Seminarbeschreibung
Das Seminar behandelt den Einsatz von Sigstore-Prüfungen in Kubernetes-Umgebungen. Der Fokus liegt auf Admission Control, Policy-Regeln, Identitätsbindung, Ausnahmen, Fehlerszenarien und der Einführung in bestehende Cluster-Prozesse.
Inhaltsübersicht
- Admission Control als Sicherheitskontrolle
- Signaturpflicht für Container-Images
- Policy-Regeln für Identitäten und Artefakte
- Ausnahmen und Migrationsphasen
- Fehleranalyse im Clusterbetrieb
Zielgruppe
- Kubernetes-Administratoren
- Plattformteams
- DevSecOps Engineers
- Security Engineers
- SRE-Teams
Voraussetzungen
Erforderlich sind praktische Kubernetes-Grundlagen, Container-Verständnis und Grundkenntnisse zu Signaturen oder Sigstore.
Seminarinhalte
Kapitel 1: Einordnung von Sigstore in Kubernetes
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels:
- Zweck und Grenzen des Einsatzgebiets
- Rollen der beteiligten Komponenten
- Risiken klassischer Signaturprozesse
Das Kapitel ordnet Sigstore in Kubernetes in eine belastbare Software-Supply-Chain ein. Herausgearbeitet werden Identitäten, Signaturen, Transparenznachweise und Prüfregeln als zusammenhängende Sicherheitskontrolle statt als einzelnes Werkzeug.
Schrittfolge:
- Ausgangslage und Schutzbedarf erfassen
- Artefaktarten und Freigabepunkte bestimmen
- benötigte Sigstore-Komponenten zuordnen
- Prüfpunkte für Build, Release und Deployment festlegen
Kapitel 2: Werkzeuge, Vertrauensanker und Identitäten
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels:
- cosign als Signaturwerkzeug
- Fulcio, Rekor und Trust Root
- Identitäten für Benutzer und Maschinen
Die relevanten Bestandteile werden installiert, geprüft und für reproduzierbare Laboraufgaben vorbereitet. Der Schwerpunkt liegt auf cosign, Policy Controller, Admission Control, Rekor und auf der Frage, welche Identität im späteren Betrieb tatsächlich vertrauenswürdig ist.
Schrittfolge:
- Laborumgebung prüfen
- cosign-Verfügbarkeit testen
- Trust-Root-Material einordnen
- Identitätsattribute für die Verifikation festlegen
Kapitel 3: Signaturprüfungen im Cluster erzwingen
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels:
- Cluster-Prüfpunkt bestimmen
- gültig signiertes Image vorbereiten
- Policy für erwartete Identität formulieren
- Deployment mit gültiger Signatur zulassen
Dieses Kapitel führt vom Konzept in die technische Umsetzung. Jeder Schritt wird nachvollziehbar ausgeführt, kontrolliert und auf typische Fehlerbilder geprüft.
Schrittfolge:
- Cluster-Prüfpunkt bestimmen
- gültig signiertes Image vorbereiten
- Policy für erwartete Identität formulieren
- Deployment mit gültiger Signatur zulassen
- Deployment mit fehlender Signatur blockieren
- Ausnahmeprozess kontrolliert dokumentieren
Kapitel 4: Prüfung, Automatisierung und Betrieb
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels:
- Verifikationsregeln
- Automatisierte Gates
- Auditierbare Nachweise
- Betriebsgrenzen
Zum Abschluss werden Prüfungen so gestaltet, dass sie nicht nur im Labor, sondern auch in regulären Entwicklungs- und Plattformprozessen funktionieren. Im Mittelpunkt stehen wiederholbare Kontrollen, klare Fehlermeldungen und prüfbare Nachweise.
Schrittfolge:
- Verifikation lokal ausführen
- Policy-Regeln formulieren
- Automatisierungspunkt in Pipeline oder Plattform bestimmen
- Fehlerfälle dokumentieren und Betriebsnotizen erstellen
Praxisübungen und Laboraufgaben
Die Laboraufgaben sind auf nachvollziehbare Admission-Entscheidungen ausgelegt.
- Namespace für Testworkloads vorbereiten
- gültiges und ungültiges Image-Szenario anlegen
- Policy-Regel formulieren
- Deployment zulassen und blockieren
- Fehlermeldungen auswerten
- Migrationsplan für bestehende Workloads skizzieren
Seminar und Anbieter vergleichen
Öffentliche Schulung
Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.
Inhausschulung
Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.
Webinar
Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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René Launa
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail: rené.launa@seminar-experts.at -

Adam Steyer
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail:
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich und Webinar: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Kubernetes-Administratoren, Plattformteams, DevSecOps Engineers, Security Engineers, SRE-Teams |
| Voraussetzungen: | Kubernetes-Grundlagen, Container-Verständnis und Signaturgrundlagen |
| Standorte: | Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000 |
Seminartermine
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