Seminar barebox – Testautomatisierung mit Sandbox, QEMU, Labgrid und CI

Seminar / Training

Bootloaderänderungen betreffen frühe Hardwarepfade und werden deshalb häufig nur manuell geprüft. Das Seminar baut eine abgestufte Teststrategie aus Sandbox, QEMU, realer Hardwaresteuerung, Labgrid und CI auf und macht Konsolen-, Boot- und Updatefälle wiederholbar.

Inhaltsübersicht

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Seminarinhalte
  • Praxisübungen
  • Methodik

Zielsetzung

  • Testfälle nach Logik, Emulation und realer Hardware sinnvoll verteilen
  • barebox in Sandbox und QEMU automatisiert starten und auswerten
  • physische Boards über Labgrid oder vergleichbare Infrastruktur steuern
  • Logs, Artefakte, Fehlerfälle und CI-Entscheidungen reproduzierbar verwalten

Zielgruppe

BSP-Entwicklung, Test Engineering, DevOps, Qualitätssicherung und Plattformpflege.

Voraussetzungen

Linux-, Git- und Skriptkenntnisse; Grundverständnis von barebox-Build und serieller Konsole.

Seminarinhalte

  1. Schritt 1: Testpyramide und Abnahmekriterien definieren

    Der Abschnitt ordnet „Testpyramide und Abnahmekriterien definieren“ in den Gesamtprozess ein. Zunächst werden Voraussetzungen und Abhängigkeiten erfasst. Danach werden die Arbeitspunkte am System umgesetzt, geprüft und mit eindeutigen Abbruchkriterien dokumentiert.

    • schnelle Logik- und Kommandozeilentests
    • emulierte Boot- und Gerätepfade
    • Hardware-, Timing- und Stromausfalltests
  2. Schritt 2: Sandbox-Build und Testumgebung einrichten

    Ausgehend von einem definierten Ausgangszustand wird „Sandbox-Build und Testumgebung einrichten“ schrittweise aufgebaut. Konfiguration, Laufzeitverhalten und typische Fehlersignale werden miteinander verglichen. Der fertige Ablauf bleibt reproduzierbar und für weitere Projektphasen verwendbar.

    • Sandbox-Defconfig
    • virtuelle Geräte und Dateien
    • deterministischer Start und Cleanup
  3. Schritt 3: QEMU für Architekturtests nutzen

    Im Mittelpunkt steht „QEMU für Architekturtests nutzen“. Die zugehörigen Daten, Ressourcen und Zustandsübergänge werden sichtbar gemacht, anschließend praktisch verändert und danach gegen den erwarteten Sollzustand validiert.

    • Maschinentyp und Startparameter
    • serielle Konsole und Exitkriterium
    • Images, DTB und emulierte Geräte
  4. Schritt 4: Konsolendialog automatisieren

    Für „Konsolendialog automatisieren“ wird eine feste Prüfreihenfolge verwendet. Jeder Teilschritt erhält Eingangsdaten, eine konkrete Aktion, erwartete Ausgaben und einen definierten Fehlerpfad. Dadurch entstehen belastbare Diagnose- und Integrationsschritte.

    • Prompt- und Zustandsmodell
    • Kommando, Rückgabestatus und Ausgabe
    • Timeout, Retry und Abbruchdiagnose
  5. Schritt 5: Labgrid und reale Hardware anbinden

    Der Abschnitt ordnet „Labgrid und reale Hardware anbinden“ in den Gesamtprozess ein. Zunächst werden Voraussetzungen und Abhängigkeiten erfasst. Danach werden die Arbeitspunkte am System umgesetzt, geprüft und mit eindeutigen Abbruchkriterien dokumentiert.

    • Place und Target
    • Power-Cycle und serielle Konsole
    • Bootmedium, Netzwerk und Recovery
  6. Schritt 6: Boot-, Update- und Recoveryfälle modellieren

    Ausgehend von einem definierten Ausgangszustand wird „Boot-, Update- und Recoveryfälle modellieren“ schrittweise aufgebaut. Konfiguration, Laufzeitverhalten und typische Fehlersignale werden miteinander verglichen. Der fertige Ablauf bleibt reproduzierbar und für weitere Projektphasen verwendbar.

    • Produktionsboot und alternativer Bootpfad
    • Update und Bootchooser
    • Recovery und Werkszustand
  7. Schritt 7: CI-Pipeline und Artefakte strukturieren

    Im Mittelpunkt steht „CI-Pipeline und Artefakte strukturieren“. Die zugehörigen Daten, Ressourcen und Zustandsübergänge werden sichtbar gemacht, anschließend praktisch verändert und danach gegen den erwarteten Sollzustand validiert.

    • Buildmatrix und Caching
    • Teststufen und Freigabegates
    • Konsolenlog, Imagehash und Report
  8. Schritt 8: Flaky Tests und Infrastrukturfehler behandeln

    Für „Flaky Tests und Infrastrukturfehler behandeln“ wird eine feste Prüfreihenfolge verwendet. Jeder Teilschritt erhält Eingangsdaten, eine konkrete Aktion, erwartete Ausgaben und einen definierten Fehlerpfad. Dadurch entstehen belastbare Diagnose- und Integrationsschritte.

    • Zeit- und Ressourcenengpässe
    • begrenzte Wiederholung
    • Quarantäne und Ursachenanalyse

Praxisübungen

  • Sandbox-Test für Shell- oder Environmentfunktion erstellen
  • QEMU-Boot bis zu einem definierten Prompt automatisieren
  • Labgrid-Ziel mit Strom- und Konsolenressource modellieren
  • Update- oder Recoveryfall auf realer Hardware ausführen
  • CI-Report mit Artefakt- und Logzuordnung erzeugen

Methodik

Der erste Tag schafft Modell, Konfiguration und einen funktionsfähigen Grundpfad. Der zweite Tag vertieft Integration, Fehlerbehandlung und Praxisfälle. Konsolenprotokolle, Konfigurationsstände und Prüflisten werden fortlaufend dokumentiert.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: BSP-Entwicklung, Test Engineering, DevOps, Qualitätssicherung und Plattformpflege.
Voraussetzungen: Linux-, Git- und Skriptkenntnisse; Grundverständnis von barebox-Build und serieller Konsole.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
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Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
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