Seminar Icinga Intensivseminar – Plattformen und Integrationen

Einordnung und Nutzen

Der fünftägige Intensivpfad bündelt Plattform- und Integrationskompetenzen für Windows, Kubernetes, Netzwerke, VMware, Zertifikate, Performance-Daten, Geschäftsprozesse und Berichte. Eine gemeinsame Übungslandschaft verbindet technische Erfassung, Visualisierung und Serviceauswertung.

Inhaltsübersicht

  1. Einordnung und Nutzen
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Seminarinhalte
    1. Integrationsarchitektur und gemeinsames Datenmodell
    2. Windows Agent und Framework
    3. Eigene PowerShell-Checks
    4. Kubernetes-Integration
    5. Netzwerkmonitoring mit SNMP
    6. VMware-vSphere-Integration
    7. Performance-Daten und Dashboards
    8. Zertifikatsüberwachung
    9. Geschäftsprozesse modellieren
    10. Cube, Verfügbarkeit und SLA-Berichte
    11. Benachrichtigungs- und Betriebsintegration
    12. Abschlussprojekt: heterogene Serviceplattform
  5. Praxisübungen
  6. Lernziele

Zielgruppe

Erfahrene Monitoring-Administratoren, Plattformteams, Service-Manager und Integrationsverantwortliche für heterogene Infrastrukturen.

Voraussetzungen

Praktische Icinga-2- und Icinga-Web-Grundkenntnisse sowie Basiswissen zu Windows, PowerShell, Kubernetes, SNMP und Virtualisierung.

Seminarinhalte

1. Integrationsarchitektur und gemeinsames Datenmodell

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: Plattformen, Zugriffswege, Objektidentitäten, Verantwortlichkeiten und Datenflüsse erfassen.
  2. Schritt 2: ein gemeinsames Namens-, Variablen- und Gruppenmodell für heterogene Quellen entwickeln.
  3. Schritt 3: Eindeutigkeit, Sicherheitsgrenzen und spätere Berichtsfähigkeit am Zielmodell prüfen.

2. Windows Agent und Framework

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: Agent, Zertifikate, PowerShell Framework, Repository und Plugin-Basket einordnen.
  2. Schritt 2: Windows-System anbinden sowie Framework und Standardplugins bereitstellen.
  3. Schritt 3: Clusterverbindung, Remote-Ausführung, Schwellwerte und Performance-Daten verifizieren.

3. Eigene PowerShell-Checks

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: Parameter, Messlogik, Zustände, Fehlerfälle und Ausgabeformat spezifizieren.
  2. Schritt 2: einen Framework-konformen Windows-Check mit Performance-Daten entwickeln.
  3. Schritt 3: Berechtigungs-, Grenzwert-, Timeout- und Rollout-Szenarien systematisch testen.

4. Kubernetes-Integration

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: Clusterobjekte, RBAC, API-Zugang, Synchronisation und Mandantentrennung planen.
  2. Schritt 2: Kubernetes-Komponenten installieren und einen Cluster sicher anbinden.
  3. Schritt 3: Inventar, Workload-Zustände, Filter und fehlerhafte API-Zugriffe prüfen.

5. Netzwerkmonitoring mit SNMP

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: Gerätetypen, Zugangsdaten, OIDs, Schnittstellen und Schwellwerte modellieren.
  2. Schritt 2: SNMP-basierte Geräte- und Interface-Checks mit sicheren Credentials konfigurieren.
  3. Schritt 3: Timeout, unerreichbare OID, Counter-Wrap und Administrativstatus verifizieren.

6. VMware-vSphere-Integration

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: vCenter, Datacenter, Cluster, Hosts, Datastores und virtuelle Maschinen als Objekte strukturieren.
  2. Schritt 2: minimal berechtigten Zugang und vSphere-Datenquelle integrieren.
  3. Schritt 3: Inventar, Zustände, Kapazität und Berechtigungsfehler bis zur Quelle nachvollziehen.

7. Performance-Daten und Dashboards

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: Metriken, Namensschema, Aufbewahrung, Writer und Dashboard-Ziele festlegen.
  2. Schritt 2: Graphite- oder InfluxDB-Datenpfad anbinden und eine Grafana-Auswertung erstellen.
  3. Schritt 3: Datenlücken, Einheiten, Schwellwerte und Zeitreihenabgleich prüfen.

8. Zertifikatsüberwachung

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: Zertifikatsquellen, Fristen, Verantwortlichkeiten und Kritikalität erfassen.
  2. Schritt 2: zentrale Erfassung, Warnstufen und Bearbeitungsprozess konfigurieren.
  3. Schritt 3: Ablauf-, Ketten- und Zuständigkeitsfälle kontrolliert testen.

9. Geschäftsprozesse modellieren

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: technische Abhängigkeiten in Services, Teilprozesse und fachliche Regeln übersetzen.
  2. Schritt 2: Prozessknoten und logische Operatoren zu einer verständlichen Servicesicht verbinden.
  3. Schritt 3: Einzel- und Mehrfachausfälle sowie Rollenrechte anhand definierter Szenarien prüfen.

10. Cube, Verfügbarkeit und SLA-Berichte

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: Dimensionen, Servicezeiten, Kennzahlen, Zielwerte und Empfänger festlegen.
  2. Schritt 2: mehrdimensionale Analyse und wiederholbaren Verfügbarkeitsbericht erstellen.
  3. Schritt 3: Ergebnis mit Historie, Downtimes und simulierten Ausfällen rechnerisch abgleichen.

11. Benachrichtigungs- und Betriebsintegration

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: plattformübergreifende Zuständigkeiten, Eskalationen, Wartungsfenster und Runbooks definieren.
  2. Schritt 2: Alarmierung und Betriebsaktionen für die integrierten Objekttypen abstimmen.
  3. Schritt 3: durchgängigen Störungsablauf von Erkennung über Eskalation bis Abschluss testen.

12. Abschlussprojekt: heterogene Serviceplattform

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: Windows-, Kubernetes-, Netzwerk- und VMware-Komponenten zu einem Servicefall zusammenstellen.
  2. Schritt 2: Checks, Metriken, Zertifikatsstatus, Prozesssicht und Bericht integriert bereitstellen.
  3. Schritt 3: Gesamtlösung mit Sicherheits-, Ausfall-, Datenqualitäts- und Berichtstests abnehmen.

Praxisübungen

  • Praxisaufgabe zu „Integrationsarchitektur und gemeinsames Datenmodell“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.
  • Praxisaufgabe zu „Windows Agent und Framework“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.
  • Praxisaufgabe zu „Eigene PowerShell-Checks“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.
  • Praxisaufgabe zu „Kubernetes-Integration“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.
  • Praxisaufgabe zu „Netzwerkmonitoring mit SNMP“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.
  • Praxisaufgabe zu „VMware-vSphere-Integration“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.

Lernziele

  • Den Themenbereich „Integrationsarchitektur und gemeinsames Datenmodell“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
  • Den Themenbereich „Windows Agent und Framework“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
  • Den Themenbereich „Eigene PowerShell-Checks“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
  • Den Themenbereich „Kubernetes-Integration“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
  • Den Themenbereich „Netzwerkmonitoring mit SNMP“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
  • Den Themenbereich „VMware-vSphere-Integration“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
  • Den Themenbereich „Performance-Daten und Dashboards“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.

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Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Erfahrene Monitoring-Administratoren, Plattformteams, Service-Manager und Integrationsverantwortliche für heterogene Infrastrukturen.
Voraussetzungen: Praktische Icinga-2- und Icinga-Web-Grundkenntnisse sowie Basiswissen zu Windows, PowerShell, Kubernetes, SNMP und Virtualisierung.
Standorte: Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Schritt-für-Schritt-Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop – alle Seminare mit Trainer vor Ort; Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch – bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Ausführliche Dokumentation in digitaler Form
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen wahlweise vegetarisch
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000

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