Das Seminar behandelt die Stellen, an denen inkrementelle Modelle in der Praxis scheitern: unzuverlässige Ladegrenzen, ungeeignete Schlüssel, Schemaänderungen, verspätete Ereignisse und fehlerhafte Wiederanläufe. Für jeden Fall entstehen reproduzierbare Prüf- und Reparaturschritte.
Inhaltsverzeichnis
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- Filtergrenzen, unique_key und Idempotenz für inkrementelle Modelle korrekt definieren.
- Adaptergerechte inkrementelle Strategien auswählen und bewerten.
- Schemaänderungen und Full-Refresh-Entscheidungen kontrolliert behandeln.
- Microbatch für große Zeitreihen konfigurieren und Teilintervalle wiederholen.
- Backfills und verspätete Daten mit Abgleich und Abnahmekriterien ausführen.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Grundlagen inkrementeller Modelle
Schwerpunkt: is_incremental(), Filterkriterium, unique_key, Erstaufbau, Folgelauf, Vollaufbau und Datenkorrekturen.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Grundlagen inkrementeller Modelle“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu is_incremental(), Filterkriterium, unique_key, Erstaufbau, Folgelauf, Vollaufbau und Datenkorrekturen identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis ein korrekt wiederholbares inkrementelles Modell mit dokumentierter Ladegrenze dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
2. Inkrementelle Strategien und Adapterverhalten
Schwerpunkt: append, merge, delete+insert, insert_overwrite, microbatch, Prädikate, Partitionen und plattformspezifische Einschränkungen.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Inkrementelle Strategien und Adapterverhalten“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu append, merge, delete+insert, insert_overwrite, microbatch, Prädikate, Partitionen und plattformspezifische Einschränkungen identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis eine adaptergerechte Strategieauswahl mit messbaren Kosten- und Laufzeitzielen dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
3. Schemaänderungen, unique_key und Full Refresh
Schwerpunkt: on_schema_change, Spaltenergänzung, Typänderung, Schlüsselqualität, idempotente Wiederholung, Reparaturlauf und Rollback.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Schemaänderungen, unique_key und Full Refresh“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu on_schema_change, Spaltenergänzung, Typänderung, Schlüsselqualität, idempotente Wiederholung, Reparaturlauf und Rollback identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis ein sicherer Änderungsprozess für inkrementelle Tabellen dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
4. Microbatch für große Zeitreihen
Schwerpunkt: event_time, batch_size, lookback, Upstream-Filterung, parallele Batches, Batchgrenzen und fehlgeschlagene Teilintervalle.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Microbatch für große Zeitreihen“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu event_time, batch_size, lookback, Upstream-Filterung, parallele Batches, Batchgrenzen und fehlgeschlagene Teilintervalle identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis ein Microbatch-Modell mit kontrollierter Intervallbildung und Wiederanlaufstrategie dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
5. Backfills, verspätete Daten und Wiederanläufe
Schwerpunkt: Zeitfenster, historische Korrektur, selektive Neubildung, Retry, Reprocessing, Datenabgleich und Auswirkungsbegrenzung.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Backfills, verspätete Daten und Wiederanläufe“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu Zeitfenster, historische Korrektur, selektive Neubildung, Retry, Reprocessing, Datenabgleich und Auswirkungsbegrenzung identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis ein ausführbares Backfill-Runbook mit Abnahme- und Abbruchkriterien dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
6. Physisches Design und Warehouse-Optimierung
Schwerpunkt: Partitionierung, Clustering, Sortierung, Verteilung, Dateiformate, materialisierte Sichten, Statistik und Adapterkonfiguration.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Physisches Design und Warehouse-Optimierung“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu Partitionierung, Clustering, Sortierung, Verteilung, Dateiformate, materialisierte Sichten, Statistik und Adapterkonfiguration identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis ein plattformspezifisches Optimierungskonzept für große Modelle dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
7. Testauswahl, Fehleranalyse und Quality Gates
Schwerpunkt: dbt build, indirekte Auswahl, Tags, result-Selektoren, gespeicherte Fehler, Flaky Tests, Quarantäne und CI-Abbruchregeln.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Testauswahl, Fehleranalyse und Quality Gates“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu dbt build, indirekte Auswahl, Tags, result-Selektoren, gespeicherte Fehler, Flaky Tests, Quarantäne und CI-Abbruchregeln identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis ein abgestuftes Quality-Gate-Modell für Entwicklung, CI und Produktion dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
8. Retry, Idempotenz und Wiederanlauf
Schwerpunkt: fehlgeschlagene Knoten, result-Auswahl, Teilzustände, Retry-Grenzen, Full Refresh, Backfill, Rollback und Datenabgleich.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Retry, Idempotenz und Wiederanlauf“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu fehlgeschlagene Knoten, result-Auswahl, Teilzustände, Retry-Grenzen, Full Refresh, Backfill, Rollback und Datenabgleich identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis ein abgestuftes Wiederanlaufverfahren für technische und fachliche Fehler dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Implementierung eines Merge-basierten Modells mit verspäteten Aktualisierungen.
- Konfiguration eines Microbatch-Modells mit event_time, Batchgröße und Lookback.
- Durchführung eines begrenzten Backfills einschließlich Vergleich und Rollbackplanung.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Analytics Engineers, Data Engineers, Data Platform Engineering und Performance-Verantwortliche.
Voraussetzungen: Sichere SQL- und dbt-Core-Kenntnisse; Erfahrung mit Partitionierung oder inkrementellen Ladeverfahren ist hilfreich.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, geführte Konfigurationsschritte, Code-Reviews und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung arbeitet mit einem versionierten Laborprojekt, definierten Prüfpunkten und einer nachvollziehbaren Dokumentation.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Analytics Engineers, Data Engineers, Data Platform Engineering und Performance-Verantwortliche |
| Voraussetzungen: | Sichere SQL- und dbt-Core-Kenntnisse; Erfahrung mit Partitionierung oder inkrementellen Ladeverfahren ist hilfreich |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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