Seminar SAP Datasphere – Administration, Spaces und Tenant-Konfiguration

Dieses Seminar vermittelt die technische und organisatorische Administration eines SAP-Datasphere-Tenants. Im Mittelpunkt stehen die Einrichtung belastbarer Space-Strukturen, die Zuweisung von Ressourcen, die Verwaltung von Benutzern und Teams sowie die kontrollierte Bereitstellung von Verbindungen und Plattformfunktionen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Zielsetzung
  2. Lernziele
  3. Zielgruppe
  4. Voraussetzungen
  5. Seminarinhalte
  6. Praxisübungen

Zielsetzung

Inhaltsverzeichnis: fachliches Ziel · technisches Ziel · Qualität und Betriebsfähigkeit

Ziel ist eine nachvollziehbar dokumentierte Tenant- und Space-Architektur, die Entwicklung, Test, Produktion und fachliche Zuständigkeiten sauber trennt und zugleich einen stabilen Betrieb ermöglicht.

Lernziele

Inhaltsverzeichnis: Einordnung · Umsetzung · Prüfung · Dokumentation

  • die fachlichen und technischen Grundlagen zu Plattformarchitektur und Administrationsmodell, Tenant-Grundeinstellungen, Space-Konzept und Namenskonventionen sicher einordnen
  • Anforderungen in nachvollziehbare Konfigurations-, Integrations- oder Modellierungsschritte überführen
  • einen durchgängigen Praxisfall mit kontrollierten Zwischenschritten umsetzen
  • Datenqualität, Berechtigungen, Abhängigkeiten und Laufverhalten mit festgelegten Prüfkriterien bewerten
  • die Lösung dokumentieren, deployen und für einen geregelten Betrieb beziehungsweise die weitere Nutzung vorbereiten

Zielgruppe

Inhaltsverzeichnis: Rollen · Aufgabenbereiche · Projektbezug

SAP-Datasphere-Administratoren, Plattformverantwortliche, Cloud-Administratoren, Enterprise-Architekten und technische Projektleitungen

Voraussetzungen

Inhaltsverzeichnis: Fachkenntnisse · technische Grundlagen · empfohlene Praxiserfahrung

Grundkenntnisse in Cloud-Plattformen, Datenbanken und Identitätsverwaltung; erste Erfahrungen mit SAP Datasphere sind hilfreich

Seminarinhalte

Inhaltsverzeichnis: Plattformarchitektur und Administrationsmodell · Tenant-Grundeinstellungen · Space-Konzept und Namenskonventionen · Ressourcen und Kapazitäten · Benutzer, Teams und administrative Rollen · Verbindungen zentral verwalten · Betriebsrichtlinien und Änderungsprozesse · Administrative Fehleranalyse

  1. Plattformarchitektur und Administrationsmodell
  2. Tenant-Grundeinstellungen
  3. Space-Konzept und Namenskonventionen
  4. Ressourcen und Kapazitäten
  5. Benutzer, Teams und administrative Rollen
  6. Verbindungen zentral verwalten
  7. Betriebsrichtlinien und Änderungsprozesse
  8. Administrative Fehleranalyse

Modul 1: Plattformarchitektur und Administrationsmodell

Inhaltsverzeichnis: SAP Datasphere innerhalb einer modernen Daten- und Analysearchitektur einordnen · Tenant, Repository, Laufzeit, Speicher und angebundene Dienste voneinander abgrenzen · administrative, technische und fachliche Verantwortungsbereiche festlegen · eine Betriebslandkarte mit Systemen, Mandanten und Zuständigkeiten erstellen

  1. Schritt 1: SAP Datasphere innerhalb einer modernen Daten- und Analysearchitektur einordnen
  2. Schritt 2: Tenant, Repository, Laufzeit, Speicher und angebundene Dienste voneinander abgrenzen
  3. Schritt 3: administrative, technische und fachliche Verantwortungsbereiche festlegen
  4. Schritt 4: eine Betriebslandkarte mit Systemen, Mandanten und Zuständigkeiten erstellen

Praxis: Eine Zielarchitektur für einen Beispiel-Tenant mit Entwicklungs-, Test- und Produktionsbezug dokumentieren

Modul 2: Tenant-Grundeinstellungen

Inhaltsverzeichnis: regionale, sprachliche und technische Tenant-Einstellungen prüfen · Einstellungen für Benachrichtigungen, Zeitpläne und Standardverhalten bewerten · zulässige Funktionen anhand von Sicherheits- und Betriebsanforderungen festlegen · Änderungen kontrolliert dokumentieren und mit einem Freigabeprozess verbinden

  1. Schritt 1: regionale, sprachliche und technische Tenant-Einstellungen prüfen
  2. Schritt 2: Einstellungen für Benachrichtigungen, Zeitpläne und Standardverhalten bewerten
  3. Schritt 3: zulässige Funktionen anhand von Sicherheits- und Betriebsanforderungen festlegen
  4. Schritt 4: Änderungen kontrolliert dokumentieren und mit einem Freigabeprozess verbinden

Praxis: Eine Administrations-Checkliste für die Erstkonfiguration ausfüllen

Modul 3: Space-Konzept und Namenskonventionen

Inhaltsverzeichnis: fachliche und technische Kriterien für Spaces definieren · Namenskonventionen für Spaces, Objekte, Verbindungen und Schemas entwickeln · Abhängigkeiten zwischen Quell-, Integrations-, Modellierungs- und Konsum-Spaces planen · Freigabe- und Sharing-Mechanismen zwischen Spaces nachvollziehbar gestalten

  1. Schritt 1: fachliche und technische Kriterien für Spaces definieren
  2. Schritt 2: Namenskonventionen für Spaces, Objekte, Verbindungen und Schemas entwickeln
  3. Schritt 3: Abhängigkeiten zwischen Quell-, Integrations-, Modellierungs- und Konsum-Spaces planen
  4. Schritt 4: Freigabe- und Sharing-Mechanismen zwischen Spaces nachvollziehbar gestalten

Praxis: Eine mehrstufige Space-Landschaft für Vertrieb, Finanzen und zentrale Datenintegration entwerfen

Modul 4: Ressourcen und Kapazitäten

Inhaltsverzeichnis: Speicher-, Laufzeit- und Workload-Anforderungen je Space erfassen · Ressourcenquoten anhand von Datenvolumen und Nutzungsmustern zuweisen · Engpässe durch geeignete Trennung von Lastprofilen reduzieren · Kapazitätsänderungen mit Messwerten und Verantwortlichkeiten dokumentieren

  1. Schritt 1: Speicher-, Laufzeit- und Workload-Anforderungen je Space erfassen
  2. Schritt 2: Ressourcenquoten anhand von Datenvolumen und Nutzungsmustern zuweisen
  3. Schritt 3: Engpässe durch geeignete Trennung von Lastprofilen reduzieren
  4. Schritt 4: Kapazitätsänderungen mit Messwerten und Verantwortlichkeiten dokumentieren

Praxis: Ein Ressourcenmodell für drei Spaces mit unterschiedlichen Lastprofilen erstellen

Modul 5: Benutzer, Teams und administrative Rollen

Inhaltsverzeichnis: Identitäten, Benutzergruppen und Teams aus dem Identitätskonzept ableiten · globale und scoped Rollen voneinander unterscheiden · administrative Aufgaben nach dem Prinzip der Funktionstrennung verteilen · Eintritt, Rollenwechsel und Austritt als standardisierte Prozesse abbilden

  1. Schritt 1: Identitäten, Benutzergruppen und Teams aus dem Identitätskonzept ableiten
  2. Schritt 2: globale und scoped Rollen voneinander unterscheiden
  3. Schritt 3: administrative Aufgaben nach dem Prinzip der Funktionstrennung verteilen
  4. Schritt 4: Eintritt, Rollenwechsel und Austritt als standardisierte Prozesse abbilden

Praxis: Ein Rollen- und Verantwortlichkeitsmodell für Administratoren, Entwickler und Fachanwender ausarbeiten

Modul 6: Verbindungen zentral verwalten

Inhaltsverzeichnis: Verbindungstypen nach Quelle, Zugriffsmethode und Betriebsmodell klassifizieren · Verbindungsparameter, technische Benutzer und Zertifikate sicher verwalten · Verbindungen Spaces kontrolliert zuordnen und Wiederverwendung planen · Konnektivität und Berechtigungen mit einem reproduzierbaren Testverfahren prüfen

  1. Schritt 1: Verbindungstypen nach Quelle, Zugriffsmethode und Betriebsmodell klassifizieren
  2. Schritt 2: Verbindungsparameter, technische Benutzer und Zertifikate sicher verwalten
  3. Schritt 3: Verbindungen Spaces kontrolliert zuordnen und Wiederverwendung planen
  4. Schritt 4: Konnektivität und Berechtigungen mit einem reproduzierbaren Testverfahren prüfen

Praxis: Eine Verbindung von der Anforderung bis zum dokumentierten Funktionstest administrativ vorbereiten

Modul 7: Betriebsrichtlinien und Änderungsprozesse

Inhaltsverzeichnis: Standards für Konfiguration, Dokumentation und Freigabe formulieren · Änderungen nach Risiko, Auswirkung und Rückfallmöglichkeit bewerten · regelmäßige administrative Kontrollen und Rezertifizierungen terminieren · Betriebsübergabe und Verantwortungsnachweise in einer Runbook-Struktur festhalten

  1. Schritt 1: Standards für Konfiguration, Dokumentation und Freigabe formulieren
  2. Schritt 2: Änderungen nach Risiko, Auswirkung und Rückfallmöglichkeit bewerten
  3. Schritt 3: regelmäßige administrative Kontrollen und Rezertifizierungen terminieren
  4. Schritt 4: Betriebsübergabe und Verantwortungsnachweise in einer Runbook-Struktur festhalten

Praxis: Ein kompaktes Betriebs- und Änderungs-Runbook erstellen

Modul 8: Administrative Fehleranalyse

Inhaltsverzeichnis: typische Fehlerbilder bei Spaces, Rollen, Ressourcen und Verbindungen unterscheiden · Protokolle und Statusinformationen systematisch auswerten · Ursachen mit einem schrittweisen Ausschlussverfahren eingrenzen · Korrektur, Nachweis und Prävention in einem Störungsprotokoll erfassen

  1. Schritt 1: typische Fehlerbilder bei Spaces, Rollen, Ressourcen und Verbindungen unterscheiden
  2. Schritt 2: Protokolle und Statusinformationen systematisch auswerten
  3. Schritt 3: Ursachen mit einem schrittweisen Ausschlussverfahren eingrenzen
  4. Schritt 4: Korrektur, Nachweis und Prävention in einem Störungsprotokoll erfassen

Praxis: Mehrere vorbereitete Administrationsfehler anhand eines Diagnoseleitfadens beheben

Praxisübungen

Inhaltsverzeichnis: Tenant- und Space-Struktur für ein mehrstufiges Unternehmensszenario aufbauen · Ressourcen, Rollen und Verbindungen anhand definierter Standards konfigurieren · Administrations-Runbook und Kontrollliste für den Regelbetrieb erstellen

  • Tenant- und Space-Struktur für ein mehrstufiges Unternehmensszenario aufbauen
  • Ressourcen, Rollen und Verbindungen anhand definierter Standards konfigurieren
  • Administrations-Runbook und Kontrollliste für den Regelbetrieb erstellen

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: SAP-Datasphere-Administratoren, Plattformverantwortliche, Cloud-Administratoren, Enterprise-Architekten und technische Projektleitungen
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Cloud-Plattformen, Datenbanken und Identitätsverwaltung; erste Erfahrungen mit SAP Datasphere sind hilfreich
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
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