Frameworkstärken nutzen, ohne vier getrennte Testwelten aufzubauen
Appium, Maestro, XCUITest und Espresso besitzen unterschiedliche Stärken, Buildanforderungen und Wartungsmodelle. Ein unkoordinierter Einsatz vervielfacht Testdaten, Pipelines und Diagnosewege.
Das Seminar entwickelt eine gemeinsame fachliche Architektur mit frameworkbezogenen Adaptern. Geräteauswahl, Metadaten, Testdaten, Quality Gates und Artefakte bleiben konsistent, während jedes Framework für die passende Testebene eingesetzt wird.
Inhaltsverzeichnis
- Frameworkstärken nutzen, ohne vier getrennte Testwelten aufzubauen
- Lernziele
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Seminarmodule
- Modul 1: Frameworkentscheidung und Testpyramide
- Modul 2: Gemeinsame Automatisierungsarchitektur
- Modul 3: Build- und Gerätebereitstellung
- Modul 4: Appium-Pfad
- Modul 5: Maestro-Pfad
- Modul 6: XCUITest-Pfad
- Modul 7: Espresso-Pfad
- Modul 8: Gemeinsame Testdaten und Zustände
- Modul 9: Gerätematrix und Parallelisierung
- Modul 10: Tunnel und CI/CD-Orchestrierung
- Modul 11: Diagnose und Flaky-Test-Steuerung
- Modul 12: Migration und Portfolio-Governance
- Praxislabor
- Qualitäts- und Abnahmekriterien
Lernziele
- Frameworks anhand von Testziel, Teamkompetenz und Wartungsbedarf auswählen.
- Alle vier Frameworks auf privaten iOS- und Android-Geräten einordnen und ausführen.
- Gemeinsame Testdaten-, Build- und Metadatenmodelle etablieren.
- Gerätematrizen und parallele Pipelines frameworkübergreifend steuern.
- Artefakte, Flakiness und Ownership konsistent behandeln.
- Migration und Konsolidierung bestehender Suites planen.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Testarchitekten, Senior QA Engineers, Mobile-Entwickler, Testautomatisierer, DevOps Engineers und technische Teamleitungen.
Voraussetzungen: Praktische Programmierkenntnisse und Erfahrung mit mindestens einem mobilen Testframework; CI/CD-Grundkenntnisse.
Seminarmodule
Modul 1: Frameworkentscheidung und Testpyramide
Der Themenblock verbindet Planung, Konfiguration, Durchführung und Prüfung in einer nachvollziehbaren Arbeitsfolge.
- Schritt 1: Fachliche Risiken und gewünschte Rückmeldezeit erfassen.
- Schritt 2: Native Nähe, Plattformbreite, Lesbarkeit und Wartung gewichten.
- Schritt 3: Appium, Maestro, XCUITest und Espresso passenden Ebenen zuordnen.
- Schritt 4: Doppelabdeckung und ungeklärte Zuständigkeiten vermeiden.
Modul 2: Gemeinsame Automatisierungsarchitektur
Der Themenblock verbindet Planung, Konfiguration, Durchführung und Prüfung in einer nachvollziehbaren Arbeitsfolge.
- Schritt 1: Fachliche Aktionen, Daten und Erwartungen frameworkneutral beschreiben.
- Schritt 2: Frameworkadapter und plattformspezifische Implementierung trennen.
- Schritt 3: Namensregeln, Metadaten und Fehlerklassen vereinheitlichen.
- Schritt 4: Ownership und Code-Review-Verfahren festlegen.
Modul 3: Build- und Gerätebereitstellung
Der Themenblock verbindet Planung, Konfiguration, Durchführung und Prüfung in einer nachvollziehbaren Arbeitsfolge.
- Schritt 1: App-, Test- und Runnerpakete eindeutig versionieren.
- Schritt 2: Builds über einen kontrollierten Speicherprozess bereitstellen.
- Schritt 3: Geräteziele und OS-Versionen über eine gemeinsame Matrix verwalten.
- Schritt 4: Signing-, Profil- und Instrumentierungsanforderungen dokumentieren.
Modul 4: Appium-Pfad
Der Themenblock verbindet Planung, Konfiguration, Durchführung und Prüfung in einer nachvollziehbaren Arbeitsfolge.
- Schritt 1: Client, Remote-Endpunkt, Treiber und Capabilities konfigurieren.
- Schritt 2: Native, hybride und mobile Webtests strukturieren.
- Schritt 3: Selektoren, Wartebedingungen und Gesten kapseln.
- Schritt 4: Sitzungsartefakte und Fehlerklassen in das Gesamtmodell integrieren.
Modul 5: Maestro-Pfad
Der Themenblock verbindet Planung, Konfiguration, Durchführung und Prüfung in einer nachvollziehbaren Arbeitsfolge.
- Schritt 1: Flows, Teilflows, Variablen und Tags organisieren.
- Schritt 2: Stabile Selektoren und fachliche Assertions einsetzen.
- Schritt 3: Plattformvarianten klar kennzeichnen.
- Schritt 4: Maestro-Ergebnisse in gemeinsame Reports und Gates überführen.
Modul 6: XCUITest-Pfad
Der Themenblock verbindet Planung, Konfiguration, Durchführung und Prüfung in einer nachvollziehbaren Arbeitsfolge.
- Schritt 1: Testtarget, Scheme, Testplan und Signing vorbereiten.
- Schritt 2: Elementabfragen, Erwartungen und Systemdialoge stabil behandeln.
- Schritt 3: Runnerpaket für entfernte Geräteausführung bereitstellen.
- Schritt 4: iOS-spezifische Diagnose und Artefakte einordnen.
Modul 7: Espresso-Pfad
Der Themenblock verbindet Planung, Konfiguration, Durchführung und Prüfung in einer nachvollziehbaren Arbeitsfolge.
- Schritt 1: Instrumentation, Test-APK und Abhängigkeiten konfigurieren.
- Schritt 2: Matcher, Actions, Assertions und Idling Resources einsetzen.
- Schritt 3: Intents, Berechtigungen und Android-Systemzustände kontrollieren.
- Schritt 4: Android-spezifische Diagnose und Artefakte einordnen.
Modul 8: Gemeinsame Testdaten und Zustände
Der Themenblock verbindet Planung, Konfiguration, Durchführung und Prüfung in einer nachvollziehbaren Arbeitsfolge.
- Schritt 1: Synthetische Konten und Daten per Lauf erzeugen.
- Schritt 2: Einmalwerte, Parallelität und Cleanup berücksichtigen.
- Schritt 3: Cleaning und persistente Gerätezustände je Suite festlegen.
- Schritt 4: Idempotente Vorbereitung und Nachbereitung prüfen.
Modul 9: Gerätematrix und Parallelisierung
Der Themenblock verbindet Planung, Konfiguration, Durchführung und Prüfung in einer nachvollziehbaren Arbeitsfolge.
- Schritt 1: Pflicht-, Ergänzungs- und Plattformgeräte priorisieren.
- Schritt 2: Suites nach Laufzeit und Risiko in Shards aufteilen.
- Schritt 3: Parallelitätsgrenzen und Engpassgeräte einplanen.
- Schritt 4: Unvollständige Matrixläufe gesondert bewerten.
Modul 10: Tunnel und CI/CD-Orchestrierung
Der Themenblock verbindet Planung, Konfiguration, Durchführung und Prüfung in einer nachvollziehbaren Arbeitsfolge.
- Schritt 1: App-Upload, Secrets, Tunnel und Testjobs getrennt automatisieren.
- Schritt 2: Frameworkpfade parallel oder gestuft ausführen.
- Schritt 3: Build-, Suite- und Testmetadaten konsistent übergeben.
- Schritt 4: Quality Gate aus Pflichtpfaden und Fehlerklassen aggregieren.
Modul 11: Diagnose und Flaky-Test-Steuerung
Der Themenblock verbindet Planung, Konfiguration, Durchführung und Prüfung in einer nachvollziehbaren Arbeitsfolge.
- Schritt 1: Frameworklogs, Video, Screenshots, Geräte- und Netzwerkdaten korrelieren.
- Schritt 2: Produkt-, Test-, Daten- und Infrastrukturfehler trennen.
- Schritt 3: Wiederholungen nur für bestätigte transiente Ursachen zulassen.
- Schritt 4: Flaky-Quote und Reparaturzeit je Framework messen.
Modul 12: Migration und Portfolio-Governance
Der Themenblock verbindet Planung, Konfiguration, Durchführung und Prüfung in einer nachvollziehbaren Arbeitsfolge.
- Schritt 1: Bestehende Suites nach Nutzen, Wartung und Abdeckung bewerten.
- Schritt 2: Konsolidierungs- oder Migrationskandidaten priorisieren.
- Schritt 3: Parallelbetrieb und Abschaltkriterien planen.
- Schritt 4: Frameworkportfolio in regelmäßigen Architekturreviews steuern.
Praxislabor
Die Übungen bauen aufeinander auf und enden jeweils mit einem dokumentierten Prüfpunkt.
- Übung 1: Eine Framework-Entscheidungsmatrix für mehrere mobile Testebenen erstellen.
- Übung 2: Je einen kleinen Appium-, Maestro-, XCUITest- und Espresso-Pfad in ein gemeinsames Metadatenmodell einordnen.
- Übung 3: Gemeinsame Testdaten und eine parallele Gerätematrix für mehrere Frameworks entwerfen.
- Übung 4: Eine CI/CD-Orchestrierung mit Tunnel, Artefakten und aggregiertem Quality Gate planen.
- Übung 5: Eine bestehende Testsuite auf Konsolidierung oder Migration bewerten.
Qualitäts- und Abnahmekriterien
- Jedes Framework besitzt einen klar begründeten Einsatzzweck.
- Build-, Daten-, Geräte- und Metadatenmodell ist konsistent.
- Pipelines und Quality Gates behandeln Frameworkpfade vergleichbar.
- Flaky Tests werden je Framework messbar und verantwortlich bearbeitet.
- Migrationen besitzen Parallelbetrieb und Abschaltkriterien.
Fachbereichsleitung / Trainerleitung / Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.396 zzgl. MwSt. Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Testarchitekten, Senior QA Engineers, Mobile-Entwickler, Testautomatisierer und DevOps Engineers |
| Voraussetzungen: | Praktische Programmierkenntnisse, Erfahrung mit mindestens einem mobilen Testframework und CI/CD-Grundlagen |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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