Seminar Mender Update Modules entwickeln

Seminar / Training

Diese Schulung behandelt die Entwicklung eigener Update Modules für Mender, wenn Standardupdates nicht ausreichen.

Im Mittelpunkt stehen Modulstruktur, Zustände, Nutzlastzugriff, Installationslogik, Reboot-Entscheidung, Rollback-Verhalten, Tests und saubere Integration in Artefakte.

Inhaltsübersicht

  • Einsatzfälle für eigene Update Modules bewerten
  • Modulablage, Ausführbarkeit und Namenslogik verstehen
  • Updatezustände und Pflichtaktionen umsetzen
  • File API und Payload-Struktur verwenden
  • Installation, Commit, Rollback und Reboot sauber behandeln
  • Artefakte für eigene Payload-Typen erstellen
  • Tests, Logs und Fehlerbehandlung in Module einbauen

Beschreibung

Drei Tage sind erforderlich, weil eigene Update Modules schnell produktionskritisch werden. Neben einem lauffähigen Skript müssen Zustände, Fehlerwerte, Rollback und Artefakterstellung verstanden und getestet werden.

Schrittweise Seminarinhalte

  1. Schritt 1: Updatefall auswählen
    Es wird entschieden, welche Nutzlast ein eigenes Modul benötigt und warum Standardmodule nicht reichen.
  2. Schritt 2: Modulstruktur anlegen
    Name, Ablageort, Ausführungsrechte und grundlegender Skriptrahmen werden erstellt.
  3. Schritt 3: Zustände implementieren
    ArtifactInstall, Commit, Rollback, Reboot-Abfrage und optionale Zustände werden schrittweise behandelt.
  4. Schritt 4: Payload lesen
    Die übergebene Dateistruktur wird analysiert und sicher verarbeitet.
  5. Schritt 5: Fehlerwerte setzen
    Erfolgs- und Fehlerfälle werden über Rückgabewerte, Ausgaben und Logs nachvollziehbar gemacht.
  6. Schritt 6: Artefakt erzeugen
    Ein Artefakt mit eigenem Payload-Typ wird erstellt und an das Modul gekoppelt.
  7. Schritt 7: Rollback testen
    Fehlerhafte Installationen werden provoziert und die Rücknahme wird überprüft.
  8. Schritt 8: Reboot-Verhalten steuern
    Es wird festgelegt, wann ein Neustart erforderlich ist und wie das Modul darauf reagiert.
  9. Schritt 9: Modul absichern
    Eingabeprüfung, idempotentes Verhalten, Logging und Dateirechte werden verbessert.
  10. Schritt 10: Betrieb vorbereiten
    Zum Abschluss werden Testfälle, Versionsregeln und Freigabekriterien für eigene Module erstellt.

Praxisnutzen

  • Eigene Updatearten werden kontrolliert statt improvisiert umgesetzt.
  • Rollback und Fehlerbehandlung stehen im Mittelpunkt.
  • Das Modul wird als wartbarer Bestandteil der Geräteplattform behandelt.

Methodik

Die Inhalte werden mit Demonstrationen, geführten Übungen, kurzen Architekturentscheidungen und wiederholbaren Laboraufgaben vermittelt. Jede technische Einheit endet mit einer prüfbaren Konfiguration oder einem nachvollziehbaren Artefakt, damit der Aufbau nicht im Theorieraum hängen bleibt.

Zielgruppe

Embedded-Entwickler, Linux-Entwickler, Integratoren und DevOps-Teams, die eigene Updatearten mit Mender abbilden müssen.

Vorkenntnisse

Gute Linux-Shell-Kenntnisse, Skripting-Erfahrung und Grundverständnis von Mender Artifacts.

Seminar und Anbieter vergleichen

Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Embedded-Entwickler, Linux-Entwickler, Integratoren und DevOps-Teams, die eigene Updatearten mit Mender abbilden müssen.
Voraussetzungen: Gute Linux-Shell-Kenntnisse, Skripting-Erfahrung und Grundverständnis von Mender Artifacts.
Standorte: Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
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Innsbruck 3 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
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Innsbruck 3 Tage
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Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
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Wien 3 Tage
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