Seminar / Training
USB kann in barebox als Hostschnittstelle, Massenspeicherpfad oder Fastboot-Geräteschnittstelle eingesetzt werden. Das Seminar richtet die relevanten Rollen ein und entwickelt einen kontrollierten Recoveryablauf für Service und Produktion.
Inhaltsübersicht
- Zielsetzung
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Praxisübungen
- Methodik
Zielsetzung
- USB-Host- und Device-Rollen sowie ihre Treiberabhängigkeiten unterscheiden
- Fastboot-Ziele und exportierte Bereiche korrekt konfigurieren
- Images und Daten über USB prüfen, übertragen und schreiben
- Recoveryzugang, Schutzmaßnahmen und Fehlertests praxisgerecht gestalten
Zielgruppe
BSP-Entwicklung, Service, Produktion, Test Engineering und Systemintegration.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse zu barebox, USB-Grundlagen und Speicherlayout.
Seminarinhalte
- Schritt 1: USB-Rolle und Hardwarepfad bestimmen
Der Abschnitt ordnet „USB-Rolle und Hardwarepfad bestimmen“ in den Gesamtprozess ein. Zunächst werden Voraussetzungen und Abhängigkeiten erfasst. Danach werden die Arbeitspunkte am System umgesetzt, geprüft und mit eindeutigen Abbruchkriterien dokumentiert.
- Host, Device und Dual Role
- USB-PHY und VBUS
- Device Tree, Clocks und Resets
- Schritt 2: USB-Hostbetrieb prüfen
Ausgehend von einem definierten Ausgangszustand wird „USB-Hostbetrieb prüfen“ schrittweise aufgebaut. Konfiguration, Laufzeitverhalten und typische Fehlersignale werden miteinander verglichen. Der fertige Ablauf bleibt reproduzierbar und für weitere Projektphasen verwendbar.
- Bus-Enumeration
- Massenspeicher und Partitionen
- Dateisystemzugriff und Entfernen
- Schritt 3: USB-Gadget aktivieren
Im Mittelpunkt steht „USB-Gadget aktivieren“. Die zugehörigen Daten, Ressourcen und Zustandsübergänge werden sichtbar gemacht, anschließend praktisch verändert und danach gegen den erwarteten Sollzustand validiert.
- UDC-Auswahl
- Gadget-Funktion und Identifikation
- Hosterkennung und Logausgabe
- Schritt 4: Fastboot-Targets definieren
Für „Fastboot-Targets definieren“ wird eine feste Prüfreihenfolge verwendet. Jeder Teilschritt erhält Eingangsdaten, eine konkrete Aktion, erwartete Ausgaben und einen definierten Fehlerpfad. Dadurch entstehen belastbare Diagnose- und Integrationsschritte.
- Partitionen und Updatehandler
- getvar-Informationen
- Schreib- und Löschberechtigungen
- Schritt 5: Recoveryimage übertragen und verifizieren
Der Abschnitt ordnet „Recoveryimage übertragen und verifizieren“ in den Gesamtprozess ein. Zunächst werden Voraussetzungen und Abhängigkeiten erfasst. Danach werden die Arbeitspunkte am System umgesetzt, geprüft und mit eindeutigen Abbruchkriterien dokumentiert.
- Download und Größenprüfung
- Signatur, Hash oder Metadaten
- Flash, Boot oder temporärer Start
- Schritt 6: Zugriff und Sicherheitsgrenzen festlegen
Ausgehend von einem definierten Ausgangszustand wird „Zugriff und Sicherheitsgrenzen festlegen“ schrittweise aufgebaut. Konfiguration, Laufzeitverhalten und typische Fehlersignale werden miteinander verglichen. Der fertige Ablauf bleibt reproduzierbar und für weitere Projektphasen verwendbar.
- Aktivierungsbedingung
- Authentisierung oder physische Präsenz
- gesperrte kritische Bereiche
- Schritt 7: Fehler und Wiederanlauf testen
Im Mittelpunkt steht „Fehler und Wiederanlauf testen“. Die zugehörigen Daten, Ressourcen und Zustandsübergänge werden sichtbar gemacht, anschließend praktisch verändert und danach gegen den erwarteten Sollzustand validiert.
- Transferabbruch
- ungültiges Target oder Artefakt
- Neustart und erneute Enumeration
Praxisübungen
- USB-Hostgerät erkennen und Datei lesen
- Gadget- und Fastbootbetrieb starten
- freigegebenes Recoveryimage übertragen und prüfen
- nicht erlaubtes Target abweisen
- Transferabbruch mit anschließendem Wiederanlauf testen
Methodik
Kurze Theorieblöcke werden unmittelbar mit Demonstrationen und geführten Übungen verbunden. Die Inhalte werden an einer vorbereiteten Referenzumgebung bearbeitet, sodass der Schwerpunkt auf sicherer Anwendung, Diagnose und wiederholbaren Arbeitsschritten liegt.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 1 Tag ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt. Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | BSP-Entwicklung, Service, Produktion, Test Engineering und Systemintegration. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse zu barebox, USB-Grundlagen und Speicherlayout. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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