Seminar PTXdist Image-Erstellung, Dateisysteme und Gerätevarianten

Das Seminar behandelt den Übergang vom installierten Benutzerland zum produktionsfähigen Speicherabbild. Partitionslayout, Dateisysteme, Bootartefakte, Persistenzbereiche, FIT-Strukturen und Gerätevarianten werden aus versionierten PTXdist-Eingaben erzeugt und geprüft.

Inhaltsverzeichnis

  1. Einordnung und Zielbild
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Lernziele
  5. Thematische Module
    1. Anforderungen an das Speicherlayout
    2. Root-Dateisystem und Dateimetadaten
    3. Dateisysteme auswählen
    4. Deklarative Imagebeschreibung
    5. FIT, mehrere DTBs und Bootvarianten
    6. Geräte- und Produktvarianten
    7. Validierung und Produktionsübergabe
  6. Praxisarbeiten
  7. Qualitätssicherung

Einordnung und Zielbild

Das Seminar behandelt den Übergang vom installierten Benutzerland zum produktionsfähigen Speicherabbild. Partitionslayout, Dateisysteme, Bootartefakte, Persistenzbereiche, FIT-Strukturen und Gerätevarianten werden aus versionierten PTXdist-Eingaben erzeugt und geprüft.

Zielgruppe

BSP-Entwickler, Systemintegratoren, Produktionsingenieure, Release-Engineers und Verantwortliche für Speicherlayout oder Gerätevarianten.

Voraussetzungen

PTXdist-Grundkenntnisse sowie Verständnis von Bootloader, Kernel, Root-Dateisystem und typischen Flash- oder Blockspeichern.

Lernziele

  • Ein passendes Partitions- und Dateisystemkonzept entwickeln.
  • Installationsbaum und Imagebeschreibung eindeutig voneinander abgrenzen.
  • Bootloader, Kernel, DTB, Root-Dateisystem und Datenbereiche zu einem Medium zusammensetzen.
  • Mehrere Board- oder Produktvarianten ohne unkontrollierte Duplikate erzeugen.
  • Images durch Struktur-, Größen-, Boot- und Integritätsprüfungen freigeben.

Thematische Module

1. Anforderungen an das Speicherlayout

Dieser Baustein behandelt Bootmedium, Löschblöcke, Größenreserve, Schreiblast, Persistenz, Recovery, Fertigung und A/B-Update. Die Bearbeitung folgt einer festen Reihenfolge aus Bestandsaufnahme, deklarativer Änderung, gezieltem Build, Artefaktprüfung und reproduzierbarer Verifikation.

  1. Bootmedium, Größen-, Persistenz-, Update- und Fertigungsanforderungen für Bootmedium, Löschblöcke, Größenreserve, Schreiblast, Persistenz, Recovery, Fertigung und A/B-Update erfassen.
  2. Root-Dateisystem, Dateimetadaten, Imagebeschreibung und Herkunft jeder einzubindenden Komponente zuordnen.
  3. Partitionen, Dateisystemoptionen, Ausrichtung, Reserven und Bootartefakte deklarativ konfigurieren.
  4. Image aus sauberem Ausgangsstand erzeugen und Struktur, Grenzen, Rechte, Inhalt und Prüfsummen maschinell prüfen.
  5. Ein leeres Zielmedium beschreiben und Boot-, Schreib-, Recovery- oder Variantenverhalten praktisch testen.
  6. Den Kontrollpunkt für Bootmedium, Löschblöcke, Größenreserve, Schreiblast, Persistenz, Recovery, Fertigung und A/B-Update mit einem klaren Sollzustand und einem reproduzierbaren Test festlegen.
  7. Die verwendeten Eingaben, Konfigurationsstände, Kommandos und erzeugten Artefakte für Review und Wiederholung dokumentieren.

2. Root-Dateisystem und Dateimetadaten

Dieser Baustein behandelt installierte Pakete, Projekteingaben, Benutzer, Gruppen, Rechte, Links, Geräteknoten und schreibbare Bereiche. Die Bearbeitung folgt einer festen Reihenfolge aus Bestandsaufnahme, deklarativer Änderung, gezieltem Build, Artefaktprüfung und reproduzierbarer Verifikation.

  1. Bootmedium, Größen-, Persistenz-, Update- und Fertigungsanforderungen für installierte Pakete, Projekteingaben, Benutzer, Gruppen, Rechte, Links, Geräteknoten und schreibbare Bereiche erfassen.
  2. Root-Dateisystem, Dateimetadaten, Imagebeschreibung und Herkunft jeder einzubindenden Komponente zuordnen.
  3. Partitionen, Dateisystemoptionen, Ausrichtung, Reserven und Bootartefakte deklarativ konfigurieren.
  4. Image aus sauberem Ausgangsstand erzeugen und Struktur, Grenzen, Rechte, Inhalt und Prüfsummen maschinell prüfen.
  5. Ein leeres Zielmedium beschreiben und Boot-, Schreib-, Recovery- oder Variantenverhalten praktisch testen.
  6. Den Kontrollpunkt für installierte Pakete, Projekteingaben, Benutzer, Gruppen, Rechte, Links, Geräteknoten und schreibbare Bereiche mit einem klaren Sollzustand und einem reproduzierbaren Test festlegen.
  7. Die verwendeten Eingaben, Konfigurationsstände, Kommandos und erzeugten Artefakte für Review und Wiederholung dokumentieren.

3. Dateisysteme auswählen

Dieser Baustein behandelt read-only und beschreibbare Dateisysteme, Kompression, Blockgröße, Reserve, Fehlerverhalten und Bootzeit. Die Bearbeitung folgt einer festen Reihenfolge aus Bestandsaufnahme, deklarativer Änderung, gezieltem Build, Artefaktprüfung und reproduzierbarer Verifikation.

  1. Bootmedium, Größen-, Persistenz-, Update- und Fertigungsanforderungen für read-only und beschreibbare Dateisysteme, Kompression, Blockgröße, Reserve, Fehlerverhalten und Bootzeit erfassen.
  2. Root-Dateisystem, Dateimetadaten, Imagebeschreibung und Herkunft jeder einzubindenden Komponente zuordnen.
  3. Partitionen, Dateisystemoptionen, Ausrichtung, Reserven und Bootartefakte deklarativ konfigurieren.
  4. Image aus sauberem Ausgangsstand erzeugen und Struktur, Grenzen, Rechte, Inhalt und Prüfsummen maschinell prüfen.
  5. Ein leeres Zielmedium beschreiben und Boot-, Schreib-, Recovery- oder Variantenverhalten praktisch testen.
  6. Den Kontrollpunkt für read-only und beschreibbare Dateisysteme, Kompression, Blockgröße, Reserve, Fehlerverhalten und Bootzeit mit einem klaren Sollzustand und einem reproduzierbaren Test festlegen.
  7. Die verwendeten Eingaben, Konfigurationsstände, Kommandos und erzeugten Artefakte für Review und Wiederholung dokumentieren.

4. Deklarative Imagebeschreibung

Dieser Baustein behandelt Partitionen, Offsets, Ausrichtung, Bootloader, Kernel, DTB, Rootfs, Datenbereiche und Gesamtmedium. Die Bearbeitung folgt einer festen Reihenfolge aus Bestandsaufnahme, deklarativer Änderung, gezieltem Build, Artefaktprüfung und reproduzierbarer Verifikation.

  1. Bootmedium, Größen-, Persistenz-, Update- und Fertigungsanforderungen für Partitionen, Offsets, Ausrichtung, Bootloader, Kernel, DTB, Rootfs, Datenbereiche und Gesamtmedium erfassen.
  2. Root-Dateisystem, Dateimetadaten, Imagebeschreibung und Herkunft jeder einzubindenden Komponente zuordnen.
  3. Partitionen, Dateisystemoptionen, Ausrichtung, Reserven und Bootartefakte deklarativ konfigurieren.
  4. Image aus sauberem Ausgangsstand erzeugen und Struktur, Grenzen, Rechte, Inhalt und Prüfsummen maschinell prüfen.
  5. Ein leeres Zielmedium beschreiben und Boot-, Schreib-, Recovery- oder Variantenverhalten praktisch testen.
  6. Den Kontrollpunkt für Partitionen, Offsets, Ausrichtung, Bootloader, Kernel, DTB, Rootfs, Datenbereiche und Gesamtmedium mit einem klaren Sollzustand und einem reproduzierbaren Test festlegen.
  7. Die verwendeten Eingaben, Konfigurationsstände, Kommandos und erzeugten Artefakte für Review und Wiederholung dokumentieren.

5. FIT, mehrere DTBs und Bootvarianten

Dieser Baustein behandelt Kernel, Device Trees, Ramdisk, Konfigurationsknoten, Hashes, Versionen, Signaturpunkte und Fallback. Die Bearbeitung folgt einer festen Reihenfolge aus Bestandsaufnahme, deklarativer Änderung, gezieltem Build, Artefaktprüfung und reproduzierbarer Verifikation.

  1. Hardware- und Bootanforderungen für Kernel, Device Trees, Ramdisk, Konfigurationsknoten, Hashes, Versionen, Signaturpunkte und Fallback aus Boardunterlagen, Konfiguration und Referenzstand erfassen.
  2. Wirksame PTXdist-Regel, Quellversion, Konfiguration, Patchserie und erzeugte Bootartefakte eindeutig zuordnen.
  3. Die kleinste notwendige Änderung an Bootloader, Kernelkonfiguration, Patch oder Hardwarebeschreibung implementieren.
  4. Nur die betroffenen Komponenten neu bauen und Version, Größe, Ladeadresse sowie Inhalt der Artefakte kontrollieren.
  5. Serielle Ausgabe, Kernelmeldungen, laufenden Device Tree und Treiberzustand auf dem Zielsystem prüfen.
  6. Den Kontrollpunkt für Kernel, Device Trees, Ramdisk, Konfigurationsknoten, Hashes, Versionen, Signaturpunkte und Fallback mit einem klaren Sollzustand und einem reproduzierbaren Test festlegen.
  7. Die verwendeten Eingaben, Konfigurationsstände, Kommandos und erzeugten Artefakte für Review und Wiederholung dokumentieren.

6. Geräte- und Produktvarianten

Dieser Baustein behandelt gemeinsame Imagekomponenten, variantenspezifische Dateien, Plattformauswahl, Artefaktnamen und Matrixbuild. Die Bearbeitung folgt einer festen Reihenfolge aus Bestandsaufnahme, deklarativer Änderung, gezieltem Build, Artefaktprüfung und reproduzierbarer Verifikation.

  1. Gemeinsame, plattformabhängige und produktspezifische Bestandteile für gemeinsame Imagekomponenten, variantenspezifische Dateien, Plattformauswahl, Artefaktnamen und Matrixbuild inventarisieren.
  2. Verantwortungsgrenzen, Suchreihenfolge, Auswahlbedingungen und zulässige Kombinationen festlegen.
  3. Konfigurationen, Regeln, Patches und Dateien in die vorgesehene Schicht oder Collection verschieben.
  4. Mindestens zwei Varianten aus derselben Basis bauen und Ausgabeverzeichnisse sowie Artefaktnamen strikt trennen.
  5. Konflikte, Schattenkopien, unerwartete Auswahlzustände und Unterschiede im Root-Dateisystem systematisch prüfen.
  6. Den Kontrollpunkt für gemeinsame Imagekomponenten, variantenspezifische Dateien, Plattformauswahl, Artefaktnamen und Matrixbuild mit einem klaren Sollzustand und einem reproduzierbaren Test festlegen.
  7. Die verwendeten Eingaben, Konfigurationsstände, Kommandos und erzeugten Artefakte für Review und Wiederholung dokumentieren.

7. Validierung und Produktionsübergabe

Dieser Baustein behandelt Partionsgrenzen, Dateigrößen, Reserven, Prüfsummen, leeres Medium, Boottest und Rückleseprüfung. Die Bearbeitung folgt einer festen Reihenfolge aus Bestandsaufnahme, deklarativer Änderung, gezieltem Build, Artefaktprüfung und reproduzierbarer Verifikation.

  1. Bootmedium, Größen-, Persistenz-, Update- und Fertigungsanforderungen für Partionsgrenzen, Dateigrößen, Reserven, Prüfsummen, leeres Medium, Boottest und Rückleseprüfung erfassen.
  2. Root-Dateisystem, Dateimetadaten, Imagebeschreibung und Herkunft jeder einzubindenden Komponente zuordnen.
  3. Partitionen, Dateisystemoptionen, Ausrichtung, Reserven und Bootartefakte deklarativ konfigurieren.
  4. Image aus sauberem Ausgangsstand erzeugen und Struktur, Grenzen, Rechte, Inhalt und Prüfsummen maschinell prüfen.
  5. Ein leeres Zielmedium beschreiben und Boot-, Schreib-, Recovery- oder Variantenverhalten praktisch testen.
  6. Den Kontrollpunkt für Partionsgrenzen, Dateigrößen, Reserven, Prüfsummen, leeres Medium, Boottest und Rückleseprüfung mit einem klaren Sollzustand und einem reproduzierbaren Test festlegen.
  7. Die verwendeten Eingaben, Konfigurationsstände, Kommandos und erzeugten Artefakte für Review und Wiederholung dokumentieren.

Praxisarbeiten

  • Entwurf eines Speicherlayouts für ein A/B-fähiges Gerät.
  • Erstellung eines Root-Dateisystems mit definierten Rechten.
  • Aufbau eines partitionierten Images.
  • Konfiguration eines FIT-Images mit mehreren Device Trees.
  • Erzeugung zweier Produktvarianten und Vergleich der Ausgaben.

Qualitätssicherung

Die Bearbeitung wird anhand eindeutiger Eingaben, nachvollziehbarer Konfigurationsänderungen, gezielter Builds, geprüfter Artefakte, dokumentierter Tests und eines sauberen Wiederholungsbuilds bewertet.

Fachbereichsleitung / Trainerteam / Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: BSP-Entwickler, Systemintegratoren, Produktionsingenieure, Release-Engineers und Verantwortliche für Speicherlayout oder Gerätevarianten.
Voraussetzungen: PTXdist-Grundkenntnisse sowie Verständnis von Bootloader, Kernel, Root-Dateisystem und typischen Flash- oder Blockspeichern.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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