Seminar Incus Geräte und Hardware-Passthrough

Seminar / Training

Praxisorientierte Einordnung: Geräte bestimmen, welche Ressourcen eine Instanz tatsächlich nutzen kann. Deshalb werden Vererbung, Hotplug-Fähigkeit, Hostabhängigkeit und Sicherheitswirkung jedes Gerätetyps anhand praktischer Konfigurationen untersucht.

Inhaltsübersicht

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Seminarinhalte
  • Praxisworkshop
  • Typische Einsatzszenarien

Zielsetzung

Sichere und reproduzierbare Konfiguration von Instanzgeräten. Teilnehmende können Geräte passend zum Instanztyp auswählen, über Profile standardisieren, Hardware eindeutig adressieren und Fehler bei IOMMU, Berechtigungen oder Hotplug systematisch beheben.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Linux-Administratoren, GPU- und KI-Plattformbetreiber, Edge-Administratoren, Lab- und Testumgebungsverantwortliche.

Vorkenntnisse: Incus-Grundkenntnisse, Linux-Gerätekenntnisse und grundlegendes Verständnis von PCI, USB und Netzwerkinterfaces.

Seminarinhalte

1. Gerätemodell und Vererbung

  1. Schritt 1: Lokale Geräte und Profilgeräte unterscheiden und die wirksame Gesamtkonfiguration einer Instanz ermitteln.
  2. Schritt 2: Gerätenamen, Überschreibungen und Reihenfolgen so gestalten, dass Vorlagen wartbar bleiben.
  3. Schritt 3: Hotplug-Fähigkeit und erforderliche Neustarts pro Instanz- und Gerätetyp bewerten.

2. Datenträger und Socket-Weiterleitung

  1. Schritt 1: Hostpfade, benutzerdefinierte Volumes, Blockgeräte und ISO-Medien als Disk-Geräte zuweisen.
  2. Schritt 2: UID, GID, Zugriffsmodus, readonly und rekursive Mount-Anforderungen sicher konfigurieren.
  3. Schritt 3: TCP-, UDP- und Unix-Socket-Verbindungen mit Proxy-Geräten gezielt weiterleiten.

3. USB, Unix-Geräte und Hotplug

  1. Schritt 1: USB-Geräte anhand Hersteller, Produkt, Bus, Adresse oder Seriennummer eindeutig auswählen.
  2. Schritt 2: Zeichen- und Blockgeräte mit passenden Rechten an Container übergeben.
  3. Schritt 3: Dynamisch erscheinende Geräte erkennen und über Hotplug-Regeln kontrolliert zuordnen.

4. GPU, PCI, SR-IOV und TPM

  1. Schritt 1: GPU-Ressourcen vollständig, nach Karte oder als virtuelle Funktion an Instanzen zuweisen.
  2. Schritt 2: PCI-Passthrough mit IOMMU-Gruppen, Treiberbindung und VM-Konfiguration vorbereiten.
  3. Schritt 3: SR-IOV und virtuelle TPM-Geräte für leistungs- oder sicherheitskritische VMs einsetzen.

Praxisworkshop

  • Aufbau eines Profils mit Disk-, NIC- und Proxy-Geräten und gezielten lokalen Überschreibungen.
  • Übergabe eines USB- oder PCI-Geräts an eine VM einschließlich Hostprüfung und Rückbau.
  • Fehleranalyse bei Berechtigungen, IOMMU, Treiberbindung und nicht verfügbarem Hotplug.

Typische Einsatzszenarien

  • GPU-beschleunigte KI-, Rendering- oder Rechenworkloads.
  • Labor-, Edge- und Messsysteme mit USB- oder serieller Hardware.
  • Virtuelle Appliances mit dedizierten Netzwerkkarten oder TPM-Anforderungen.

Fachbereichsleitung / Trainingsleitung / Ansprechpartner

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Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Linux-Administratoren, GPU- und KI-Plattformbetreiber, Edge-Administratoren, Lab- und Testumgebungsverantwortliche.
Voraussetzungen: Incus-Grundkenntnisse, Linux-Gerätekenntnisse und grundlegendes Verständnis von PCI, USB und Netzwerkinterfaces.
Standorte: Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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Innsbruck 2 Tage
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Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
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