Seminarprofil
Inhaltsübersicht
- Seminarziel
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Lernziele
- Seminarinhalte
- Praxisübungen
- Methodik
Seminarziel
Analyse und kontrollierte Behandlung von Architekturabhängigkeiten bei Android-Anwendungen und nativen Bibliotheken.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Android-Entwickler, QA-Ingenieure, Plattformadministratoren und Build-Verantwortliche.
Voraussetzungen: Sichere Linux- und Android-Grundkenntnisse; Verständnis von APK-Aufbau und nativen Bibliotheken.
Lernziele
- ABI-Anforderungen von Anwendungen zuverlässig ermitteln
- Architekturfehler von allgemeinen Installationsfehlern unterscheiden
- Native-Bridge-Ansätze technisch und lizenzrechtlich bewerten
- Kompatibilitätstests reproduzierbar dokumentieren
Seminarinhalte
1. Android-ABIs unterscheiden
- Schritt 1: Zielbild, Abhängigkeiten und prüfbare Sollwerte für arm64-v8a, armeabi-v7a, x86_64, Paketaufbau, Architektur des Hosts und Architektur des ReDroid-Images festlegen.
- Schritt 2: Ausgangszustand auf Host, Container und Android-Instanz erfassen und Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
- Schritt 3: Den Themenblock „Android-ABIs unterscheiden“ kontrolliert umsetzen; Konfigurationswerte und Entscheidungen versionierbar dokumentieren.
- Schritt 4: Funktion mit Positiv-, Negativ- und Neustarttest prüfen und anhand der festgelegten Kriterien abnehmen.
- Schritt 5: Abweichungen eingrenzen, eine sichere Rückfalloption vorhalten und das Betriebs- oder Testverfahren aktualisieren.
2. APK-Inhalte untersuchen
- Schritt 1: Zielbild, Abhängigkeiten und prüfbare Sollwerte für Manifest, Split-Pakete, lib-Verzeichnisse, native Abhängigkeiten, Signaturen und dynamisch nachgeladene Komponenten festlegen.
- Schritt 2: Ausgangszustand auf Host, Container und Android-Instanz erfassen und Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
- Schritt 3: Den Themenblock „APK-Inhalte untersuchen“ kontrolliert umsetzen; Konfigurationswerte und Entscheidungen versionierbar dokumentieren.
- Schritt 4: Funktion mit Positiv-, Negativ- und Neustarttest prüfen und anhand der festgelegten Kriterien abnehmen.
- Schritt 5: Abweichungen eingrenzen, eine sichere Rückfalloption vorhalten und das Betriebs- oder Testverfahren aktualisieren.
3. Fehlerbilder erkennen
- Schritt 1: Zielbild, Abhängigkeiten und prüfbare Sollwerte für INSTALL_FAILED_NO_MATCHING_ABIS, Linkerfehler, fehlende Symbole, Prozessabbruch und Unterschiede zwischen Java- und Native-Code festlegen.
- Schritt 2: Ausgangszustand auf Host, Container und Android-Instanz erfassen und Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
- Schritt 3: Den Themenblock „Fehlerbilder erkennen“ kontrolliert umsetzen; Konfigurationswerte und Entscheidungen versionierbar dokumentieren.
- Schritt 4: Funktion mit Positiv-, Negativ- und Neustarttest prüfen und anhand der festgelegten Kriterien abnehmen.
- Schritt 5: Abweichungen eingrenzen, eine sichere Rückfalloption vorhalten und das Betriebs- oder Testverfahren aktualisieren.
4. Native Bridge einordnen
- Schritt 1: Zielbild, Abhängigkeiten und prüfbare Sollwerte für Übersetzungsprinzip, Integrationspunkte, Leistungsgrenzen, Kompatibilitätsrisiken und zulässige Bezugs- oder Nutzungsmodelle festlegen.
- Schritt 2: Ausgangszustand auf Host, Container und Android-Instanz erfassen und Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
- Schritt 3: Den Themenblock „Native Bridge einordnen“ kontrolliert umsetzen; Konfigurationswerte und Entscheidungen versionierbar dokumentieren.
- Schritt 4: Funktion mit Positiv-, Negativ- und Neustarttest prüfen und anhand der festgelegten Kriterien abnehmen.
- Schritt 5: Abweichungen eingrenzen, eine sichere Rückfalloption vorhalten und das Betriebs- oder Testverfahren aktualisieren.
5. Image und Properties abstimmen
- Schritt 1: Zielbild, Abhängigkeiten und prüfbare Sollwerte für Architekturmerkmale, System-Properties, Paketmanagererwartungen, Bibliothekspfade und Startreihenfolge festlegen.
- Schritt 2: Ausgangszustand auf Host, Container und Android-Instanz erfassen und Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
- Schritt 3: Den Themenblock „Image und Properties abstimmen“ kontrolliert umsetzen; Konfigurationswerte und Entscheidungen versionierbar dokumentieren.
- Schritt 4: Funktion mit Positiv-, Negativ- und Neustarttest prüfen und anhand der festgelegten Kriterien abnehmen.
- Schritt 5: Abweichungen eingrenzen, eine sichere Rückfalloption vorhalten und das Betriebs- oder Testverfahren aktualisieren.
6. Kompatibilität prüfen
- Schritt 1: Zielbild, Abhängigkeiten und prüfbare Sollwerte für Installationsmatrix, Starttest, Funktionspfade, native Last, Logcat-Auswertung und wiederholbare Bewertungskriterien festlegen.
- Schritt 2: Ausgangszustand auf Host, Container und Android-Instanz erfassen und Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
- Schritt 3: Den Themenblock „Kompatibilität prüfen“ kontrolliert umsetzen; Konfigurationswerte und Entscheidungen versionierbar dokumentieren.
- Schritt 4: Funktion mit Positiv-, Negativ- und Neustarttest prüfen und anhand der festgelegten Kriterien abnehmen.
- Schritt 5: Abweichungen eingrenzen, eine sichere Rückfalloption vorhalten und das Betriebs- oder Testverfahren aktualisieren.
7. Performance bewerten
- Schritt 1: Zielbild, Abhängigkeiten und prüfbare Sollwerte für Übersetzungsaufwand, CPU-Last, Startzeit, Speicherverbrauch, Grafikauswirkungen und Vergleich mit nativer Ausführung festlegen.
- Schritt 2: Ausgangszustand auf Host, Container und Android-Instanz erfassen und Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
- Schritt 3: Den Themenblock „Performance bewerten“ kontrolliert umsetzen; Konfigurationswerte und Entscheidungen versionierbar dokumentieren.
- Schritt 4: Funktion mit Positiv-, Negativ- und Neustarttest prüfen und anhand der festgelegten Kriterien abnehmen.
- Schritt 5: Abweichungen eingrenzen, eine sichere Rückfalloption vorhalten und das Betriebs- oder Testverfahren aktualisieren.
8. Freigabeprozess definieren
- Schritt 1: Zielbild, Abhängigkeiten und prüfbare Sollwerte für unterstützte ABI-Matrix, Ausschlusskriterien, Ausnahmen, Dokumentation und Regressionstest nach Imagewechsel festlegen.
- Schritt 2: Ausgangszustand auf Host, Container und Android-Instanz erfassen und Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
- Schritt 3: Den Themenblock „Freigabeprozess definieren“ kontrolliert umsetzen; Konfigurationswerte und Entscheidungen versionierbar dokumentieren.
- Schritt 4: Funktion mit Positiv-, Negativ- und Neustarttest prüfen und anhand der festgelegten Kriterien abnehmen.
- Schritt 5: Abweichungen eingrenzen, eine sichere Rückfalloption vorhalten und das Betriebs- oder Testverfahren aktualisieren.
Praxisübungen
Übung 1: APK auf enthaltene ABIs und native Bibliotheken untersuchen
- Schritt 1: Ausgangszustand, benötigte Zugriffe und erwartetes Ergebnis festhalten.
- Schritt 2: Die Aufgabe „APK auf enthaltene ABIs und native Bibliotheken untersuchen“ anhand der Seminarumgebung schrittweise durchführen.
- Schritt 3: Technische Wirkung mit geeigneten Status-, Log- und Funktionstests überprüfen.
- Schritt 4: Änderungen dokumentieren, Umgebung bereinigen und einen reproduzierbaren Wiederholungsweg festlegen.
Übung 2: typischen ABI-Fehler provozieren und anhand der Logs diagnostizieren
- Schritt 1: Ausgangszustand, benötigte Zugriffe und erwartetes Ergebnis festhalten.
- Schritt 2: Die Aufgabe „typischen ABI-Fehler provozieren und anhand der Logs diagnostizieren“ anhand der Seminarumgebung schrittweise durchführen.
- Schritt 3: Technische Wirkung mit geeigneten Status-, Log- und Funktionstests überprüfen.
- Schritt 4: Änderungen dokumentieren, Umgebung bereinigen und einen reproduzierbaren Wiederholungsweg festlegen.
Übung 3: Kompatibilitätsmatrix für mehrere Images aufbauen
- Schritt 1: Ausgangszustand, benötigte Zugriffe und erwartetes Ergebnis festhalten.
- Schritt 2: Die Aufgabe „Kompatibilitätsmatrix für mehrere Images aufbauen“ anhand der Seminarumgebung schrittweise durchführen.
- Schritt 3: Technische Wirkung mit geeigneten Status-, Log- und Funktionstests überprüfen.
- Schritt 4: Änderungen dokumentieren, Umgebung bereinigen und einen reproduzierbaren Wiederholungsweg festlegen.
Übung 4: Native-Bridge-Einsatz anhand von Funktion, Leistung und Risiko bewerten
- Schritt 1: Ausgangszustand, benötigte Zugriffe und erwartetes Ergebnis festhalten.
- Schritt 2: Die Aufgabe „Native-Bridge-Einsatz anhand von Funktion, Leistung und Risiko bewerten“ anhand der Seminarumgebung schrittweise durchführen.
- Schritt 3: Technische Wirkung mit geeigneten Status-, Log- und Funktionstests überprüfen.
- Schritt 4: Änderungen dokumentieren, Umgebung bereinigen und einen reproduzierbaren Wiederholungsweg festlegen.
Methodik
Die Themen werden durch fachliche Einordnung, Live-Demonstrationen und angeleitete Übungen am System vermittelt. Jeder technische Block folgt demselben belastbaren Vorgehen: Anforderungen festlegen, Ausgangszustand prüfen, Änderung kontrolliert durchführen, Ergebnis verifizieren und Wiederanlauf beziehungsweise Rückfall dokumentieren.
Fachbereichsleitung und Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Android-Entwickler, QA-Ingenieure, Plattformadministratoren und Build-Verantwortliche. |
| Voraussetzungen: | Sichere Linux- und Android-Grundkenntnisse; Verständnis von APK-Aufbau und nativen Bibliotheken. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachliche Einordnung, Demonstrationen, angeleitete praktische Übungen und strukturierte Fehlerdiagnose am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse oder Workshop; Durchführung mit Trainer vor Ort, Webinar nur bei ausdrücklicher Vereinbarung |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch; bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Ausführliche Dokumentation als Datenträger oder Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja |
| Verpflegung: | Kalt- und Warmgetränke sowie Mittagessen, wahlweise vegetarisch |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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