Seminar metaphactory – Kompaktseminar Modellierung, Datenintegration und App Building

Das dreitägige Kompaktseminar vermittelt einen durchgängigen Einstieg von der Knowledge-Graph-Architektur über visuelle Modellierung, Datenimport und Qualität bis zu Suche, Datenerfassung und einer einfachen Low-Code-App. Das Format schafft eine gemeinsame Arbeitsbasis für Einführungsteams, ohne die Spezialisierung der Fachseminare vorwegzunehmen.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • metaphactory und den vollständigen Knowledge-Graph-Lebenszyklus sicher einordnen.
  • Ein kleines semantisches Modell und ein kontrolliertes Vokabular erstellen.
  • Beispieldaten importieren, validieren und über Suche sowie Exploration erschließen.
  • Ein modellgetriebenes Formular und eine einfache Low-Code-App umsetzen.
  • Rollen, Deployment, Betrieb und nächste Qualifizierungsschritte in einen Pilotplan überführen.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Architektur, Use Case und Pilotziel

Schwerpunkt: Knowledge Graph, Plattformkomponenten, Rollen, Datenquellen, Nutzergruppen, Nutzenhypothese, Schutzbedarf und Abnahmekriterien.

  1. Ausgangslage, fachliche Anforderungen und messbare Akzeptanzkriterien für den Themenblock „Architektur, Use Case und Pilotziel“ erfassen.
  2. Relevante Ressourcen, Rollen, Datenobjekte und Abhängigkeiten anhand von Knowledge Graph, Plattformkomponenten, Rollen, Datenquellen, Nutzergruppen, Nutzenhypothese, Schutzbedarf und Abnahmekriterien modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Arbeitsfolge in der metaphactory-Laborumgebung beziehungsweise im Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen fachlich geprüften und wiederholbaren Standard für „Architektur, Use Case und Pilotziel“ dokumentieren.

2. RDF, Modell und Identifikatoren

Schwerpunkt: Tripel, IRIs, Klassen, Eigenschaften, Namensräume, Ontologie, Vokabular, Instanzdaten und Modellgrenzen.

  1. Ausgangslage, fachliche Anforderungen und messbare Akzeptanzkriterien für den Themenblock „RDF, Modell und Identifikatoren“ erfassen.
  2. Relevante Ressourcen, Rollen, Datenobjekte und Abhängigkeiten anhand von Tripel, IRIs, Klassen, Eigenschaften, Namensräume, Ontologie, Vokabular, Instanzdaten und Modellgrenzen modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Arbeitsfolge in der metaphactory-Laborumgebung beziehungsweise im Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen fachlich geprüften und wiederholbaren Standard für „RDF, Modell und Identifikatoren“ dokumentieren.

3. Visuelle Ontologiemodellierung

Schwerpunkt: Kompetenzfragen, Klassen, Beziehungen, Attribute, Metadaten, Benennung, Dokumentation und grundlegende Restriktionen.

  1. Ausgangslage, fachliche Anforderungen und messbare Akzeptanzkriterien für den Themenblock „Visuelle Ontologiemodellierung“ erfassen.
  2. Relevante Ressourcen, Rollen, Datenobjekte und Abhängigkeiten anhand von Kompetenzfragen, Klassen, Beziehungen, Attribute, Metadaten, Benennung, Dokumentation und grundlegende Restriktionen modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Arbeitsfolge in der metaphactory-Laborumgebung beziehungsweise im Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen fachlich geprüften und wiederholbaren Standard für „Visuelle Ontologiemodellierung“ dokumentieren.

4. Vokabular, Import und Datenqualität

Schwerpunkt: Begriffe, Hierarchien, Labels, Excel-Onboarding, RDF-Laden, Mapping, SHACL-Validierung und Fehlerkorrektur.

  1. Ausgangslage, fachliche Anforderungen und messbare Akzeptanzkriterien für den Themenblock „Vokabular, Import und Datenqualität“ erfassen.
  2. Relevante Ressourcen, Rollen, Datenobjekte und Abhängigkeiten anhand von Begriffe, Hierarchien, Labels, Excel-Onboarding, RDF-Laden, Mapping, SHACL-Validierung und Fehlerkorrektur modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Arbeitsfolge in der metaphactory-Laborumgebung beziehungsweise im Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen fachlich geprüften und wiederholbaren Standard für „Vokabular, Import und Datenqualität“ dokumentieren.

5. Suche, Exploration und Visualisierung

Schwerpunkt: semantische Suche, Filter, Ergebnisansichten, Graphnavigation, Pathfinder, Tabellen, Diagramme und Wissenspanels.

  1. Ausgangslage, fachliche Anforderungen und messbare Akzeptanzkriterien für den Themenblock „Suche, Exploration und Visualisierung“ erfassen.
  2. Relevante Ressourcen, Rollen, Datenobjekte und Abhängigkeiten anhand von semantische Suche, Filter, Ergebnisansichten, Graphnavigation, Pathfinder, Tabellen, Diagramme und Wissenspanels modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Arbeitsfolge in der metaphactory-Laborumgebung beziehungsweise im Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen fachlich geprüften und wiederholbaren Standard für „Suche, Exploration und Visualisierung“ dokumentieren.

6. Semantische Formulare und Autorentätigkeit

Schwerpunkt: Formmodell, Eingabefelder, Validierung, SPARQL-Persistenz, Instanzdaten, Rechte und Rückmeldungen.

  1. Ausgangslage, fachliche Anforderungen und messbare Akzeptanzkriterien für den Themenblock „Semantische Formulare und Autorentätigkeit“ erfassen.
  2. Relevante Ressourcen, Rollen, Datenobjekte und Abhängigkeiten anhand von Formmodell, Eingabefelder, Validierung, SPARQL-Persistenz, Instanzdaten, Rechte und Rückmeldungen modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Arbeitsfolge in der metaphactory-Laborumgebung beziehungsweise im Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen fachlich geprüften und wiederholbaren Standard für „Semantische Formulare und Autorentätigkeit“ dokumentieren.

7. Low-Code-App und Nutzeroberfläche

Schwerpunkt: App-Struktur, Templates, semantische Komponenten, CSS, Navigation, Suchseite, Detailansicht und Formularintegration.

  1. Ausgangslage, fachliche Anforderungen und messbare Akzeptanzkriterien für den Themenblock „Low-Code-App und Nutzeroberfläche“ erfassen.
  2. Relevante Ressourcen, Rollen, Datenobjekte und Abhängigkeiten anhand von App-Struktur, Templates, semantische Komponenten, CSS, Navigation, Suchseite, Detailansicht und Formularintegration modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Arbeitsfolge in der metaphactory-Laborumgebung beziehungsweise im Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen fachlich geprüften und wiederholbaren Standard für „Low-Code-App und Nutzeroberfläche“ dokumentieren.

8. Sicherheit, Deployment und Ausbaupfad

Schwerpunkt: Rollen, Berechtigungen, App-Paket, Git, Test, Freigabe, Monitoring, Betriebsübergabe und Spezialisierungsbedarf.

  1. Ausgangslage, fachliche Anforderungen und messbare Akzeptanzkriterien für den Themenblock „Sicherheit, Deployment und Ausbaupfad“ erfassen.
  2. Relevante Ressourcen, Rollen, Datenobjekte und Abhängigkeiten anhand von Rollen, Berechtigungen, App-Paket, Git, Test, Freigabe, Monitoring, Betriebsübergabe und Spezialisierungsbedarf modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Arbeitsfolge in der metaphactory-Laborumgebung beziehungsweise im Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen fachlich geprüften und wiederholbaren Standard für „Sicherheit, Deployment und Ausbaupfad“ dokumentieren.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Erstellung eines kleinen semantischen Modells mit Vokabular und SHACL-Regeln.
  • Import und Validierung eines Beispieldatensatzes mit dokumentierter Fehlerkorrektur.
  • Aufbau einer Such- und Detailansicht mit Graphnavigation.
  • Umsetzung eines semantischen Formulars und einer kompakten App-Seite.
  • Erstellung eines Pilot-, Betriebs- und Qualifizierungsfahrplans.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Einführungsteams aus Fachbereich, Data Management, Knowledge-Graph-Engineering, App-Entwicklung, Architektur und Betrieb.

Voraussetzungen: Grundverständnis von Datenmodellen und webbasierten Anwendungen; keine vertieften RDF-, SPARQL- oder Programmierkenntnisse erforderlich.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, Praxisübungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als reproduzierbarer Arbeits- oder Betriebsstandard einsetzbar bleiben.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Einführungsteams aus Fachbereich, Data Management, Knowledge-Graph-Engineering, App-Entwicklung, Architektur und Betrieb
Voraussetzungen: Grundverständnis von Datenmodellen und webbasierten Anwendungen; keine vertieften RDF-, SPARQL- oder Programmierkenntnisse erforderlich
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Stream live 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
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