Seminarbeschreibung
Das Seminar richtet sich an Organisationen mit erhöhten Anforderungen an eigene Vertrauensanker, interne Identitäten, getrennte Umgebungen und nachvollziehbaren Plattformbetrieb. Behandelt werden Architekturvarianten, TUF-basierte Vertrauensverteilung, private Komponenten, Client-Konfiguration, Verifikation und Betriebsprozesse.
Inhaltsübersicht
- Enterprise-Architekturen für Sigstore
- TUF und Trust-Root-Verteilung
- private oder angepasste Fulcio- und Rekor-Komponenten
- Client-Konfiguration und Policy-Anbindung
- Betriebsmodell, Rollen und Notfallprozesse
Zielgruppe
- Enterprise-Architekten
- Plattformverantwortliche
- PKI- und IAM-Teams
- Security Engineers
- Betriebsteams
Voraussetzungen
Erforderlich sind solide Kenntnisse zu Container-Plattformen, PKI, Identitätsmanagement, DevOps-Prozessen und grundlegender Sigstore-Nutzung.
Seminarinhalte
Kapitel 1: Einordnung von Sigstore Enterprise
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels:
- Zweck und Grenzen des Einsatzgebiets
- Rollen der beteiligten Komponenten
- Risiken klassischer Signaturprozesse
Das Kapitel ordnet Sigstore Enterprise in eine belastbare Software-Supply-Chain ein. Herausgearbeitet werden Identitäten, Signaturen, Transparenznachweise und Prüfregeln als zusammenhängende Sicherheitskontrolle statt als einzelnes Werkzeug.
Schrittfolge:
- Ausgangslage und Schutzbedarf erfassen
- Artefaktarten und Freigabepunkte bestimmen
- benötigte Sigstore-Komponenten zuordnen
- Prüfpunkte für Build, Release und Deployment festlegen
Kapitel 2: Werkzeuge, Vertrauensanker und Identitäten
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels:
- cosign als Signaturwerkzeug
- Fulcio, Rekor und Trust Root
- Identitäten für Benutzer und Maschinen
Die relevanten Bestandteile werden installiert, geprüft und für reproduzierbare Laboraufgaben vorbereitet. Der Schwerpunkt liegt auf TUF, Trust Root, Fulcio, Rekor, cosign und auf der Frage, welche Identität im späteren Betrieb tatsächlich vertrauenswürdig ist.
Schrittfolge:
- Laborumgebung prüfen
- cosign-Verfügbarkeit testen
- Trust-Root-Material einordnen
- Identitätsattribute für die Verifikation festlegen
Kapitel 3: Private Komponenten und Vertrauensverteilung planen
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels:
- Vertrauensdomänen festlegen
- Komponentenmodell auswählen
- Trust-Root-Verteilung konzipieren
- Client-Konfiguration vorbereiten
Dieses Kapitel führt vom Konzept in die technische Umsetzung. Jeder Schritt wird nachvollziehbar ausgeführt, kontrolliert und auf typische Fehlerbilder geprüft.
Schrittfolge:
- Vertrauensdomänen festlegen
- Komponentenmodell auswählen
- Trust-Root-Verteilung konzipieren
- Client-Konfiguration vorbereiten
- Verifikationsmatrix erstellen
- Betriebs- und Notfallrollen definieren
Kapitel 4: Prüfung, Automatisierung und Betrieb
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels:
- Verifikationsregeln
- Automatisierte Gates
- Auditierbare Nachweise
- Betriebsgrenzen
Zum Abschluss werden Prüfungen so gestaltet, dass sie nicht nur im Labor, sondern auch in regulären Entwicklungs- und Plattformprozessen funktionieren. Im Mittelpunkt stehen wiederholbare Kontrollen, klare Fehlermeldungen und prüfbare Nachweise.
Schrittfolge:
- Verifikation lokal ausführen
- Policy-Regeln formulieren
- Automatisierungspunkt in Pipeline oder Plattform bestimmen
- Fehlerfälle dokumentieren und Betriebsnotizen erstellen
Praxisübungen und Laboraufgaben
Die Laboraufgaben bilden eine interne Plattformplanung ab und übersetzen Architekturentscheidungen in Betriebsregeln.
- Ist-Architektur einer Beispielplattform aufnehmen
- Vertrauensdomänen modellieren
- TUF- und Trust-Root-Konzept erstellen
- cosign-Client-Konfiguration ableiten
- Policy-Regeln für interne Identitäten formulieren
- Betriebscheckliste für Rotation und Störungen erstellen
Seminar und Anbieter vergleichen
Öffentliche Schulung
Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.
Inhausschulung
Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.
Webinar
Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
-

René Launa
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail: rené.launa@seminar-experts.at -

Adam Steyer
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail:
Seminardetails
| Dauer: | 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich und Webinar: € 2.396 zzgl. MwSt. Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Enterprise-Architekten, Plattformverantwortliche, PKI- und IAM-Teams, Security Engineers, Betriebsteams |
| Voraussetzungen: | Container-Plattformen, PKI, IAM, DevOps-Prozesse und Sigstore-Grundlagen |
| Standorte: | Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000 |
Seminartermine
Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.
