Seminar / Training
Inhaltsübersicht
- Einordnung und Lernziele
- Technische Bausteine
- Schrittweise Umsetzung
- Praxisübungen und Szenarien
- Betriebsstandards und Qualitätssicherung
- Fehleranalyse und Wiederherstellung
- Zielgruppe und Voraussetzungen
Einordnung und Lernziele
Kapitelinhaltsverzeichnis: Pulsar-Rollouts nach Systemgruppe und Schutzbedarf planen; Agent-Kommunikation, Status und Host-Zuordnung prüfen; Schwachstellen und Konfigurationsabweichungen auf Hosts bewerten; Host-Ereignisse und Verhaltensauffälligkeiten analysieren; kontrollierte Schutz- und Update-Maßnahmen vorbereiten.
Der Pulsar-Agent wird für Host-Inventarisierung, Schwachstellenbewertung, Konfigurationsprüfung, Ereigniserfassung und kontrollierte Gegenmaßnahmen auf Clients und Servern eingesetzt.
Begründung der Dauer: Zwei Tage sind erforderlich, um Rollout, Richtlinien, Telemetrie, Host-Schutz, Update-Prozesse und Fehleranalyse für Windows- und Linux-Systeme praktisch abzudecken.
Die Lernziele werden über nachvollziehbare Sollzustände, praktische Konfigurationen und überprüfbare Kontrollpunkte bearbeitet.
- Pulsar-Rollouts nach Systemgruppe und Schutzbedarf planen
- Agent-Kommunikation, Status und Host-Zuordnung prüfen
- Schwachstellen und Konfigurationsabweichungen auf Hosts bewerten
- Host-Ereignisse und Verhaltensauffälligkeiten analysieren
- kontrollierte Schutz- und Update-Maßnahmen vorbereiten
- Rollout, Betrieb und Deinstallation revisionsfähig dokumentieren
Technische Bausteine
Kapitelinhaltsverzeichnis: Pulsar-Architektur und Kommunikation mit der Plattform; Host-Onboarding, Tags, Gruppen und Verantwortlichkeiten; Software- und Prozessinventar sowie Systemzustand; CVE-Erkennung und kontextbezogene Priorisierung; Security-Konfigurationen, Compliance-Prüfungen und Autofix.
Die technischen Inhalte werden nicht isoliert betrachtet. Jede Funktion wird in Datenfluss, Verantwortlichkeit, Schutzbedarf und nachgelagerte Betriebsprozesse eingeordnet.
- Pulsar-Architektur und Kommunikation mit der Plattform
- Host-Onboarding, Tags, Gruppen und Verantwortlichkeiten
- Software- und Prozessinventar sowie Systemzustand
- CVE-Erkennung und kontextbezogene Priorisierung
- Security-Konfigurationen, Compliance-Prüfungen und Autofix
- Intrusion Detection, Advanced Persistent Threats und Ereignisse
- Update-Manager, Wartungsfenster und Rückfallplanung
- Agent-Lebenszyklus, Diagnose und sichere Entfernung
Schrittweise Umsetzung
Kapitelinhaltsverzeichnis: Rollout-Zielgruppen und technische Voraussetzungen erfassen; Pilotgruppe mit repräsentativen Clients und Servern definieren; Pulsar-Agent installieren und Kommunikationsstatus prüfen; Hosts mit Kritikalität, Eigentümer und Betriebsrolle klassifizieren; erste Schwachstellen- und Konfigurationsanalyse durchführen.
Der folgende Ablauf bildet einen wiederholbaren Labor- und Betriebsprozess. Jeder Schritt endet mit einem dokumentierten Prüfpunkt, bevor die nächste Stufe begonnen wird.
- Schritt 1
Rollout-Zielgruppen und technische Voraussetzungen erfassen. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 2
Pilotgruppe mit repräsentativen Clients und Servern definieren. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 3
Pulsar-Agent installieren und Kommunikationsstatus prüfen. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 4
Hosts mit Kritikalität, Eigentümer und Betriebsrolle klassifizieren. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 5
erste Schwachstellen- und Konfigurationsanalyse durchführen. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 6
kritische Findings anhand von Softwarestand und Exposition priorisieren. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 7
Host-Ereignisse untersuchen und erwartetes Verhalten abgrenzen. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 8
kontrollierte Update- oder Härtungsmaßnahme im Pilot ausführen. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 9
Auswirkung, Neustartbedarf und Rückfallfähigkeit prüfen. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 10
Rollout-Welle, Monitoring und Abnahmekriterien dokumentieren. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands.
Praxisübungen und Szenarien
Kapitelinhaltsverzeichnis: Pilotinstallation auf einem Client und einem Server; Priorisierung mehrerer CVEs auf unterschiedlich kritischen Hosts; Analyse eines auffälligen Prozesses mit Kontextdaten; Update-Durchlauf mit Wartungsfenster und Rollback-Entscheidung.
Die Übungen werden mit klar abgegrenzten Testdaten und Rückfalloptionen durchgeführt. Zu jedem Szenario gehören Ausgangslage, Arbeitsauftrag, erwartete Beobachtung, Prüfkriterium und dokumentierte Abweichung.
- Pilotinstallation auf einem Client und einem Server
- Priorisierung mehrerer CVEs auf unterschiedlich kritischen Hosts
- Analyse eines auffälligen Prozesses mit Kontextdaten
- Update-Durchlauf mit Wartungsfenster und Rollback-Entscheidung
Betriebsstandards und Qualitätssicherung
Kapitelinhaltsverzeichnis: Agent-Versionen und Kommunikationsstatus zentral überwachen; Rollouts in kleinen Wellen mit klaren Abbruchkriterien durchführen; kritische Systeme mit separaten Wartungs- und Testverfahren behandeln; Host-Klassifizierung und Verantwortlichkeiten aktuell halten; Änderungen an Schutzregeln vor breiter Aktivierung im Pilot prüfen.
Die Überführung in den Regelbetrieb erfolgt über definierte Eigentümer, Freigaben, Messwerte und Review-Termine. Konfigurationen werden erst nach positiver Laborprüfung und dokumentierter Abnahme ausgeweitet.
- Agent-Versionen und Kommunikationsstatus zentral überwachen
- Rollouts in kleinen Wellen mit klaren Abbruchkriterien durchführen
- kritische Systeme mit separaten Wartungs- und Testverfahren behandeln
- Host-Klassifizierung und Verantwortlichkeiten aktuell halten
- Änderungen an Schutzregeln vor breiter Aktivierung im Pilot prüfen
Fehleranalyse und Wiederherstellung
Kapitelinhaltsverzeichnis: Agent erscheint installiert, aber nicht in der Plattform; Host wird doppelt oder einer falschen Gruppe zugeordnet; Softwareinventar bleibt nach Änderung veraltet; Update benötigt unerwartet einen Neustart; Schutzregel beeinflusst einen legitimen Geschäftsprozess.
Die Diagnose folgt einer festen Reihenfolge: Symptom eingrenzen, letzte Änderung bestimmen, Datenpfad prüfen, Berechtigungen kontrollieren, Gegenprobe ausführen und nur danach eine Änderung vornehmen. Jede Korrektur wird mit einem Negativ- und einem Positivtest verifiziert.
- Agent erscheint installiert, aber nicht in der Plattform
- Host wird doppelt oder einer falschen Gruppe zugeordnet
- Softwareinventar bleibt nach Änderung veraltet
- Update benötigt unerwartet einen Neustart
- Schutzregel beeinflusst einen legitimen Geschäftsprozess
Zielgruppe und Voraussetzungen
Kapitelinhaltsverzeichnis: Rollenprofil; erforderliches Vorwissen; Laborzugang; organisatorische Vorbereitung.
Teilnehmerkreis: Endpoint Administration, Server Administration, Security Operations, Client Management und Plattformadministration.
Fachliche Voraussetzungen: Grundkenntnisse zu Windows oder Linux, Softwareverteilung, Netzwerkkonnektivität und administrativen Berechtigungen.
Für praktische Übungen werden administrative Rechte ausschließlich in der vorbereiteten Laborumgebung benötigt. Produktive Änderungen gehören nicht zum Seminarbetrieb.
Fachbereichsleitung / Trainerteam / Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weiterer Tag 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Endpoint Administration, Server Administration, Security Operations, Client Management und Plattformadministration |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse zu Windows oder Linux, Softwareverteilung, Netzwerkkonnektivität und administrativen Berechtigungen |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachvortrag, geführte Demonstrationen, Schritt-für-Schritt-Konfiguration, Laborübungen und strukturierte Fehleranalyse |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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