und temporäre Testdaten nach dem Lauf bereinigen

6. Tag 3: Automation und CI/CD-Baustein

Ein schneller Scan wird als reproduzierbarer Pipeline-Job vorbereitet. Versionen, Secrets, Zeitbudget und Fehlercodes sind eindeutig.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Geeigneten Pipeline-Zeitpunkt und freigegebenes Testziel bestimmen
  2. Nuclei- und Template-Version fixieren
  3. Begrenztes Scanprofil mit Timeout und Rate-Limit hinterlegen
  4. Maschinenlesbares Ergebnis als Pipeline-Artefakt erzeugen
  5. Jobverhalten bei Treffer, leerem Ergebnis und technischem Fehler testen

7. Tag 3: Reporting, Baseline und Wiederholungsprüfung

Ergebnisse werden normalisiert, gegen bekannte Befunde verglichen und für eine spätere Wiederholungsprüfung vorbereitet.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. JSONL-Ergebnis auf erforderliche Felder und Vollständigkeit prüfen
  2. Duplikatschlüssel aus Template, Ziel und relevantem Kontext bilden
  3. Bekannten Laborbefund als Baseline markieren
  4. Neuen Treffer vom bekannten Befund unterscheiden
  5. Wiederholungsprüfung nach einer simulierten Behebung ausführen

8. Tag 3: Betriebsgrenzen und nächste Ausbaustufen

Zum Abschluss werden Skalierung, Fuzzing, Headless, Multi-Protokoll und Governance eingeordnet. Daraus entsteht ein realistischer Ausbauplan.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Aktuelle Ziele, Template-Anforderungen und Betriebsressourcen bewerten
  2. Themen mit zusätzlichem Spezialisierungsbedarf identifizieren
  3. Sicherheits- und Freigaberegeln für eigene Templates festlegen
  4. Pilotbetrieb mit Umfang, Metriken und Verantwortlichkeiten planen
  5. Konkrete Reihenfolge der nächsten Fachmodule dokumentieren

Praxisübungen

  • Baseline-Scan mit bereinigter Zielliste und sicherem Ausführungsprofil
  • Verifikation eines Treffers und Abgrenzung zu einem technischen Scanfehler
  • Entwicklung eines zweistufigen HTTP-Templates mit Matcher und Extraktor
  • Authentifizierter Laborfall mit getrennt verwalteten Zugangsdaten
  • Kleiner CI/CD-Job mit maschinenlesbarem Ergebnis und Fehlerfalltests
  • Baseline-Vergleich und Wiederholungsprüfung nach simulierter Behebung

Methodik

  • Fachliche Einordnung mit kompakten Demonstrationen
  • Nachvollziehbare Schritt-für-Schritt-Übungen in einer isolierten Laborumgebung
  • Analyse typischer Fehlkonfigurationen, Fehlalarme und Betriebsrisiken
  • Übertragung der erarbeiteten Muster auf eigene technische und organisatorische Rahmenbedingungen

Fachbereichsleitung und Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Technische Security-Teams mit kurzfristigem Einführungsbedarf, DevSecOps-, Plattform- und Application-Security-Fachkräfte, System- und Cloud-Administration mit Prüfaufgaben, Softwareentwicklung und Qualitätssicherung für wiederkehrende Sicherheitskontrollen
Voraussetzungen: Grundkenntnisse zu Netzwerk, HTTP, TLS und Webanwendungen; Grundlegender Umgang mit Kommandozeile und YAML; Verständnis eines einfachen CI/CD-Ablaufs ist hilfreich; Nutzung ausschließlich in der bereitgestellten Laborumgebung oder nach ausdrücklicher Freigabe
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Schritt-für-Schritt-Übungen und selbstständige Laboraufgaben
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - alle Formate mit Live-Trainer, Webinar nur bei ausdrücklicher Beauftragung
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Digitale Dokumentation und Übungsunterlagen
Teilnahmezertifikat: ja
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen, wahlweise vegetarisch
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
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Graz 3 Tage
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