Seminar Kuzzle Deployment, Hochverfügbarkeit und Skalierung

Das Seminar behandelt den vollständigen Weg von der Zielarchitektur bis zum wiederholbaren Rollout einer skalierbaren Kuzzle-Umgebung. Konfiguration, Secrets, Abhängigkeiten, Lastverteilung, Hochverfügbarkeit, Kapazitätsplanung, Rolling Updates und Rollback werden als zusammenhängendes Betriebsmodell umgesetzt. Theorie, Demonstration und Laborarbeit wechseln in kurzen Zyklen. Jeder technische Schritt wird durch eine Kontrollabfrage, einen Negativtest oder eine nachvollziehbare Zustandsprüfung abgeschlossen.

Inhaltsübersicht

  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktischer Zuschnitt
  • Zielarchitektur und Betriebsbaseline
  • Automatisierte Bereitstellung und sichere Konfiguration
  • Lastverteilung, Skalierung und Hochverfügbarkeit
  • Beobachtbarkeit und Kapazitätssteuerung
  • Rolling Update, Rollback und Betriebsübergabe
  • Praxisprojekt und Lernerfolgskontrolle

Zielgruppe und Voraussetzungen

Kapitelinhaltsverzeichnis

  • Adressierte Rollen
  • Erforderliche Vorkenntnisse
  • Labor- und Arbeitsmittel
  • Einstiegskontrolle

Zielgruppe: DevOps, Plattformbetrieb, Site Reliability Engineering, Systemarchitektur, technische Leitung und Informationssicherheit.

Voraussetzungen: Sichere Linux-, Container-, Netzwerk- und TLS-Grundkenntnisse; Erfahrung mit Elasticsearch, Redis und automatisierten Deployments ist empfohlen.

Zu Beginn werden Vorkenntnisse, Laborzugang, Namenskonventionen und Sicherheitsregeln geprüft. Fehlende Grundlagen werden als konkrete Vorbereitungspunkte dokumentiert; produktive Systeme und reale Zugangsdaten werden in den Übungen nicht verwendet.

Didaktischer Zuschnitt

Kapitelinhaltsverzeichnis

  • Begründung der Dauer
  • Arbeitsweise
  • Dokumentationsstandard
  • Qualitätssicherung

Begründung der Dauer: Vier Tage sind notwendig, weil Zielarchitektur und Baseline, automatisiertes Deployment, Skalierungs- und Ausfalltests sowie Upgrade und Rollback jeweils einen vollständigen Praxisblock benötigen. Ein dreitägiges Format würde mindestens einen produktionskritischen Nachweis nur theoretisch behandeln.

Die Lerneinheiten folgen dem Muster Analyse, Aufbau, Funktionsnachweis, Fehlerfall und Wiederholung. Konfigurationen und Testdaten werden versionierbar gehalten. Entscheidungen werden mit Annahme, Alternative, Risiko und Prüfmethode dokumentiert. Dadurch entsteht neben dem fachlichen Verständnis ein direkt nutzbares Arbeitsverfahren.

1. Zielarchitektur und Betriebsbaseline

Kapitelinhaltsverzeichnis

  • Komponenten und Abhängigkeiten
  • Netzwerk- und Vertrauenszonen
  • Ressourcen und Kapazität
  • Serviceziele

Dieses Kapitel verbindet Komponenten und Abhängigkeiten, Netzwerk- und Vertrauenszonen, Ressourcen und Kapazität und Serviceziele. Die Arbeitsschritte werden in einer isolierten Laborumgebung ausgeführt, protokolliert und gegen einen vorher festgelegten Sollzustand geprüft. Technische Entscheidungen werden so dokumentiert, dass Umsetzung, Review und Wiederholung ohne stille Annahmen möglich bleiben.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1 – Lastprofil, Datenvolumen, Realtime-Verbindungen und Verfügbarkeitsziel quantifizieren: Vor Beginn werden Zweck, Eingaben, Abhängigkeiten und ein messbares Erfolgskriterium notiert. Der Bezug zum behandelten Kuzzle-Funktionsbereich wird anhand des laufenden Praxisfalls nachvollzogen.
  2. Schritt 2 – Kuzzle, Datenhaltung, Cache und Ingress in getrennte Verantwortungsbereiche einordnen: Die Konfiguration wird zunächst klein aufgebaut, anschließend gespeichert und durch eine unabhängige Abfrage kontrolliert. Der Bezug zum behandelten Kuzzle-Funktionsbereich wird anhand des laufenden Praxisfalls nachvollzogen.
  3. Schritt 3 – Netzwerkpfade, Ports, Zertifikatsgrenzen und ausgehende Abhängigkeiten dokumentieren: Der Normalfall wird mit bekannten Testdaten ausgeführt; relevante IDs, Zeitpunkte und Rückgabewerte werden festgehalten. Der Bezug zum behandelten Kuzzle-Funktionsbereich wird anhand des laufenden Praxisfalls nachvollzogen.
  4. Schritt 4 – CPU, Speicher, Datenträger und Verbindungslimits mit messbaren Annahmen dimensionieren: Mindestens ein typischer Fehlerfall wird absichtlich ausgelöst, beobachtet und ohne verdeckte manuelle Korrektur behoben. Der Bezug zum behandelten Kuzzle-Funktionsbereich wird anhand des laufenden Praxisfalls nachvollzogen.
  5. Schritt 5 – Eine Baseline mit Servicezielen, Fehlerbudgets und Abnahmekriterien freigeben: Zum Abschluss wird der Sollzustand erneut geprüft und als wiederholbare Checkliste oder automatisierter Test gesichert. Der Bezug zum behandelten Kuzzle-Funktionsbereich wird anhand des laufenden Praxisfalls nachvollzogen.

Kontrollpunkte

  • Der Sollzustand für Komponenten und Abhängigkeiten ist durch eine reproduzierbare Prüfung nachgewiesen.
  • Fehlkonfigurationen in Netzwerk- und Vertrauenszonen erzeugen verständliche und protokollierte Fehler.
  • Die Umsetzung zu Serviceziele lässt sich ohne persönliche Einzelkenntnisse wiederholen.
  • Berechtigungen, Daten und Protokolle enthalten nur die für die Aufgabe erforderlichen Informationen.

Praxisaufgabe

Für eine Referenzlast entsteht eine Zielarchitektur mit Kapazitätsannahmen und überprüfbaren Betriebszielen. Die Abnahme erfolgt anhand einer kurzen Demonstration, einer Konfigurationsprüfung und eines gezielt ausgelösten Fehlerfalls.

2. Automatisierte Bereitstellung und sichere Konfiguration

Kapitelinhaltsverzeichnis

  • Images und Artefakte
  • Umgebungskonfiguration
  • Secrets und Zertifikate
  • Readiness und Startreihenfolge

Dieses Kapitel verbindet Images und Artefakte, Umgebungskonfiguration, Secrets und Zertifikate und Readiness und Startreihenfolge. Die Arbeitsschritte werden in einer isolierten Laborumgebung ausgeführt, protokolliert und gegen einen vorher festgelegten Sollzustand geprüft. Technische Entscheidungen werden so dokumentiert, dass Umsetzung, Review und Wiederholung ohne stille Annahmen möglich bleiben.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1 – Versionierte Images aus einem nachvollziehbaren Buildprozess beziehen oder erstellen: Vor Beginn werden Zweck, Eingaben, Abhängigkeiten und ein messbares Erfolgskriterium notiert. Der Bezug zum behandelten Kuzzle-Funktionsbereich wird anhand des laufenden Praxisfalls nachvollzogen.
  2. Schritt 2 – Konfiguration nach Umgebung trennen und unveränderliche Artefakte beibehalten: Die Konfiguration wird zunächst klein aufgebaut, anschließend gespeichert und durch eine unabhängige Abfrage kontrolliert. Der Bezug zum behandelten Kuzzle-Funktionsbereich wird anhand des laufenden Praxisfalls nachvollzogen.
  3. Schritt 3 – Secrets verschlüsselt bereitstellen, Zugriffe begrenzen und Rotation testen: Der Normalfall wird mit bekannten Testdaten ausgeführt; relevante IDs, Zeitpunkte und Rückgabewerte werden festgehalten. Der Bezug zum behandelten Kuzzle-Funktionsbereich wird anhand des laufenden Praxisfalls nachvollzogen.
  4. Schritt 4 – Startabhängigkeiten durch Readiness-Prüfungen statt starre Wartezeiten absichern: Mindestens ein typischer Fehlerfall wird absichtlich ausgelöst, beobachtet und ohne verdeckte manuelle Korrektur behoben. Der Bezug zum behandelten Kuzzle-Funktionsbereich wird anhand des laufenden Praxisfalls nachvollzogen.
  5. Schritt 5 – Die komplette Umgebung aus leerem Zustand automatisiert aufbauen und protokollieren: Zum Abschluss wird der Sollzustand erneut geprüft und als wiederholbare Checkliste oder automatisierter Test gesichert. Der Bezug zum behandelten Kuzzle-Funktionsbereich wird anhand des laufenden Praxisfalls nachvollzogen.

Kontrollpunkte

  • Der Sollzustand für Images und Artefakte ist durch eine reproduzierbare Prüfung nachgewiesen.
  • Fehlkonfigurationen in Umgebungskonfiguration erzeugen verständliche und protokollierte Fehler.
  • Die Umsetzung zu Readiness und Startreihenfolge lässt sich ohne persönliche Einzelkenntnisse wiederholen.
  • Berechtigungen, Daten und Protokolle enthalten nur die für die Aufgabe erforderlichen Informationen.

Praxisaufgabe

Eine reproduzierbare Bereitstellung wird zweimal aus leerem Zustand ausgeführt und auf identischen Sollzustand geprüft. Die Abnahme erfolgt anhand einer kurzen Demonstration, einer Konfigurationsprüfung und eines gezielt ausgelösten Fehlerfalls.

3. Lastverteilung, Skalierung und Hochverfügbarkeit

Kapitelinhaltsverzeichnis

  • Mehrere Instanzen
  • Load Balancer und Sessions
  • Elastische Skalierung
  • Fehlerdomänen

Dieses Kapitel verbindet Mehrere Instanzen, Load Balancer und Sessions, Elastische Skalierung und Fehlerdomänen. Die Arbeitsschritte werden in einer isolierten Laborumgebung ausgeführt, protokolliert und gegen einen vorher festgelegten Sollzustand geprüft. Technische Entscheidungen werden so dokumentiert, dass Umsetzung, Review und Wiederholung ohne stille Annahmen möglich bleiben.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1 – Mehrere Kuzzle-Instanzen hinter einem geeigneten Lastverteiler in Betrieb nehmen: Vor Beginn werden Zweck, Eingaben, Abhängigkeiten und ein messbares Erfolgskriterium notiert. Der Bezug zum behandelten Kuzzle-Funktionsbereich wird anhand des laufenden Praxisfalls nachvollzogen.
  2. Schritt 2 – HTTP-, WebSocket- und Realtime-Verbindungen auf Verteilungs- und Wiederverbindungsverhalten prüfen: Die Konfiguration wird zunächst klein aufgebaut, anschließend gespeichert und durch eine unabhängige Abfrage kontrolliert. Der Bezug zum behandelten Kuzzle-Funktionsbereich wird anhand des laufenden Praxisfalls nachvollzogen.
  3. Schritt 3 – Skalierungsgrenzen anhand CPU, Latenz, Verbindungen und Datenabhängigkeiten definieren: Der Normalfall wird mit bekannten Testdaten ausgeführt; relevante IDs, Zeitpunkte und Rückgabewerte werden festgehalten. Der Bezug zum behandelten Kuzzle-Funktionsbereich wird anhand des laufenden Praxisfalls nachvollzogen.
  4. Schritt 4 – Instanzen, Knoten und Netzwerkpfade gezielt ausfallen lassen: Mindestens ein typischer Fehlerfall wird absichtlich ausgelöst, beobachtet und ohne verdeckte manuelle Korrektur behoben. Der Bezug zum behandelten Kuzzle-Funktionsbereich wird anhand des laufenden Praxisfalls nachvollzogen.
  5. Schritt 5 – Wiederherstellungszeit, Datenintegrität und Clientverhalten gegen die Serviceziele bewerten: Zum Abschluss wird der Sollzustand erneut geprüft und als wiederholbare Checkliste oder automatisierter Test gesichert. Der Bezug zum behandelten Kuzzle-Funktionsbereich wird anhand des laufenden Praxisfalls nachvollzogen.

Kontrollpunkte

  • Der Sollzustand für Mehrere Instanzen ist durch eine reproduzierbare Prüfung nachgewiesen.
  • Fehlkonfigurationen in Load Balancer und Sessions erzeugen verständliche und protokollierte Fehler.
  • Die Umsetzung zu Fehlerdomänen lässt sich ohne persönliche Einzelkenntnisse wiederholen.
  • Berechtigungen, Daten und Protokolle enthalten nur die für die Aufgabe erforderlichen Informationen.

Praxisaufgabe

Ein Lasttest skaliert die Umgebung horizontal und enthält kontrollierte Ausfälle einzelner Komponenten. Die Abnahme erfolgt anhand einer kurzen Demonstration, einer Konfigurationsprüfung und eines gezielt ausgelösten Fehlerfalls.

4. Beobachtbarkeit und Kapazitätssteuerung

Kapitelinhaltsverzeichnis

  • Metriken und Logs
  • Tracing und Korrelation
  • Dashboards und Alarme
  • Trend- und Sättigungsanalyse

Dieses Kapitel verbindet Metriken und Logs, Tracing und Korrelation, Dashboards und Alarme und Trend- und Sättigungsanalyse. Die Arbeitsschritte werden in einer isolierten Laborumgebung ausgeführt, protokolliert und gegen einen vorher festgelegten Sollzustand geprüft. Technische Entscheidungen werden so dokumentiert, dass Umsetzung, Review und Wiederholung ohne stille Annahmen möglich bleiben.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1 – Technische und fachliche Signale aus API, Realtime, Datenhaltung und Infrastruktur auswählen: Vor Beginn werden Zweck, Eingaben, Abhängigkeiten und ein messbares Erfolgskriterium notiert. Der Bezug zum behandelten Kuzzle-Funktionsbereich wird anhand des laufenden Praxisfalls nachvollzogen.
  2. Schritt 2 – Logs strukturiert sammeln und Request-IDs über Schichten hinweg korrelieren: Die Konfiguration wird zunächst klein aufgebaut, anschließend gespeichert und durch eine unabhängige Abfrage kontrolliert. Der Bezug zum behandelten Kuzzle-Funktionsbereich wird anhand des laufenden Praxisfalls nachvollzogen.
  3. Schritt 3 – Dashboards für Verfügbarkeit, Latenz, Fehler, Durchsatz und Sättigung erstellen: Der Normalfall wird mit bekannten Testdaten ausgeführt; relevante IDs, Zeitpunkte und Rückgabewerte werden festgehalten. Der Bezug zum behandelten Kuzzle-Funktionsbereich wird anhand des laufenden Praxisfalls nachvollzogen.
  4. Schritt 4 – Alarme mit Zeitfenster, Schwellwert, Verantwortlichkeit und Runbook verknüpfen: Mindestens ein typischer Fehlerfall wird absichtlich ausgelöst, beobachtet und ohne verdeckte manuelle Korrektur behoben. Der Bezug zum behandelten Kuzzle-Funktionsbereich wird anhand des laufenden Praxisfalls nachvollzogen.
  5. Schritt 5 – Wachstumstrends auswerten und Kapazitätsmaßnahmen vor Erreichen harter Grenzen planen: Zum Abschluss wird der Sollzustand erneut geprüft und als wiederholbare Checkliste oder automatisierter Test gesichert. Der Bezug zum behandelten Kuzzle-Funktionsbereich wird anhand des laufenden Praxisfalls nachvollzogen.

Kontrollpunkte

  • Der Sollzustand für Metriken und Logs ist durch eine reproduzierbare Prüfung nachgewiesen.
  • Fehlkonfigurationen in Tracing und Korrelation erzeugen verständliche und protokollierte Fehler.
  • Die Umsetzung zu Trend- und Sättigungsanalyse lässt sich ohne persönliche Einzelkenntnisse wiederholen.
  • Berechtigungen, Daten und Protokolle enthalten nur die für die Aufgabe erforderlichen Informationen.

Praxisaufgabe

Ein Betriebsdashboard erkennt einen simulierten Engpass und führt anhand eines Runbooks zur Ursache. Die Abnahme erfolgt anhand einer kurzen Demonstration, einer Konfigurationsprüfung und eines gezielt ausgelösten Fehlerfalls.

5. Rolling Update, Rollback und Betriebsübergabe

Kapitelinhaltsverzeichnis

  • Kompatibilitätsprüfung
  • Gestufter Rollout
  • Rollback
  • Runbooks und Bereitschaft

Dieses Kapitel verbindet Kompatibilitätsprüfung, Gestufter Rollout, Rollback und Runbooks und Bereitschaft. Die Arbeitsschritte werden in einer isolierten Laborumgebung ausgeführt, protokolliert und gegen einen vorher festgelegten Sollzustand geprüft. Technische Entscheidungen werden so dokumentiert, dass Umsetzung, Review und Wiederholung ohne stille Annahmen möglich bleiben.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1 – Release Notes, Konfiguration und Datenkompatibilität vor dem Update prüfen: Vor Beginn werden Zweck, Eingaben, Abhängigkeiten und ein messbares Erfolgskriterium notiert. Der Bezug zum behandelten Kuzzle-Funktionsbereich wird anhand des laufenden Praxisfalls nachvollzogen.
  2. Schritt 2 – Backup, Rückfallpunkt und Abbruchkriterien vor dem ersten Wechsel bestätigen: Die Konfiguration wird zunächst klein aufgebaut, anschließend gespeichert und durch eine unabhängige Abfrage kontrolliert. Der Bezug zum behandelten Kuzzle-Funktionsbereich wird anhand des laufenden Praxisfalls nachvollzogen.
  3. Schritt 3 – Das Update gestuft mit Gesundheits- und Funktionstests ausrollen: Der Normalfall wird mit bekannten Testdaten ausgeführt; relevante IDs, Zeitpunkte und Rückgabewerte werden festgehalten. Der Bezug zum behandelten Kuzzle-Funktionsbereich wird anhand des laufenden Praxisfalls nachvollzogen.
  4. Schritt 4 – Einen absichtlich fehlerhaften Release erkennen und innerhalb des Zielzeitfensters zurückrollen: Mindestens ein typischer Fehlerfall wird absichtlich ausgelöst, beobachtet und ohne verdeckte manuelle Korrektur behoben. Der Bezug zum behandelten Kuzzle-Funktionsbereich wird anhand des laufenden Praxisfalls nachvollzogen.
  5. Schritt 5 – Betriebsdokumentation, Bereitschaftsrollen und regelmäßige Wiederholungstests festlegen: Zum Abschluss wird der Sollzustand erneut geprüft und als wiederholbare Checkliste oder automatisierter Test gesichert. Der Bezug zum behandelten Kuzzle-Funktionsbereich wird anhand des laufenden Praxisfalls nachvollzogen.

Kontrollpunkte

  • Der Sollzustand für Kompatibilitätsprüfung ist durch eine reproduzierbare Prüfung nachgewiesen.
  • Fehlkonfigurationen in Gestufter Rollout erzeugen verständliche und protokollierte Fehler.
  • Die Umsetzung zu Runbooks und Bereitschaft lässt sich ohne persönliche Einzelkenntnisse wiederholen.
  • Berechtigungen, Daten und Protokolle enthalten nur die für die Aufgabe erforderlichen Informationen.

Praxisaufgabe

Ein Release wird kontrolliert aktualisiert, durch einen Fehler gestoppt und mit vollständigem Nachweis zurückgerollt. Die Abnahme erfolgt anhand einer kurzen Demonstration, einer Konfigurationsprüfung und eines gezielt ausgelösten Fehlerfalls.

Praxisprojekt und Lernerfolgskontrolle

Kapitelinhaltsverzeichnis

  • Projektauftrag
  • Zwischenprüfungen
  • Fehler- und Sicherheitsnachweis
  • Technische Abnahme

Das Praxisprojekt verbindet die Kapitel zu einer konsistenten Laborlösung. Vor jedem Inkrement werden Ausgangszustand, Ziel, Eingaben und Abnahmekriterien festgelegt. Nach der Umsetzung folgen Funktionsprüfung, Negativtest, kurze Dokumentationskontrolle und Rücksetzung auf einen bekannten Zustand.

  1. Projektauftrag schneiden: Ein fachlich begrenzter Anwendungsfall wird in Daten, Akteure, Schnittstellen, Berechtigungen und Betriebsanforderungen zerlegt.
  2. Inkremente umsetzen: Die Kapitelbausteine werden schrittweise integriert; nach jedem Inkrement bleibt die Laborlösung lauffähig.
  3. Fehler nachweisen: Mindestens ein Berechtigungs-, Daten-, Verbindungs- oder Konfigurationsfehler wird kontrolliert ausgelöst und diagnostiziert.
  4. Abnahme durchführen: Eine technische Checkliste prüft Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Protokollierung und Rückfallfähigkeit.
  5. Lernstand dokumentieren: Offene Vertiefungen werden als priorisierte Aufgaben mit benötigtem Nachweis festgehalten.

Die Lernerfolgskontrolle besteht aus kurzen Verständnisfragen, beobachteten Laboraufgaben, einer Fehlersuche und der technischen Abnahme des Praxisprojekts. Bewertet werden nicht nur funktionierende Ergebnisse, sondern auch Begründung, Nachweis, sichere Fehlerbehandlung und Reproduzierbarkeit.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.396 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: DevOps, Plattformbetrieb, Site Reliability Engineering, Systemarchitektur, technische Leitung und Informationssicherheit
Voraussetzungen: Sichere Linux-, Container-, Netzwerk- und TLS-Grundkenntnisse; Erfahrung mit Elasticsearch, Redis und automatisierten Deployments ist empfohlen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, schrittweise Laborübungen, Reviews und Lernerfolgskontrollen
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Ausführliche deutschsprachige Dokumentation mit Schrittfolgen, Checklisten und Praxisaufgaben
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Graz 4 Tage
Wien 4 Tage
Stream live 4 Tage
Inhaus / Firmenseminar 4 Tage
Stream gespeichert 4 Tage
Innsbruck 4 Tage
Klagenfurt 4 Tage
Bregenz 4 Tage
Linz 4 Tage
Salzburg 4 Tage
Linz 4 Tage
Salzburg 4 Tage
Graz 4 Tage
Wien 4 Tage
Inhaus / Firmenseminar 4 Tage
Stream live 4 Tage
Innsbruck 4 Tage
Stream gespeichert 4 Tage
Klagenfurt 4 Tage
Bregenz 4 Tage
Klagenfurt 4 Tage
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Linz 4 Tage
Salzburg 4 Tage
Graz 4 Tage
Wien 4 Tage
Inhaus / Firmenseminar 4 Tage
Stream live 4 Tage
Innsbruck 4 Tage
Stream gespeichert 4 Tage
Inhaus / Firmenseminar 4 Tage
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Innsbruck 4 Tage
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