Seminar simplyblock Betrieb, Wartung und Troubleshooting

Seminar / Training

Das viertägige Seminar konzentriert sich auf den vollständigen Day-2-Betrieb produktiver simplyblock Umgebungen. Es verbindet tägliche Zustandskontrolle, Wartung, Skalierung, Upgrades, Node-Wechsel, Pfadwiederherstellung und strukturierte Störungsanalyse.

Der Umfang rechtfertigt vier Tage, weil regulärer Betrieb und Fehlerbehebung nicht isoliert betrachtet werden. Jede Änderung wird mit Vorprüfung, Sicherung, Durchführung, Validierung und Rückfallverfahren geübt; Störungen werden anhand eines einheitlichen Diagnosemodells eingegrenzt.

Inhaltsübersicht

  1. Zielgruppe
  2. Voraussetzungen
  3. Seminarziele
  4. Betriebsmodell und tägliche Kontrollen
  5. Cluster Health und Volume Conditions
  6. Monitoring und Logkorrelation
  7. Storage Nodes stoppen und neu starten
  8. Cluster und Storage Pool erweitern
  9. Storage Node migrieren oder ersetzen
  10. Volume-Verbindungen wiederherstellen
  11. Cluster-Upgrade durchführen
  12. Control-Plane-Störungen analysieren
  13. Storage-Plane-Störungen analysieren
  14. Kubernetes-CSI-Störungen analysieren
  15. Incident Response und Nachbereitung
  16. Praxisübungen
  17. Methodische Umsetzung

Zielgruppe

Erfahrene Storage-Administratoren, SRE-, Plattform- und Bereitschaftsteams mit Verantwortung für Produktionscluster

Voraussetzungen

Praktische simplyblock Grundkenntnisse, sichere Linux- und Netzwerkadministration sowie Erfahrung mit Monitoring und Incident-Prozessen

Seminarziele

  • Gesundheit, Kapazität und Leistung eines Clusters belastbar beurteilen
  • Wartungsarbeiten an Nodes, Pools und Volumes sicher durchführen
  • Cluster und Pools ohne ungeplante Unterbrechung erweitern
  • Upgrades, Node-Migration und Node-Ersatz kontrolliert planen
  • Control Plane, Storage Plane und CSI-Störungen systematisch analysieren
  • Incident-Runbooks mit Eskalations- und Rückfallkriterien erstellen

Seminarinhalte

Schritt 1: Betriebsmodell und tägliche Kontrollen

Aufbau von Rollen, Schichtübergaben, Zustandschecks, Kapazitätsschwellen, Wartungsfenstern und Änderungsfreigaben. Definition eines minimalen täglichen und wöchentlichen Prüfumfangs.

Schritt 2: Cluster Health und Volume Conditions

Auswertung von Cluster-, Node-, Geräte-, Pool- und Volume-Zuständen. Unterscheidung zwischen Warnung, Degradierung, Pfadproblem und akutem Datenrisiko.

Schritt 3: Monitoring und Logkorrelation

Zusammenführung von Metriken, Alarmen, I/O-Statistiken und Logs. Aufbau einer Zeitlinie sowie Zuordnung von Symptomen zu Control Plane, Storage Plane, Netzwerk oder Client.

Schritt 4: Storage Nodes stoppen und neu starten

Vorbedingungen, Drain- beziehungsweise Lastprüfung, kontrolliertes Stoppen, Wiederanlauf, Reintegrationskontrolle und Bewertung der zwischenzeitlichen Redundanz.

Schritt 5: Cluster und Storage Pool erweitern

Kapazitäts- und Leistungsbedarf prüfen, neuen Node oder zusätzliche Ressourcen aufnehmen, automatische Neugewichtung beobachten und Abschlusskriterien festlegen.

Schritt 6: Storage Node migrieren oder ersetzen

Planung von Hardwarewechsel, Adress- oder Standortänderung, Aufnahme des Ersatzsystems, Datenneuverteilung und kontrollierte Außerbetriebnahme des Altgeräts.

Schritt 7: Volume-Verbindungen wiederherstellen

Diagnose von Initiator-, Subsystem-, Netzwerk- und Multipath-Problemen. Identifikation sekundärer Pfade, Wiederverbindung und Prüfung der Anwendungssicht.

Schritt 8: Cluster-Upgrade durchführen

Kompatibilitätsprüfung, Reihenfolge der Komponenten, Sicherung von Konfiguration und Zustandsdaten, gestufte Aktualisierung, Validierung und Rollback-Entscheidung.

Schritt 9: Control-Plane-Störungen analysieren

Prüfung von Management-Diensten, Quorum, API, interner Zustandsablage, Zertifikaten und Netzwerk. Abgrenzung zwischen einzelner Instanz und systemischem Fehler.

Schritt 10: Storage-Plane-Störungen analysieren

Untersuchung von NVMe-Geräten, SPDK-Prozessen, CPU- und NUMA-Zuordnung, Netzwerkpfaden, Rebuild und Rebalancing. Bewertung möglicher Leistungseinbußen.

Schritt 11: Kubernetes-CSI-Störungen analysieren

Prüfung von Controller- und Node-Komponenten, Secrets, StorageClasses, PVC-Ereignissen, NVMe-Kernelmodulen und Volume-Attachments.

Schritt 12: Incident Response und Nachbereitung

Priorisierung, Stabilisierung, Beweissicherung, Kommunikationsweg, Wiederherstellung, Ursachenanalyse und dauerhafte Korrekturmaßnahmen. Aufbau eines prüfbaren Incident-Protokolls.

Praxisübungen

  • Täglichen Health- und Capacity-Check als Runbook ausarbeiten
  • Storage Node kontrolliert stoppen, neu starten und validieren
  • Clustererweiterung und Rebalancing beobachten
  • Fehlerhafte Volume-Verbindung über mehrere Diagnoseebenen eingrenzen
  • Upgrade mit Vorprüfung, Abnahme und Rollbackpunkt simulieren
  • CSI- und Storage-Plane-Incident mit Zeitlinie bearbeiten

Methodische Umsetzung

Fachliche Erläuterungen werden unmittelbar mit Demonstrationen und geführten Übungen verbunden. Jeder Arbeitsschritt umfasst Vorbedingungen, Durchführung, Kontrolle, typische Fehlerbilder und dokumentierte Rückfallpunkte. Die Übungen erfolgen an einer vorbereiteten Laborumgebung und werden in neutral formulierten Checklisten festgehalten.

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Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Seminardetails

   
Dauer: 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: € 2.396 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Erfahrene Storage-Administratoren, SRE-, Plattform- und Bereitschaftsteams mit Verantwortung für Produktionscluster
Voraussetzungen: Praktische simplyblock Grundkenntnisse, sichere Linux- und Netzwerkadministration sowie Erfahrung mit Monitoring und Incident-Prozessen
Standorte: Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Innsbruck 4 Tage
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Klagenfurt 4 Tage
Bregenz 4 Tage
Linz 4 Tage
Salzburg 4 Tage
Graz 4 Tage
Wien 4 Tage
Inhaus / Firmenseminar 4 Tage
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