Seminar / Training
Das Intensivformat betrachtet die Plattform als produktives Gesamtsystem. Anwendung, Datenbank, Suche, Messaging, Identitäten, Konfiguration und Betriebswerkzeuge werden in einer Zielarchitektur zusammengeführt und über den gesamten Lebenszyklus gesteuert.
Inhaltsverzeichnis
- Einordnung und Einsatzfelder
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Lernziele
- Seminarinhalte
- Tag 1: Architektur, Installation und Basiskonfiguration
- Tag 2: IAM, Berechtigungen und Sicherheitsbetrieb
- Tag 3: Deployment, Versionen und laufende Instanzen
- Tag 4: Control, Monitoring und Performance
- Tag 5: Hochverfügbarkeit, Backup, Upgrade und Migration
- Praxisprojekt
- Arbeitsweise im Seminar
Einordnung und Einsatzfelder
Jeder Tag erzeugt einen Teil des Betriebshandbuchs. Sicherheitsmodell, Releaseverfahren, Monitoring, Störungsbearbeitung, Kapazitätsplanung und Wiederherstellung werden dadurch konsistent statt isoliert aufgebaut.
Zielgruppe
Plattformadministratoren, DevOps Engineers, Security Engineers, Application Manager, Release Manager und technische Betriebsarchitekten.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse in Linux, Datenbanken, Netzwerken und containerisierten Anwendungen. Flowable-Grundlagen sind erforderlich.
Lernziele
- Eine produktionsgerechte Plattformarchitektur installieren und konfigurieren.
- IAM, Berechtigungen, Mandanten und Geheimnisse sicher betreiben.
- Releases, Modelle und laufende Instanzen über ihren Lifecycle steuern.
- Control, Metriken und Logs für Diagnose und Support einsetzen.
- Performance, Hochverfügbarkeit, Backup, Upgrade und Migration belastbar planen.
Seminarinhalte
Tag 1: Architektur, Installation und Basiskonfiguration
- Schritt 1: Plattformkomponenten, Datenbank, Suchdienst, Messaging, Dateispeicher und externe Abhängigkeiten in einer Zielarchitektur anordnen.
- Schritt 2: Installationsvarianten für Paket, Container und Clusterbetrieb anhand von Skalierung, Betrieb und Support bewerten.
- Schritt 3: Konfiguration über Profile, Umgebungsvariablen und externe Dateien strukturieren und Zuständigkeiten festlegen.
- Schritt 4: Datenbankverbindungen, Schema-Management, Indizes, Suchanbindung und technische Konten kontrolliert einrichten.
- Schritt 5: Health Checks, Logging, Zeitsynchronisation, Lizenz, Zertifikate und grundlegende Betriebsprüfungen dokumentieren.
Tag 2: IAM, Berechtigungen und Sicherheitsbetrieb
- Schritt 1: Benutzer, Gruppen, Rollen, externe Identitätssysteme und Authentisierungsflüsse in ein konsistentes IAM-Modell überführen.
- Schritt 2: Workspace-, App-, Instanz-, Aufgaben- und Datenberechtigungen mit Security Policies und Least Privilege umsetzen.
- Schritt 3: Mandantenfähigkeit, administrative Trennung und technische Servicekonten anhand klarer Verantwortungsgrenzen konfigurieren.
- Schritt 4: Secrets, Schlüssel, TLS, ausgehende Verbindungen und sensible Konfigurationswerte sicher verwalten.
- Schritt 5: Audit, Protokollaufbewahrung, Datenschutz, Sicherheitsupdates und regelmäßige Berechtigungsrezertifizierung planen.
Tag 3: Deployment, Versionen und laufende Instanzen
- Schritt 1: Apps, Modelle, Java-Erweiterungen und Konfiguration als versionierte Releaseartefakte behandeln.
- Schritt 2: CI/CD, Freigaben, Umgebungsunterschiede und Deploymentreihenfolge für reproduzierbare Releases definieren.
- Schritt 3: Laufende Prozess- und Fallinstanzen bei Modellwechseln analysieren und Weiterlauf, Migration oder Abschluss entscheiden.
- Schritt 4: Datenbankänderungen, Datenobjekte und Rückwärtskompatibilität in Release- und Rollbackpläne aufnehmen.
- Schritt 5: Smoke Tests, fachliche Nachkontrolle und Freigabedokumentation nach jedem Deployment standardisieren.
Tag 4: Control, Monitoring und Performance
- Schritt 1: Control für Deployments, Definitionen, Instanzen, Jobs, Incidents und kontrollierte Korrekturen einsetzen.
- Schritt 2: Metriken, Logs, Traces, Audit- und Geschäftskennzahlen zu einem abgestuften Monitoringmodell verbinden.
- Schritt 3: Async Executor, Jobverarbeitung, Datenbank, Verbindungspools, Indizes und Suchdienst anhand gemessener Engpässe optimieren.
- Schritt 4: Alarmgrenzen für Fehlerraten, Warteschlangen, Antwortzeiten, Ressourcensättigung und Datenwachstum festlegen.
- Schritt 5: Runbooks für Diagnose, Wiederanlauf, Eskalation und Nachkontrolle an typischen Störungen erproben.
Tag 5: Hochverfügbarkeit, Backup, Upgrade und Migration
- Schritt 1: Cluster, Lastverteilung, zustandsarme Knoten, gemeinsame Dienste und Single Points of Failure analysieren.
- Schritt 2: Backup und Wiederherstellung für Datenbank, Suchindizes, Inhalte, Konfiguration und Secrets konsistent planen.
- Schritt 3: Wiederanlauf-, Failover- und Disaster-Recovery-Szenarien mit definierten Wiederherstellungszielen testen.
- Schritt 4: Upgradepfade, Abhängigkeiten, Kompatibilität, Datenbankmigrationen und notwendige Anwendungstests vorbereiten.
- Schritt 5: Ein vollständiges Lifecycle- und Betriebshandbuch mit Wartungsfenstern, Verantwortlichkeiten und Freigaben abschließen.
Praxisprojekt
Im Abschlussprojekt wird für eine produktive Flowable-Landschaft eine Zielarchitektur samt Sicherheitsmodell, Releaseprozess, Monitoring, Störungs-Runbook, Kapazitätsplan und Wiederherstellungsverfahren erstellt.
- Zielarchitektur und Konfiguration dokumentieren.
- IAM- und Berechtigungskonzept erstellen.
- Monitoring und Support-Runbooks definieren.
- Upgrade- und Recovery-Szenario planen.
Arbeitsweise im Seminar
Die Inhalte werden in kurzen fachlichen Einführungen, Live-Demonstrationen und aufeinander aufbauenden Übungen erarbeitet. Jeder Arbeitsschritt wird zunächst begründet, anschließend am System umgesetzt und danach anhand eines prüfbaren Ergebnisses kontrolliert. Fehlerbilder und alternative Lösungswege werden bewusst einbezogen.
Seminar und Anbieter vergleichen
Öffentliche Schulung
Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.
Inhausschulung
Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.
Webinar
Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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René Launa
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail: rené.launa@seminar-experts.at -

Adam Steyer
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail:
Seminardetails
| Dauer: | 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich und Webinar: € 2.995 zzgl. MwSt. Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Plattformadministratoren, DevOps Engineers, Security Engineers, Application Manager, Release Manager und technische Betriebsarchitekten. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in Linux, Datenbanken, Netzwerken und containerisierten Anwendungen. Flowable-Grundlagen sind erforderlich. |
| Standorte: | Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000 |
Seminartermine
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