Seminar / Training
Der produktive Nutzen eines Wissensgraphen entsteht, wenn Daten und Funktionen zuverlässig in Anwendungen, Datenprodukte und automatisierte Prozesse gelangen. Dazu müssen Kommandozeile, Programmierschnittstellen, Queryzugriffe, Streaming und Betriebssteuerung zusammenspielen.
Dieses Intensivseminar verdichtet die Seminare zu cmemc, APIs, cmempy, Java, Python-Erweiterungen, Datenbereitstellung, Kafka und LLM-gestützter Nutzung in einen fünftägigen Implementierungspfad. Der Schwerpunkt liegt auf einer durchgängigen, automatisierbaren Referenzlösung.
Inhaltsübersicht
- Seminarziel
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Schritt 1: Zielarchitektur und Integrationsverträge
- Schritt 2: cmemc-Profile und Artefaktverwaltung
- Schritt 3: Workflowautomation und Scheduling
- Schritt 4: Python-Integration mit cmempy
- Schritt 5: Java- und Serviceintegration
- Schritt 6: Datenbereitstellung für BI, SQL und APIs
- Schritt 7: Streaming und Kafka
- Schritt 8: Python-Plugins und kundenspezifische Erweiterungen
- Schritt 9: Companion und kontrollierte LLM-Nutzung
- Schritt 10: CI/CD, Monitoring und End-to-End-Abnahme
- Praxisübungen
- Arbeitsweise
Seminarziel
- Abfrage-, Graph-, Workflow- und Verwaltungszugriffe zu einer Integrationsarchitektur verbinden
- Automatisierungen mit cmemc, Python und CI/CD reproduzierbar umsetzen
- Daten über APIs, SQL-, BI- und Streaming-Schnittstellen kontrolliert bereitstellen
- eine abgesicherte End-to-End-Integration einschließlich Monitoring und Fehlerbehandlung realisieren
Zielgruppe
Erfahrene Entwickler, Data Engineers, Integrationsarchitekten, DevOps Engineers und technische Consultants, die mehrere Integrations- und Automatisierungsthemen in einem kompakten Projektformat bearbeiten.
Voraussetzungen
Sichere Kenntnisse in Python oder Java, Shell und HTTP sowie Grundkenntnisse in RDF, SPARQL und Corporate Memory. Praktische Projekterfahrung wird vorausgesetzt.
Seminarinhalte
Schritt 1: Zielarchitektur und Integrationsverträge
Die Referenzlösung wird in Verbraucher, Dienste, Graphzugriffe, Workflows und Betriebsfunktionen zerlegt. Schnittstellenverträge, Datenformate und Verantwortlichkeiten werden vor der Implementierung festgelegt.
- Use Cases und Servicegrenzen
- synchrone, asynchrone und Batch-Zugriffe
- Sicherheits- und Betriebsanforderungen
Schritt 2: cmemc-Profile und Artefaktverwaltung
Mehrere Umgebungen werden über getrennte Profile angesprochen. Projekte, Queries, Vokabulare und Konfigurationen werden exportiert, versioniert und kontrolliert eingespielt.
- Profile und Secrets
- Import und Export
- Versions- und Abhängigkeitsprüfung
Schritt 3: Workflowautomation und Scheduling
Workflows werden parametrisiert gestartet, überwacht und wiederholt. Scheduler, Statusabfragen, Berichte und idempotente Wiederanläufe werden zu einem betrieblichen Ablauf verbunden.
- variable Eingaben
- Zeitpläne und Überschneidungen
- Status, Reports und Retry
Schritt 4: Python-Integration mit cmempy
Abfragen, Graphoperationen und Verwaltungsfunktionen werden in wiederverwendbare Python-Komponenten gekapselt. Konfiguration, Logging und Fehlerklassen werden von fachlicher Logik getrennt.
- Clientstruktur
- SPARQL- und Graphoperationen
- Fehlerbehandlung und Tests
Schritt 5: Java- und Serviceintegration
Ein Java- oder sprachneutraler Service stellt definierte Graphfunktionen bereit. RDF-Daten werden in Domänenobjekte überführt, Eingaben validiert und Berechtigungsfehler kontrolliert behandelt.
- HTTP- und RDF-Client
- Domänenmapping
- API-Vertrag und Validierung
Schritt 6: Datenbereitstellung für BI, SQL und APIs
Abfrageergebnisse werden für unterschiedliche Verbraucher zugeschnitten. Semantische Abfragen, tabellarische Sichten, Pagination, Caching und Datenverträge sichern eine stabile Nutzung.
- Queryprodukte und Endpunkte
- tabellarische Projektion
- Caching, Limits und Versionierung
Schritt 7: Streaming und Kafka
Ereignisse werden in Graphänderungen oder Datenprodukte überführt. Schlüssel, Schema, Deduplizierung, Fehlerkanäle und Wiederanlauf verhindern unkontrollierte Mehrfachverarbeitung.
- Topics und Schlüssel
- Event-to-Graph-Mapping
- Dead Letter und Offsetsteuerung
Schritt 8: Python-Plugins und kundenspezifische Erweiterungen
Ein begrenzter Erweiterungsfall wird als Plugin umgesetzt. Schnittstellen, Paketierung, Konfiguration und Tests werden so gestaltet, dass die Erweiterung upgradefähig bleibt.
- Plugin-Lebenszyklus
- Parameter und Ports
- Paketierung und Kompatibilität
Schritt 9: Companion und kontrollierte LLM-Nutzung
Für ausgewählte Nutzeraufgaben wird ein Werkzeug- und Kontextkonzept entwickelt. Modellzugriff, Berechtigungen, Faktenprüfung und Protokollierung begrenzen das Risiko generativer Funktionen.
- Toolauswahl und MCP
- Prompt- und Kontextmuster
- Governance und Verifikation
Schritt 10: CI/CD, Monitoring und End-to-End-Abnahme
Alle Bausteine werden über eine Pipeline bereitgestellt und mit technischen sowie fachlichen Tests geprüft. Metriken, Logs, Rollback und Betriebsdokumentation schließen den Implementierungspfad ab.
- Pipeline-Gates
- Integrationstests und Smoke Tests
- Monitoring, Rollback und Runbook
Praxisübungen
- Aufbau eines versionierten Artefakt- und Automatisierungsrepositorys mit cmemc
- Implementierung eines Python- oder Java-Services mit Graph-, Query- und Workflowzugriff
- Erweiterung um einen Kafka-Datenstrom und eine CI/CD-Pipeline mit End-to-End-Abnahme
Arbeitsweise
Die Themen werden in aufeinander aufbauenden Arbeitsschritten vermittelt. Fachliche Einordnung, Demonstration, angeleitete Konfiguration und selbstständige Übungen wechseln sich ab. Jeder größere Arbeitsschritt wird mit einer Prüfung des erzeugten Ergebnisses und einer kurzen technischen Dokumentation abgeschlossen.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt. Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Erfahrene Entwickler, Data Engineers, Integrationsarchitekten, DevOps Engineers und technische Consultants, die mehrere Integrations- und Automatisierungsthemen in einem kompakten Projektformat bearbeiten. |
| Voraussetzungen: | Sichere Kenntnisse in Python oder Java, Shell und HTTP sowie Grundkenntnisse in RDF, SPARQL und Corporate Memory. Praktische Projekterfahrung wird vorausgesetzt. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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