Einordnung und Nutzen
Stabiler Monitoring-Betrieb verlangt standardisierte Kontrollen, nachvollziehbare Änderungen und eine methodische Fehleranalyse. Das Seminar verbindet Tagesbetrieb, Kapazitätsbeobachtung, Updateplanung, Protokollauswertung und Wiederherstellung zu einem belastbaren Betriebskonzept.
Inhaltsübersicht
- Einordnung und Nutzen
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Betriebszustand systematisch beurteilen
- Konfiguration validieren und Änderungen absichern
- Protokolle und Debug-Werkzeuge einsetzen
- Check-Ausführung analysieren
- Cluster- und Kommunikationsprobleme beheben
- Updates und Migrationen planen
- Wiederherstellung und Betriebsdokumentation
- Praxisübungen
- Lernziele
Zielgruppe
Icinga-Administratoren, Linux-Administratoren, Betriebsteams, Service-Manager und Verantwortliche für Monitoring-Plattformen.
Voraussetzungen
Praktische Erfahrung mit Icinga 2, Linux-Diensten und grundlegender Icinga-Konfiguration.
Seminarinhalte
1. Betriebszustand systematisch beurteilen
Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.
- Schritt 1: Daemon-Status, aktivierte Features, Konfigurationszonen, Warteschlangen und Ressourcenkennzahlen erfassen.
- Schritt 2: eine standardisierte Betriebsprüfung mit Kommandos, API-Abfragen und Web-Ansichten aufbauen.
- Schritt 3: Sollwerte, Warnindikatoren und Eskalationsgrenzen in einem Betriebsprotokoll festhalten.
2. Konfiguration validieren und Änderungen absichern
Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.
- Schritt 1: Konfigurationsquellen, Includes, Objektauflösung und Abhängigkeiten nachvollziehen.
- Schritt 2: Änderungen mit Validierung, Versionsvergleich, Vier-Augen-Prüfung und gestuftem Rollout durchführen.
- Schritt 3: Syntax-, Compile- und Laufzeitfehler gezielt reproduzieren und zurückrollen.
3. Protokolle und Debug-Werkzeuge einsetzen
Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.
- Schritt 1: Journal, Hauptprotokoll, Debug Log, API-Konsole und Objektabfragen nach Fehlerbild auswählen.
- Schritt 2: Logging gezielt aktivieren, filtern und zeitlich mit einem Vorfall korrelieren.
- Schritt 3: Ursache, Auswirkung und Korrekturmaßnahme aus den Befunden ableiten.
4. Check-Ausführung analysieren
Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.
- Schritt 1: Command Endpoint, Ausführungsort, Makroauflösung, Zeitüberschreitung und Rückgabecode unterscheiden.
- Schritt 2: den tatsächlich ausgeführten Befehl sowie Umgebung und Benutzerkontext ermitteln.
- Schritt 3: Plugin-, Berechtigungs-, Pfad- und Netzwerkfehler mit kontrollierten Tests eingrenzen.
5. Cluster- und Kommunikationsprobleme beheben
Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.
- Schritt 1: Endpoint-, Zone-, Zertifikats- und Replay-Log-Status erfassen.
- Schritt 2: Verbindungsfehler, Zeitabweichungen und inkonsistente Zonenkonfiguration schrittweise korrigieren.
- Schritt 3: Synchronisierung und Ereignisverteilung nach Wiederanlauf prüfen.
6. Updates und Migrationen planen
Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.
- Schritt 1: Versionspfad, Paketquellen, Schemaänderungen, Kompatibilitäten und Wartungsfenster bewerten.
- Schritt 2: Test-, Sicherungs-, Update- und Rollback-Schritte in einer Runbook-Struktur festlegen.
- Schritt 3: Upgrade in einer Staging-Umgebung durchführen und mit Abnahmekriterien verifizieren.
7. Wiederherstellung und Betriebsdokumentation
Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.
- Schritt 1: Sicherungsumfang für Konfiguration, Zertifikate, Datenbanken und Zusatzmodule bestimmen.
- Schritt 2: eine kontrollierte Wiederherstellung einschließlich Dienstreihenfolge und Integritätsprüfung ausführen.
- Schritt 3: Betriebshandbuch, Störungsprotokoll und wiederkehrende Pflegeaufgaben vervollständigen.
Praxisübungen
- Praxisaufgabe zu „Betriebszustand systematisch beurteilen“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.
- Praxisaufgabe zu „Konfiguration validieren und Änderungen absichern“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.
- Praxisaufgabe zu „Protokolle und Debug-Werkzeuge einsetzen“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.
- Praxisaufgabe zu „Check-Ausführung analysieren“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.
- Praxisaufgabe zu „Cluster- und Kommunikationsprobleme beheben“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.
- Praxisaufgabe zu „Updates und Migrationen planen“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.
Lernziele
- Den Themenbereich „Betriebszustand systematisch beurteilen“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
- Den Themenbereich „Konfiguration validieren und Änderungen absichern“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
- Den Themenbereich „Protokolle und Debug-Werkzeuge einsetzen“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
- Den Themenbereich „Check-Ausführung analysieren“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
- Den Themenbereich „Cluster- und Kommunikationsprobleme beheben“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
- Den Themenbereich „Updates und Migrationen planen“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
- Den Themenbereich „Wiederherstellung und Betriebsdokumentation“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
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Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich und Webinar: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Icinga-Administratoren, Linux-Administratoren, Betriebsteams, Service-Manager und Verantwortliche für Monitoring-Plattformen. |
| Voraussetzungen: | Praktische Erfahrung mit Icinga 2, Linux-Diensten und grundlegender Icinga-Konfiguration. |
| Standorte: | Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Schritt-für-Schritt-Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop – alle Seminare mit Trainer vor Ort; Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch – bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Ausführliche Dokumentation in digitaler Form |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen wahlweise vegetarisch |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000 |
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