Seminar / Training
Das viertägige Seminar konzentriert sich auf den vollständigen Day-2-Betrieb produktiver simplyblock Umgebungen. Es verbindet tägliche Zustandskontrolle, Wartung, Skalierung, Upgrades, Node-Wechsel, Pfadwiederherstellung und strukturierte Störungsanalyse.
Der Umfang rechtfertigt vier Tage, weil regulärer Betrieb und Fehlerbehebung nicht isoliert betrachtet werden. Jede Änderung wird mit Vorprüfung, Sicherung, Durchführung, Validierung und Rückfallverfahren geübt; Störungen werden anhand eines einheitlichen Diagnosemodells eingegrenzt.
Inhaltsübersicht
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarziele
- Betriebsmodell und tägliche Kontrollen
- Cluster Health und Volume Conditions
- Monitoring und Logkorrelation
- Storage Nodes stoppen und neu starten
- Cluster und Storage Pool erweitern
- Storage Node migrieren oder ersetzen
- Volume-Verbindungen wiederherstellen
- Cluster-Upgrade durchführen
- Control-Plane-Störungen analysieren
- Storage-Plane-Störungen analysieren
- Kubernetes-CSI-Störungen analysieren
- Incident Response und Nachbereitung
- Praxisübungen
- Methodische Umsetzung
Zielgruppe
Erfahrene Storage-Administratoren, SRE-, Plattform- und Bereitschaftsteams mit Verantwortung für Produktionscluster
Voraussetzungen
Praktische simplyblock Grundkenntnisse, sichere Linux- und Netzwerkadministration sowie Erfahrung mit Monitoring und Incident-Prozessen
Seminarziele
- Gesundheit, Kapazität und Leistung eines Clusters belastbar beurteilen
- Wartungsarbeiten an Nodes, Pools und Volumes sicher durchführen
- Cluster und Pools ohne ungeplante Unterbrechung erweitern
- Upgrades, Node-Migration und Node-Ersatz kontrolliert planen
- Control Plane, Storage Plane und CSI-Störungen systematisch analysieren
- Incident-Runbooks mit Eskalations- und Rückfallkriterien erstellen
Seminarinhalte
Schritt 1: Betriebsmodell und tägliche Kontrollen
Aufbau von Rollen, Schichtübergaben, Zustandschecks, Kapazitätsschwellen, Wartungsfenstern und Änderungsfreigaben. Definition eines minimalen täglichen und wöchentlichen Prüfumfangs.
Schritt 2: Cluster Health und Volume Conditions
Auswertung von Cluster-, Node-, Geräte-, Pool- und Volume-Zuständen. Unterscheidung zwischen Warnung, Degradierung, Pfadproblem und akutem Datenrisiko.
Schritt 3: Monitoring und Logkorrelation
Zusammenführung von Metriken, Alarmen, I/O-Statistiken und Logs. Aufbau einer Zeitlinie sowie Zuordnung von Symptomen zu Control Plane, Storage Plane, Netzwerk oder Client.
Schritt 4: Storage Nodes stoppen und neu starten
Vorbedingungen, Drain- beziehungsweise Lastprüfung, kontrolliertes Stoppen, Wiederanlauf, Reintegrationskontrolle und Bewertung der zwischenzeitlichen Redundanz.
Schritt 5: Cluster und Storage Pool erweitern
Kapazitäts- und Leistungsbedarf prüfen, neuen Node oder zusätzliche Ressourcen aufnehmen, automatische Neugewichtung beobachten und Abschlusskriterien festlegen.
Schritt 6: Storage Node migrieren oder ersetzen
Planung von Hardwarewechsel, Adress- oder Standortänderung, Aufnahme des Ersatzsystems, Datenneuverteilung und kontrollierte Außerbetriebnahme des Altgeräts.
Schritt 7: Volume-Verbindungen wiederherstellen
Diagnose von Initiator-, Subsystem-, Netzwerk- und Multipath-Problemen. Identifikation sekundärer Pfade, Wiederverbindung und Prüfung der Anwendungssicht.
Schritt 8: Cluster-Upgrade durchführen
Kompatibilitätsprüfung, Reihenfolge der Komponenten, Sicherung von Konfiguration und Zustandsdaten, gestufte Aktualisierung, Validierung und Rollback-Entscheidung.
Schritt 9: Control-Plane-Störungen analysieren
Prüfung von Management-Diensten, Quorum, API, interner Zustandsablage, Zertifikaten und Netzwerk. Abgrenzung zwischen einzelner Instanz und systemischem Fehler.
Schritt 10: Storage-Plane-Störungen analysieren
Untersuchung von NVMe-Geräten, SPDK-Prozessen, CPU- und NUMA-Zuordnung, Netzwerkpfaden, Rebuild und Rebalancing. Bewertung möglicher Leistungseinbußen.
Schritt 11: Kubernetes-CSI-Störungen analysieren
Prüfung von Controller- und Node-Komponenten, Secrets, StorageClasses, PVC-Ereignissen, NVMe-Kernelmodulen und Volume-Attachments.
Schritt 12: Incident Response und Nachbereitung
Priorisierung, Stabilisierung, Beweissicherung, Kommunikationsweg, Wiederherstellung, Ursachenanalyse und dauerhafte Korrekturmaßnahmen. Aufbau eines prüfbaren Incident-Protokolls.
Praxisübungen
- Täglichen Health- und Capacity-Check als Runbook ausarbeiten
- Storage Node kontrolliert stoppen, neu starten und validieren
- Clustererweiterung und Rebalancing beobachten
- Fehlerhafte Volume-Verbindung über mehrere Diagnoseebenen eingrenzen
- Upgrade mit Vorprüfung, Abnahme und Rollbackpunkt simulieren
- CSI- und Storage-Plane-Incident mit Zeitlinie bearbeiten
Methodische Umsetzung
Fachliche Erläuterungen werden unmittelbar mit Demonstrationen und geführten Übungen verbunden. Jeder Arbeitsschritt umfasst Vorbedingungen, Durchführung, Kontrolle, typische Fehlerbilder und dokumentierte Rückfallpunkte. Die Übungen erfolgen an einer vorbereiteten Laborumgebung und werden in neutral formulierten Checklisten festgehalten.
Seminar und Anbieter vergleichen
Öffentliche Schulung
Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.
Inhausschulung
Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.
Webinar
Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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René Launa
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail: rené.launa@seminar-experts.at -

Adam Steyer
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail:
Seminardetails
| Dauer: | 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich und Webinar: € 2.396 zzgl. MwSt. Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Erfahrene Storage-Administratoren, SRE-, Plattform- und Bereitschaftsteams mit Verantwortung für Produktionscluster |
| Voraussetzungen: | Praktische simplyblock Grundkenntnisse, sichere Linux- und Netzwerkadministration sowie Erfahrung mit Monitoring und Incident-Prozessen |
| Standorte: | Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000 |
Seminartermine
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