Ereignisse in Squidex können Benachrichtigungen, Integrationen, Transformationen und mehrstufige Abläufe auslösen. Ohne klare Zuständigkeiten, Idempotenz, Fehlerbehandlung und Beobachtbarkeit entstehen jedoch schwer kontrollierbare Ketten.
Das Seminar baut eine Automatisierungsarchitektur aus Regeln, Flows, Webhooks und Skripten auf. Jeder Mechanismus wird nach Eignung, Sicherheitsbedarf, Wiederanlaufverhalten und Betriebsaufwand bewertet.
Zielgruppe
Squidex-Entwickler, Integrationsarchitekten, DevOps-Teams, Administratoren und technische Product Owner
Voraussetzungen
Squidex-Grundlagen, sichere Kenntnisse in HTTP und JSON sowie Basiswissen in JavaScript und ereignisgesteuerten Integrationen
Seminarziele
- Content- und Asset-Ereignisse in belastbare Automatisierungsfälle übersetzen.
- Regeln und Flows passend zu einfachen und mehrstufigen Abläufen einsetzen.
- Webhooks sicher, idempotent und beobachtbar integrieren.
- Content- und Asset-Skripte kontrolliert entwickeln und testen.
- Fehlerbehandlung, Wiederholung, Dead-Letter-Verfahren und Betriebshandbuch etablieren.
Inhaltsübersicht
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Seminarziele
- Ereignismodell und Automatisierungsgrenzen
- Regeln für Benachrichtigung und Integration
- Flows für mehrstufige Abläufe
- Webhooks sicher und idempotent verarbeiten
- Content- und Asset-Skripting
- Betrieb, Fehlerbehandlung und Wiederanlauf
- Praxisprojekt und Abnahme
1. Ereignismodell und Automatisierungsgrenzen
Dieser Themenblock verbindet fachliche Entscheidung, konkrete Konfiguration und überprüfbare Abnahme. Die Schritte werden an einer durchgängigen Beispiel-App umgesetzt und mit geeigneten Positiv- und Negativfällen kontrolliert.
Schrittweises Vorgehen
- Fachliche Auslöser, betroffene Objekte und erwartete Folgewirkungen erfassen.
- Synchron notwendige Validierung von asynchroner Integration trennen.
- Ereignisreihenfolge, Mehrfachzustellung und verspätete Verarbeitung berücksichtigen.
- Verantwortung zwischen Squidex, Integrationsdienst und Zielsystem festlegen.
- Erfolg, Fehler und fachliche Kompensation messbar definieren.
Prüfpunkte
- Die Konfiguration erfüllt den beschriebenen fachlichen Zweck ohne unnötige Sonderfälle.
- Berechtigungen, Fehlerzustände und Auswirkungen auf abhängige Komponenten sind geprüft.
- Ergebnis, offene Punkte und Wiederholungsweg sind nachvollziehbar dokumentiert.
2. Regeln für Benachrichtigung und Integration
Der Abschnitt wird als vollständiger Arbeitsablauf bearbeitet: Ausgangslage erfassen, Zielzustand festlegen, Konfiguration umsetzen, Verhalten testen und die betriebliche beziehungsweise redaktionelle Übergabe dokumentieren.
Schrittweises Vorgehen
- Geeigneten Trigger für Content-, Schema- oder Asset-Ereignisse auswählen.
- Bedingungen so formulieren, dass unnötige Ausführungen vermieden werden.
- Aktionen mit minimalen Daten und klarer Zielverantwortung konfigurieren.
- Regelausführung mit Testereignissen und Negativfällen prüfen.
- Änderungen versioniert dokumentieren und kontrolliert freigeben.
Prüfpunkte
- Die Konfiguration erfüllt den beschriebenen fachlichen Zweck ohne unnötige Sonderfälle.
- Berechtigungen, Fehlerzustände und Auswirkungen auf abhängige Komponenten sind geprüft.
- Ergebnis, offene Punkte und Wiederholungsweg sind nachvollziehbar dokumentiert.
3. Flows für mehrstufige Abläufe
Die Inhalte werden nicht isoliert demonstriert. Jede Entscheidung wird anhand von Auswirkungen auf Redaktion, API, Sicherheit, Betrieb und spätere Änderungen bewertet und anschließend praktisch validiert.
Schrittweises Vorgehen
- Mehrstufigen Prozess in Eingaben, Schritte, Verzweigungen und Ausgänge zerlegen.
- Daten zwischen Schritten explizit abbilden und sensible Werte begrenzen.
- Abbruch-, Wiederholungs- und Kompensationspfade definieren.
- Teilfehler und erneute Ausführung mit identischen Eingaben testen.
- Laufzeitdaten für Diagnose und fachliche Nachverfolgung auswerten.
Prüfpunkte
- Die Konfiguration erfüllt den beschriebenen fachlichen Zweck ohne unnötige Sonderfälle.
- Berechtigungen, Fehlerzustände und Auswirkungen auf abhängige Komponenten sind geprüft.
- Ergebnis, offene Punkte und Wiederholungsweg sind nachvollziehbar dokumentiert.
4. Webhooks sicher und idempotent verarbeiten
Im Mittelpunkt steht ein reproduzierbares Vorgehen. Konfiguration, Testdaten, Prüfschritte und Abnahmekriterien werden so festgehalten, dass der Ablauf in einer eigenen Umgebung wiederholt werden kann.
Schrittweises Vorgehen
- Webhook-Payload und minimal benötigte Felder festlegen.
- Authentizität, Transportverschlüsselung und Secret-Rotation einplanen.
- Idempotenzschlüssel und Deduplizierung im Empfänger implementieren.
- Timeouts, Wiederholungen und Rückstau kontrolliert behandeln.
- Korrelation, Antwortcodes und Fehlerdetails strukturiert protokollieren.
Prüfpunkte
- Die Konfiguration erfüllt den beschriebenen fachlichen Zweck ohne unnötige Sonderfälle.
- Berechtigungen, Fehlerzustände und Auswirkungen auf abhängige Komponenten sind geprüft.
- Ergebnis, offene Punkte und Wiederholungsweg sind nachvollziehbar dokumentiert.
5. Content- und Asset-Skripting
Dieser Themenblock verbindet fachliche Entscheidung, konkrete Konfiguration und überprüfbare Abnahme. Die Schritte werden an einer durchgängigen Beispiel-App umgesetzt und mit geeigneten Positiv- und Negativfällen kontrolliert.
Schrittweises Vorgehen
- Skriptzeitpunkt und verfügbare Daten für den Anwendungsfall bestimmen.
- Validierungs-, Transformations- und Berechnungslogik klein und deterministisch halten.
- Hilfsfunktionen und externe Aufrufe nur mit klaren Grenzen einsetzen.
- Fehler, Laufzeitlimits und nicht verfügbare Daten gezielt simulieren.
- Skripte mit Testfällen, Review und Rollback-Verfahren absichern.
Prüfpunkte
- Die Konfiguration erfüllt den beschriebenen fachlichen Zweck ohne unnötige Sonderfälle.
- Berechtigungen, Fehlerzustände und Auswirkungen auf abhängige Komponenten sind geprüft.
- Ergebnis, offene Punkte und Wiederholungsweg sind nachvollziehbar dokumentiert.
6. Betrieb, Fehlerbehandlung und Wiederanlauf
Der Abschnitt wird als vollständiger Arbeitsablauf bearbeitet: Ausgangslage erfassen, Zielzustand festlegen, Konfiguration umsetzen, Verhalten testen und die betriebliche beziehungsweise redaktionelle Übergabe dokumentieren.
Schrittweises Vorgehen
- Fehlerklassen in temporär, dauerhaft und fachlich zu klären einteilen.
- Wiederholungsintervalle und maximale Versuche pro Aktion festlegen.
- Dead-Letter- beziehungsweise Quarantäneprozess für nicht verarbeitbare Fälle definieren.
- Dashboards, Warnungen und Runbooks für kritische Automatisierungen erstellen.
- Notabschaltung, manuelle Nachverarbeitung und vollständige Wiederaufnahme testen.
Prüfpunkte
- Die Konfiguration erfüllt den beschriebenen fachlichen Zweck ohne unnötige Sonderfälle.
- Berechtigungen, Fehlerzustände und Auswirkungen auf abhängige Komponenten sind geprüft.
- Ergebnis, offene Punkte und Wiederholungsweg sind nachvollziehbar dokumentiert.
Praxisprojekt und Abnahme
Ein Veröffentlichungsereignis steuert einen mehrstufigen Integrationsablauf mit Transformation, Webhook-Ziel, Fehlerpfad und nachvollziehbarem Wiederanlauf.
Arbeitsschritte
- Ereignis- und Verantwortungsmatrix für den Beispielprozess erstellen.
- Regel und Flow mit Bedingungen, Schritten und Ausgängen konfigurieren.
- Idempotenten Webhook-Empfänger und ein fachliches Skript ergänzen.
- Timeouts, Mehrfachzustellung und Zielsystemausfall provozieren.
- Monitoring, Runbook und Wiederanlaufverfahren als Betriebsübergabe dokumentieren.
Abnahmekriterien
- Der fachliche Anwendungsfall ist mit repräsentativen Daten vollständig durchgespielt.
- Fehler-, Berechtigungs- und Wiederanlaufszenarien sind kontrolliert geprüft.
- Konfiguration, Tests und Verantwortlichkeiten sind so dokumentiert, dass der Transfer in eine eigene Umgebung möglich ist.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage mit jeweils ca. 6 Stunden, Beginn am ersten Tag 10:00 Uhr, an Folgetagen 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Squidex-Entwickler, Integrationsarchitekten, DevOps-Teams, Administratoren und technische Product Owner |
| Voraussetzungen: | Squidex-Grundlagen, sichere Kenntnisse in HTTP und JSON sowie Basiswissen in JavaScript und ereignisgesteuerten Integrationen |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachvortrag, Demonstrationen, praktische Übungen, Gruppenarbeit und Review am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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