Seminar X-Road Service Integration – REST, SOAP, OpenAPI und WSDL

Das dreitägige Seminar vermittelt die technische Integration von Service Consumer und Service Provider mit X-Road. REST- und SOAP-Protokolle, X-Road-Identifikatoren, Header, OpenAPI, WSDL, Metadaten, Backend-TLS, Zugriffskontrollen, Tests, Fehlerbehandlung, Versionierung und Betriebsübergabe werden an vollständigen Ende-zu-Ende-Szenarien umgesetzt.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • X-Road-Identifikatoren, REST-Header und SOAP-Header korrekt erzeugen und validieren.
  • Provider-Dienste mit OpenAPI oder WSDL sicher an den Security Server anbinden.
  • Consumer-Connectoren mit Fehlerbehandlung, Korrelation und Vertrauensprüfung entwickeln.
  • Metadaten, Zugriffsrechte und Serviceverträge kontrolliert verwalten.
  • Regressionstests, Versionierung, Monitoring und Produktionsübergabe etablieren.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Integrationsarchitektur und Nachrichtenfluss

Schwerpunkt: Consumer-System, Consumer-Security-Server, Provider-Security-Server, Provider-System, Identifikatoren, Transport, Signatur, TLS, Zugriff und Fehlerpfade.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Verantwortlichkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Integrationsarchitektur und Nachrichtenfluss“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Consumer-System, Consumer-Security-Server, Provider-Security-Server, Provider-System, Identifikatoren, Transport, Signatur, TLS, Zugriff und Fehlerpfade modellieren und auf Konsistenz prüfen.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Schnittstelle oder Prozessfolge im Laborsystem beziehungsweise am Betriebsmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Sicherheitskontrollen und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen verifizieren.
  5. Als Arbeitsergebnis ein vollständiges Ende-zu-Ende-Integrationsdiagramm dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

2. X-Road-Identifikatoren und Header

Schwerpunkt: Instanz, Mitgliedsklasse, Mitgliedscode, Subsystem, Servicecode, Version, Client, Service, User ID, Issue, Protocol Version und Korrelation.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Verantwortlichkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „X-Road-Identifikatoren und Header“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Instanz, Mitgliedsklasse, Mitgliedscode, Subsystem, Servicecode, Version, Client, Service, User ID, Issue, Protocol Version und Korrelation modellieren und auf Konsistenz prüfen.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Schnittstelle oder Prozessfolge im Laborsystem beziehungsweise am Betriebsmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Sicherheitskontrollen und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen verifizieren.
  5. Als Arbeitsergebnis eine validierte Header- und Identifikatorbibliothek dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

3. REST-Provider-Integration

Schwerpunkt: OpenAPI, Basis-URL, Pfade, Methoden, X-Road-HTTP-Header, Payload, Statuscodes, Backend-TLS, Zeitlimits und Streaminggrenzen.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Verantwortlichkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „REST-Provider-Integration“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von OpenAPI, Basis-URL, Pfade, Methoden, X-Road-HTTP-Header, Payload, Statuscodes, Backend-TLS, Zeitlimits und Streaminggrenzen modellieren und auf Konsistenz prüfen.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Schnittstelle oder Prozessfolge im Laborsystem beziehungsweise am Betriebsmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Sicherheitskontrollen und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen verifizieren.
  5. Als Arbeitsergebnis einen funktionsfähigen REST-Service-Provider dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

4. SOAP-Provider-Integration

Schwerpunkt: WSDL, XSD, Namespaces, SOAP 1.1, X-Road-Header, Operationen, SOAP Fault, Backend-TLS, Validierung und Attachments.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Verantwortlichkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „SOAP-Provider-Integration“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von WSDL, XSD, Namespaces, SOAP 1.1, X-Road-Header, Operationen, SOAP Fault, Backend-TLS, Validierung und Attachments modellieren und auf Konsistenz prüfen.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Schnittstelle oder Prozessfolge im Laborsystem beziehungsweise am Betriebsmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Sicherheitskontrollen und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen verifizieren.
  5. Als Arbeitsergebnis einen funktionsfähigen SOAP-Service-Provider dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

5. REST-Consumer-Integration

Schwerpunkt: Security-Server-Endpunkt, Header, HTTP-Client, Payload, Zertifikatsvertrauen, Statuscodes, Fehlerkörper, Retry, Timeouts und Korrelation.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Verantwortlichkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „REST-Consumer-Integration“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Security-Server-Endpunkt, Header, HTTP-Client, Payload, Zertifikatsvertrauen, Statuscodes, Fehlerkörper, Retry, Timeouts und Korrelation modellieren und auf Konsistenz prüfen.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Schnittstelle oder Prozessfolge im Laborsystem beziehungsweise am Betriebsmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Sicherheitskontrollen und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen verifizieren.
  5. Als Arbeitsergebnis einen robusten REST-Consumer-Connector dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

6. SOAP-Consumer-Integration

Schwerpunkt: WSDL-Client, SOAP-Header, Security-Server-Endpunkt, Zertifikatsvertrauen, SOAP Faults, Timeouts, Attachments, Korrelation und Logging.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Verantwortlichkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „SOAP-Consumer-Integration“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von WSDL-Client, SOAP-Header, Security-Server-Endpunkt, Zertifikatsvertrauen, SOAP Faults, Timeouts, Attachments, Korrelation und Logging modellieren und auf Konsistenz prüfen.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Schnittstelle oder Prozessfolge im Laborsystem beziehungsweise am Betriebsmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Sicherheitskontrollen und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen verifizieren.
  5. Als Arbeitsergebnis einen robusten SOAP-Consumer-Connector dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

7. Metadaten, OpenAPI und WSDL-Lifecycle

Schwerpunkt: ListClients, ListMethods, GetWsdl, REST-Metaservices, Vertragsablage, Versionen, Schemaänderungen, Kompatibilität und Freigabe.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Verantwortlichkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Metadaten, OpenAPI und WSDL-Lifecycle“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von ListClients, ListMethods, GetWsdl, REST-Metaservices, Vertragsablage, Versionen, Schemaänderungen, Kompatibilität und Freigabe modellieren und auf Konsistenz prüfen.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Schnittstelle oder Prozessfolge im Laborsystem beziehungsweise am Betriebsmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Sicherheitskontrollen und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen verifizieren.
  5. Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten Servicevertrags- und Discovery-Prozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

8. Zugriffsrechte und interne Sicherheit

Schwerpunkt: Provider-Subsystem, Consumer-Subsystem, lokale und globale Gruppen, Least Privilege, Backend-TLS, Netzwerk, Secrets, Datenschutz und Audit.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Verantwortlichkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Zugriffsrechte und interne Sicherheit“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Provider-Subsystem, Consumer-Subsystem, lokale und globale Gruppen, Least Privilege, Backend-TLS, Netzwerk, Secrets, Datenschutz und Audit modellieren und auf Konsistenz prüfen.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Schnittstelle oder Prozessfolge im Laborsystem beziehungsweise am Betriebsmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Sicherheitskontrollen und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen verifizieren.
  5. Als Arbeitsergebnis ein sicherheitstechnisch abgenommenes Integrationsmodell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

9. Test, Fehleranalyse und Rollout

Schwerpunkt: Positiv- und Negativtests, nicht berechtigt, unbekannter Client, Zertifikatsfehler, Timeout, Protokollfehler, Lasttest, Monitoring, Parallelversion und Rollback.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Verantwortlichkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Test, Fehleranalyse und Rollout“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Positiv- und Negativtests, nicht berechtigt, unbekannter Client, Zertifikatsfehler, Timeout, Protokollfehler, Lasttest, Monitoring, Parallelversion und Rollback modellieren und auf Konsistenz prüfen.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Schnittstelle oder Prozessfolge im Laborsystem beziehungsweise am Betriebsmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Sicherheitskontrollen und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen verifizieren.
  5. Als Arbeitsergebnis einen vollständigen Abnahme-, Regressionstest- und Rolloutplan dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Implementierung eines REST-Providers und eines REST-Consumers über X-Road.
  • Import einer WSDL und Aufbau eines SOAP-Ende-zu-Ende-Aufrufs.
  • Durchführung von Metadatenabfragen und automatisierter Vertragsvalidierung.
  • Analyse von Zugriffs-, Zertifikats-, Header-, Timeout- und Protokollfehlern.
  • Entwurf einer Versionierungs- und Rolloutstrategie mit Parallelbetrieb.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Anwendungsentwicklung, Systemintegration, API- und Middleware-Teams, Service Provider, Service Consumer, Testmanagement und Security Engineering.

Voraussetzungen: Gute Kenntnisse in HTTP, REST oder SOAP, JSON oder XML, TLS, API-Design und Anwendungsintegration.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, Praxisübungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als Betriebsstandard wiederholbar bleiben.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Anwendungsentwicklung, Systemintegration, API- und Middleware-Teams, Service Provider, Service Consumer, Testmanagement und Security Engineering
Voraussetzungen: Gute Kenntnisse in HTTP, REST oder SOAP, JSON oder XML, TLS, API-Design und Anwendungsintegration
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
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Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
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Klagenfurt 3 Tage
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