Seminar EU AI Act

EU AI Act in Organisation und Technik verankern

Das Schulungsportfolio deckt die Umsetzung von der ersten Bestandsaufnahme bis zum überwachten Produktivbetrieb ab. Organisatorische Governance, Beschaffung, Datenschutz, Grundrechte und Audit werden mit Datenqualität, Dokumentation, MLOps, Sicherheit, Logging, Human Oversight und Incident Response verbunden.

Geltender Umsetzungsstand

Die ersten acht Verbote und die Pflicht zu Maßnahmen für KI-Kompetenz gelten seit Februar 2025. GPAI-Pflichten gelten seit August 2025 und werden seit August 2026 durchgesetzt. Die Transparenzregeln gelten grundsätzlich seit August 2026; für die maschinenlesbare Kennzeichnung bestimmter bereits angebotener Generatoren läuft die Übergangsfrist bis Dezember 2026. Ebenfalls ab Dezember 2026 gilt das zusätzliche Verbot für die Erzeugung oder Manipulation nicht einvernehmlicher intimer Inhalte und Missbrauchsmaterials. Die Hochrisiko-Regeln für Anhang-III-Fälle gelten ab Dezember 2027, für in regulierte Produkte eingebettete KI ab August 2028.

Passendes Lernformat

Fokussierte Fachseminare bearbeiten einzelne Rollen und Umsetzungspakete mit der notwendigen Tiefe. Das dreitägige Kompaktseminar liefert einen vollständigen Einstieg und eine priorisierte Roadmap. Zwei fünftägige Intensivseminare bündeln das gesamte Portfolio in den Tracks Governance und Nachweisführung sowie technische Compliance und sicherer Betrieb.

Empfohlene Reihenfolge der Fachseminare

  1. EU AI Act – KI-Kompetenz, Schulungsprogramm und sichere Nutzung
  2. EU AI Act – Bestandsaufnahme, Rollenbestimmung und Risikoklassifizierung
  3. EU AI Act – Governance, Richtlinien und AI Management System
  4. EU AI Act – Beschaffung, Lieferantensteuerung und Verträge
  5. EU AI Act – Datenschutz, Grundrechte und Beschäftigtenkontext
  6. EU AI Act – Generative AI, GPAI und Transparenzpflichten
  7. EU AI Act – Risikomanagement und technische Dokumentation
  8. EU AI Act – Technische Kontrollen: Datenqualität, Logging und Human Oversight
  9. EU AI Act – MLOps und LLMOps für Compliance-by-Design
  10. EU AI Act – Sicherheit, Robustheit und Red Teaming
  11. EU AI Act – Hochrisiko-KI für Anbieter: QMS, Konformität und CE
  12. EU AI Act – Hochrisiko-KI für Betreiber: Aufsicht, Monitoring und Folgenabschätzung
  13. EU AI Act – Incident Management, Meldewege und Korrekturmaßnahmen
  14. EU AI Act – Audit, Kontrollsystem und Nachweisführung

Der Lernpfad beginnt mit Kompetenz, Inventar und Governance. Danach folgen Lieferkette, Folgenabschätzungen und generative KI. Risikomanagement und technische Kontrollen bilden die Grundlage für MLOps, Sicherheit und hochriskante Systeme. Incident Management und Audit schließen den betrieblichen Regelkreis. Bei vorhandener Erfahrung ist ein gezielter Einstieg in spätere Module möglich.

Technische und organisatorische Praxis

Die Seminare arbeiten mit durchgängigen Fallstudien, Inventaren, Rollenmatrizen, Risikodateien, technischen Akten, Pipeline-Gates, Testnachweisen, Logs, Dashboards und Runbooks. Damit entstehen verwertbare Arbeitsgrundlagen statt einer bloßen Paragraphenschau.

Zielgruppen

Das Portfolio richtet sich an Geschäftsführung, AI Governance, Compliance, Datenschutz, Informationssicherheit, Qualitätsmanagement, Einkauf, Revision, Fachbereiche, Entwicklung, MLOps, Plattformbetrieb und öffentliche Stellen.

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