Das fünftägige Intensivseminar bündelt die betrieblichen und plattformübergreifenden Themen. Erweiterte CLI- und UCI-Administration, Protokollanalyse, Monitoring, Sicherung, Updates, Migration, Hochverfügbarkeit und zentrale Verwaltung werden in ein einheitliches Betriebsmodell für einzelne und mehrere Firewalls überführt.
Inhaltsverzeichnis
- Lernziele
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Abgedeckte Themen
- Seminarinhalte
- Praxisübungen
Lernziele
- Fortgeschrittene Diagnose und kontrollierte CLI-Änderungen durchführen
- Logging, Monitoring und Störungsbearbeitung standardisieren
- Sicherung, Aktualisierung und Wiederanlauf belastbar organisieren
- Migration und Hochverfügbarkeit mit Test- und Rückfallverfahren planen
- Mehrere Firewalls über den Controller strukturiert betreiben
Zielgruppe
- Erfahrene NethSecurity- und Linux-Administratoren
- Zentrale IT-Betriebs- und Managed-Service-Teams
- Technische Projektleitung für Migration und Hochverfügbarkeit
- Third-Level-Support und Bereitschaftsdienste
Voraussetzungen
Sichere NethSecurity-, Netzwerk- und Firewall-Kenntnisse. Grundkenntnisse einer Linux-Shell werden vorausgesetzt. Für HA-Übungen sind zwei Systeme oder virtuelle Instanzen erforderlich.
Abgedeckte Themen
- Backup, Updates und Systemwartung
- Controller und zentrale Firewall-Verwaltung
- Erweiterte Administration mit CLI und UCI
- High Availability und Ausfallsicherheit
- Logging, Monitoring und Troubleshooting
- Migration von NethServer 7 und NethSecurity 7.9
Seminarinhalte
Schritt 1: Betriebsmodell und Serviceklassen definieren
Systembestand, Kritikalität, Verantwortlichkeiten, Wartungsfenster, Reaktionszeiten und Eskalationswege werden erfasst. Einzelne Firewalls und zentrale Komponenten erhalten eindeutige Betriebsrollen.
Schritt 2: Shell-Zugriff und UCI-Arbeitsweise absichern
Administrative Schlüssel, Managementwege und Sicherung vor Änderungen werden festgelegt. UCI-Pakete, Sektionen und Optionen werden gelesen, verglichen und kontrolliert geändert.
Schritt 3: Netzwerk- und Firewalldiagnose über CLI durchführen
Schnittstellen, Routen, DNS, Nachbartabellen, Regeln, Verbindungen und NAT werden direkt untersucht. Jeder Befehl wird einem klaren Diagnoseziel zugeordnet.
Schritt 4: Protokollstrategie aufbauen
System-, Anmelde-, Firewall-, VPN-, Filter- und HA-Ereignisse werden nach Relevanz, Zugriff und Aufbewahrung geordnet. Zeitbasis und zentrale Auswertung werden abgestimmt.
Schritt 5: Monitoring und Alarmwege definieren
Erreichbarkeit, Ressourcen, Dienste, WAN-Zustand, Tunnel, Zertifikate und Sicherungen werden überwacht. Schwellenwerte orientieren sich an Betriebswirkung, nicht an beliebigen Einzelmeldungen.
Schritt 6: Störungsprozess erproben
Ein komplexes Fehlerbild wird mit Soll-Ist-Beschreibung, Zeitlinie, Beweissicherung, Hypothesen, gezielten Tests und kontrollierter Abhilfe bearbeitet. Abschluss und Vorbeugung werden dokumentiert.
Schritt 7: Sicherungs- und Wiederanlaufkonzept erstellen
Konfigurationsumfang, Schutz der Sicherungen, Aufbewahrung, Wiederherstellungsreihenfolge und Notfallzugänge werden festgelegt. Eine Testwiederherstellung bestätigt die Verwendbarkeit.
Schritt 8: Update- und Wartungsverfahren umsetzen
Vorprüfung, Freigabe, Wartungsfenster, Sicherung, Aktualisierung, Funktionstest und Rückfall werden als Standardablauf durchgeführt. Wiederkehrende Wartung erhält einen festen Kalender.
Schritt 9: Altumgebung inventarisieren und Migration planen
Schnittstellen, Regeln, NAT, VPN, Zertifikate und Abhängigkeiten eines Altsystems werden aufgenommen. Übernahme, Neuaufbau und Bereinigung werden voneinander getrennt.
Schritt 10: Zielsystem und Paralleltest vorbereiten
Die neue Umgebung wird unabhängig aufgebaut und mit priorisierten Geschäftsprozessen getestet. Cutover-Schritte, Abbruchkriterien und Rückfall werden minutengenau geplant.
Schritt 11: HA-Topologie entwerfen
Zwei Knoten, Synchronisationspfad, virtuelle Adressen, Managementzugänge und gemeinsame Abhängigkeiten werden geplant. Einzelpunkte des Versagens außerhalb der Firewall werden ausdrücklich berücksichtigt.
Schritt 12: HA-Verbund aufbauen und prüfen
Knoten werden verbunden, Konfigurationen synchronisiert und virtuelle Adressen aktiviert. Normalbetrieb, Zustandsanzeigen und relevante Dienste werden geprüft.
Schritt 13: Ausfall, Rückkehr und Wartung testen
Aktiver Knoten und Synchronisationspfad werden kontrolliert gestört. Umschaltung, Rückschaltung, Teilausfall und gestufte Aktualisierung werden mit Messwerten dokumentiert.
Schritt 14: Controller bereitstellen und Systeme registrieren
Zentrale Verwaltung, Namensschema, Gruppen, Rollen und sichere Anbindung werden eingerichtet. Mehrere Firewalls werden registriert und nach Standort oder Verantwortungsbereich geordnet.
Schritt 15: Zentralen Betrieb und lokale Autonomie verbinden
Status, Versionen und Warnungen werden zentral überwacht, während lokale Notfall- und Diagnosefähigkeit erhalten bleibt. Änderungen erhalten Freigabe, Rückfall und Zielsystemabnahme.
Schritt 16: Betriebsübergabe durchführen
Systemübersicht, Sicherungen, Wartung, Monitoring, Störungsprozess, Migrationsergebnis, HA-Verfahren und Controllerbetrieb werden in einer vollständigen Betriebsmappe zusammengeführt.
Praxisübungen
- CLI- und UCI-Diagnose mit kontrollierter Änderung
- Bearbeitung eines mehrschichtigen Störungsszenarios
- Erstellung und Test eines Sicherungs- und Updateverfahrens
- Planung von Migration und Cutover mit Rückfall
- Aufbau eines HA-Verbunds und Registrierung im Controller
Fachbereichsleitung / Trainerteam / Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt. Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Erfahrene NethSecurity- und Linux-Administratoren; Zentrale IT-Betriebs- und Managed-Service-Teams; Technische Projektleitung für Migration und Hochverfügbarkeit; Third-Level-Support und Bereitschaftsdienste |
| Voraussetzungen: | Sichere NethSecurity-, Netzwerk- und Firewall-Kenntnisse. Grundkenntnisse einer Linux-Shell werden vorausgesetzt. Für HA-Übungen sind zwei Systeme oder virtuelle Instanzen erforderlich. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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