Seminar HappySignals – ITSM-Optimierung mit Experience-Daten

Seminarprofil

Das Seminar nutzt Experience-Daten als Steuerungsinstrument für ITSM. Ticketdaten, Happiness, Lost Time, Kanäle, Reassignment Counts, Services, Assignment Groups, Anbieter, Experience-Indikatoren und Freitext werden zu konkreten Verbesserungsentscheidungen verbunden. Neben Analyse und Ursachenhypothesen stehen Prozessänderung, Initiative, Zielsetzung, XLA und Vorher-Nachher-Nachweis im Mittelpunkt.

Zielgruppe: ITSM-Leitung, Service-Desk-Management, Prozess- und Service-Owner, Continual Improvement, Reporting und Providersteuerung

Voraussetzungen: Gute ITSM-Grundkenntnisse sowie Verständnis von Incident, Request, Service, Kanal, Assignment Group und operativen Leistungskennzahlen

Didaktische Einordnung: Drei Tage sind erforderlich, weil die Themen nicht bei Analyse enden: Ein vollständiger ITSM-Zyklus aus Datenprüfung, Drilldown, Prozessdiagnose, Maßnahmenplanung, XLA-Definition und Nachmessung wird praktisch umgesetzt.

Lernziele

  • Experience- und ITSM-Daten in einem gemeinsamen Analysemodell nutzen
  • Kanäle, Reassignments, Services, Teams und Anbieter systematisch vergleichen
  • Ursachenhypothesen mit Prozess- und Feedbackdaten absichern
  • Verbesserungsinitiativen und XLAs mit belastbaren Zielen formulieren
  • Wirkung von Prozessänderungen über Vorher-Nachher-Messung nachweisen

Inhaltsverzeichnis

  1. ITSM-Leistungsbild um Experience erweitern
  2. Datenqualität und Vergleichsgrundlage
  3. Kanal- und Zugangsoptimierung
  4. Reassignments, Teams und Prozessübergaben
  5. Service-, Anbieter- und Standortanalyse
  6. Ursachenhypothesen mit Feedback absichern
  7. Initiative, Target und XLA
  8. Vorher-Nachher-Nachweis und CSI-Integration
  9. Praxisprojekt und Leistungsnachweis

1. ITSM-Leistungsbild um Experience erweitern

Klassische ITSM-Kennzahlen zeigen Prozessleistung, nicht automatisch die erlebte Wirkung. Ein gemeinsames Leistungsbild verbindet Bearbeitung, Auflösung, Kanal und Team mit Happiness und Lost Time.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Bestehende ITSM-Kennzahlen inventarisieren.
  2. Zu jeder Kennzahl mögliche Experience-Lücken benennen.
  3. Passende HappySignals-Messbereiche und Filter zuordnen.
  4. Gemeinsame Review-Fragen formulieren.
  5. Ein integriertes Leistungsbild entwerfen.

Praxisaufgabe

Ein bestehendes Service-Desk-Scorecard wird um Experience und Produktivität ergänzt.

2. Datenqualität und Vergleichsgrundlage

Vor jeder Prozessdiagnose werden Feldbelegung, Wertelisten, Zeiträume und Antwortvolumen geprüft. Nur vergleichbare Populationen dürfen gegeneinander bewertet werden.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Service-, Kanal-, Team- und Anbieterwerte prüfen.
  2. Leere und inkonsistente Kategorien markieren.
  3. Zeitraum und Mindestvolumen festlegen.
  4. Baseline oder Vorperiode auswählen.
  5. Datenqualitätsabweichungen vor Interpretation behandeln.

Praxisaufgabe

Ein fehlerhaftes Kategorienset wird bereinigt und für die Analyse freigegeben.

3. Kanal- und Zugangsoptimierung

Portal, E-Mail, Telefon, Chat und andere Kanäle können unterschiedliche Experience und Lost Time erzeugen. Kanalsteuerung wird nicht nur nach Kosten, sondern nach Eignung für Nutzergruppen und Anliegen bewertet.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Experience und Lost Time je Kanal vergleichen.
  2. Anliegenarten und Nutzerprofile ergänzen.
  3. Volumenverschiebungen und Ausweichverhalten prüfen.
  4. Positive und negative Experience-Indikatoren auswerten.
  5. Kanalmaßnahme mit Zielgruppe und Erfolgskriterium formulieren.

Praxisaufgabe

Eine Kanalstrategie wird für drei Nutzerprofile und zwei Anliegenarten entwickelt.

4. Reassignments, Teams und Prozessübergaben

Häufige Weiterleitungen verlängern nicht nur Durchlaufzeiten, sondern können Frustration und Lost Time erhöhen. Die Analyse verbindet Reassignment Count, Assignment Groups und qualitative Rückmeldungen.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Tickets nach Anzahl der Weiterleitungen segmentieren.
  2. Happiness und Lost Time je Segment vergleichen.
  3. Betroffene Services und Übergaben identifizieren.
  4. Kommentare auf Kommunikations- und Ownership-Probleme prüfen.
  5. Prozessänderung und Kontrollkennzahl definieren.

Praxisaufgabe

Eine Übergabekette wird von der Experience-Auffälligkeit bis zur Prozesskorrektur analysiert.

5. Service-, Anbieter- und Standortanalyse

Services, externe Anbieter, Länder und Standorte werden nur bei ausreichender Vergleichbarkeit bewertet. Ziel ist eine konkrete Verbesserung, nicht ein unreflektiertes Ranking.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Geeignete Vergleichsgruppen definieren.
  2. Benchmark und interne Baseline berücksichtigen.
  3. Experience-Lücke und betroffene Anzahl bestimmen.
  4. Betriebliche Rahmenbedingungen ergänzen.
  5. Verbesserungsauftrag mit verantwortlichem Owner formulieren.

Praxisaufgabe

Ein Anbieterreview wird mit differenzierter Scorecard und Maßnahmenlogik vorbereitet.

6. Ursachenhypothesen mit Feedback absichern

Experience-Indikatoren, offene Kommentare und AI-Zusammenfassungen liefern Hinweise. Prozessdaten, Zeitverlauf und Gegenbeispiele entscheiden, ob eine Hypothese belastbar ist.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Auffälliges Segment filtern.
  2. Indikatoren und qualitative Themen erfassen.
  3. Betriebliche Ereignisse und Zeitverlauf prüfen.
  4. Gegenprobe in einem ähnlichen Segment durchführen.
  5. Hypothese, Evidenz und Restunsicherheit dokumentieren.

Praxisaufgabe

Drei konkurrierende Ursachenhypothesen werden bewertet und priorisiert.

7. Initiative, Target und XLA

Verbesserungen werden mit klarer Population, Baseline, Ziel, Zeitraum und Owner gesteuert. XLAs ergänzen operative Vereinbarungen um messbare Experience-Ergebnisse.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Fokusbereich und betroffene Population festlegen.
  2. Baseline und Zielkorridor definieren.
  3. Maßnahme und Abhängigkeiten beschreiben.
  4. Initiative oder XLA passend auswählen.
  5. Review- und Eskalationsrhythmus terminieren.

Praxisaufgabe

Eine ITSM-Initiative und ein XLA werden aus demselben Analysefall entwickelt und voneinander abgegrenzt.

8. Vorher-Nachher-Nachweis und CSI-Integration

Die Wirkung einer Änderung wird mit stabiler Messdefinition, ausreichendem Beobachtungsfenster und dokumentierten Nebeneffekten geprüft. Erkenntnisse fließen in den Continual-Improvement-Prozess zurück.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Baseline-Zeitraum sichern.
  2. Änderung und Einführungsdatum dokumentieren.
  3. Nachmessungszeitraum und Mindestvolumen festlegen.
  4. Experience, Lost Time und operative Kennzahlen vergleichen.
  5. Fortführung, Anpassung oder Rücknahme entscheiden.

Praxisaufgabe

Ein Verbesserungsnachweis wird mit Entscheidungsvorlage und aktualisiertem CSI-Register erstellt.

9. Praxisprojekt und Leistungsnachweis

Ein kompletter ITSM-Verbesserungsfall wird bearbeitet: Datenqualitätsprüfung, Kanal- oder Übergabeanalyse, qualitative Gegenprüfung, Ursachenhypothese, Initiative, XLA und Vorher-Nachher-Nachweis. Die Lösung endet mit einer entscheidungsfähigen CSI-Vorlage.

Prüfkriterien

  • Nachvollziehbare Verbindung von Fragestellung, Datenbasis, Analyse und Entscheidung
  • Dokumentierte Filter, Annahmen, Gegenproben und offene Unsicherheiten
  • Klare Verantwortlichkeiten, Zielwerte und terminierte Nachprüfung
  • Praktisch nutzbare Arbeitsunterlagen für den anschließenden Einsatz

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: ITSM-Leitung, Service-Desk-Management, Prozess- und Service-Owner, Continual Improvement, Reporting und Providersteuerung
Voraussetzungen: Gute ITSM-Grundkenntnisse sowie Verständnis von Incident, Request, Service, Kanal, Assignment Group und operativen Leistungskennzahlen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, moderierte Analysen, praktische Übungen am System, Fallstudien und Transferaufgaben
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.

Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Nach oben
Seminare als Stream SRI zertifiziert
© 2026 www.seminar-experts.at All rights reserved.  | Kontakt | Impressum | Nach oben